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Aborted: Termination Redux

Aborted  Termination reduxLabel: Century Media Records

Spielzeit: 15:17 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Das belgische Abrusskommando "Aborted" ist wieder da und kredenzt uns eine gute Viertelstunde gnadenlosen Death Metal! Nach einem kurzen Intro geht es sofort in die Vollen. Irrwitzige Raserei, mörderische Riffs, knüppelharte Blastbeats, da geht doch jedem Knüppel-Fan das Herz auf! Dazu der gewohnt abgefuckte gutturale "Gesang" von Kollege "Svencho" und schweinegeilster Death Metal ist fertig!

Also nichts Neues im Hause "Aborted", sondern altbewährte Qualität und vor allem Brutalität. So wollen wir es doch auch haben, oder? Interessanterweise gibt es diese Veröffentlichung nur in digitaler Form bei den üblichen Anbietern und als formschönes 10"-Vinyl. Das Ganze soll uns übrigens Appetit machen auf den in Kürze erscheinenden Longplayer. Also bei mir hat das verdammt gut funktioniert!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Liberate Me Ex-Inferis 00:31
2. Termination Redux 03:27
3. Vestal Disfigurement upon the Sacred Chantry 03:45
Side B
4. Bound in Acrimony 02:12
5. The Holocaust Re-Incarnate 05:22

Seer: Vol. 1 & 2

seer cover smLabel: Art of Propaganda

Spielzeit: 38:00 Min.

Genre: Stoner/Doom/Sludge

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 22. Januar 2016

 

Aus Kanada kommt diese noch recht junge Band, die seit ihrer Gründung 2014 zwei EPs veröffentlicht haben. Die Kollegen von "Art of Propaganda" fanden diese so dufte, dass sie nun zusammen auf einer Scheibe nochmal neu unters Volk gebracht werden sollen.

EP Nummer Eins beinhaltet die ersten beiden Songs und bietet uns eine Mischung aus Sludge und Doom mit ziemlichen großen Stoner Rock Anteilen. Das Zeug ist recht flott und groovt auch ganz gut, insgesamt kann mich diese Mischung aber nicht wirklich überzeugen. Da gefällt mir EP 2 (Songs 3 bis 6) schon besser! Hier ist vom Stoner Rock weit und breit nichts mehr zu hören und die Musik beschränkt sich auf eine interessante Mixtur aus Sludge und leicht episch angehauchtem Doom. Der Spaß wird gegen Ende der Laufzeit dann immer sphärischer, was mir persönlich am Besten gefällt!

Insgesamt eine ganz nette Angelegenheit, die aber noch nicht die ganz großen Akzente setzen kann. Mal schauen, was hier die Zukunft so bringt!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Glimmervoid (7:51)
2. Hive Mind (6:10)
3. Cosmic Ghost (6:10)
4. Haunter (8:51)
5. Antibody (3:45)
6. Aeons (5:21)

 

Ostots: Hil Argi

Ostots Hil ArgixxlLabel: Altare Productions

Spielzeit: 37:46 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 01. Februar 2016

 

Beim ersten Stück (oder Intro?) könnte man noch meinen, hier würde es formidablen Viking Metal geben, allerspätestens beim zweiten Track "Gaua I" wird man aber eines besseren belehrt: Bei "Ostots" gibt es tiefschwarzen Black Metal auf die Ohren und zwar ausgezeichneten!

Für Szenekenner dürfte das natürlich keine Überraschung sein, denn Bandkopf und einziges Mitglied "IA" beehrt uns schon seit 2004 mit einem ganzen Haufen Demos und Splits. Dies ist nun der zweite Longplayer des Spaniers und wie schon gesagt, macht er seine Sache mehr als ordentlich! Sein Black Metal ist so richtig schön Old School und verbreitet eine beißende und eiskalte Atmosphäre. Dazu gesellt sich der wirklich extrem abgefuckte Krächz-Gesang von "IA", der durch Mark und Bein geht und der ohnehin schon dunklen Stimmung noch einmal einen draufsetzt.

Ein wunderbar altmodisches Album, hier wird fernab von allen modernen Strömungen der wahren Essenz des Black Metal gehuldigt und das auf einem erfreulich hohem Niveau. Es sind Bands wie Ostots, die immer noch die Flamme des ursprünglichen, bösartigen und im Underground verwurzelten Black Metal weiterführen und dafür haben sie meinen ehrlichen Respekt! Weiter so!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Sarrera 01:38
2. Gaua I (Malenkonia) 06:51
3. Bide bakartia 06:25
4. Itsas haizea 05:14
5. Azken hegala 04:46
6. Negu 04:36
7. Gaua II (Hil-argi) 06:58
8. Amaieka 01:18

Xantam: LifeDeathBeyond (Tape)

Xantam LifeDeathBeyond TAPE Label: Blood Harvest

Spielzeit: 25:23 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

Mit der Wiederveröffentlichung des 2015er Demos des Projektes "Xantam" aus den USA startet "Blood Harvest" ins neue Jahr. Alleinunterhalter "Xantam the Beholder" hat sich ganz und gar dem ranzigen Death Metal verschrieben und macht seine Sache auch richtig gut. Schön roh, mit intelligenten Tempowechseln, zwischendurch werden auch mal kleine atmosphärische Momente eingebaut - dufte! Dass das Ganze auch wirklich funktioniert merkt man vor allem auch daran, dass der erste Track "Transcendence" geschlagene zehn Minuten andauert - und man es gar nicht mitbekommt! Das muss man erst mal so hinbekommen! Die beiden noch folgenden Songs schlagen von der Länge und der Qualität in dieselbe Kerbe, so ist es fein! Ok, der Sound ist nicht der allerbeste (um es mal nett zu formulieren!), aber für die allererste Demo-Kassette völlig ausreichend, vor allem, wenn das Niveau der Musik derart überzeugt! Auch hier bin ich auf die Zukunft gespannt!

Ach übrigens: Das Tonband ist bei "Blood Harvest" auf nur 150 Stück limitiert, schnell zuschlagen ist angesagt!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Transcendence (Crucify Me) 10:08
2. Shadow Gates 06:44
3. Realm of Vile Lamentations (Echoes From Within) 08:27

Cauldron: In Ruin

cauldron inruin smLabel: High Roller Records

Spielzeit: 42:24 Min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Schlappe vier Jahre hat das neue Cauldron Album auf sich warten lassen, doch nun ist „In Ruin“ da und offeriert eine frische Ladung Heavy Metal. Man hört von den ersten Takten an, dass hier Cauldron am Werk sind, die Kanadier haben sich definitiv einen individuellen Sound erspielt, etwas, dass nicht alle old-school Heavy Metal Huldiger schaffen. Dennoch, obwohl alle Trademarks da sind, wirkt „In Ruins“ blutleer, kraft- und ideenlos und leiert etwas am Hörer vorbei.
Sänger Jason klingt sofort wiedererkennbar, doch mutet auch seine Gesangsleistung etwas lustlos an. Obwohl er ja nie einer für die Falsettoschreie oder ähnliches Brimborium war, wirkt er in Songs wie ‚Empress‘ oder ‚Hold Your Fire‘ trotz handwerklich einwandfreier Leistung gelangweilt und emotionslos.
Vom Riffing und Songwriting her orientiert man sich stark an ganz altem Eigenmaterial wie ‚Chained Up In Chains‘ vom Debut. Demnach ist also häufig Midtempo stampfen angesagt, was das Album wenig abwechslungsreich macht und man nur sehr selten eine Hookline wie eben in ‚Chained Up In Chains‘ oder anderen Krachern vergangener Alben wie ‚All Or Nothing’trifft. „In Ruins“ ist kein offensichtlich schwaches Album, es bietet aber auch wenig begeisterndes. Es ist, besonders nach vier Jahren Wartezeit, enttäuschend und zeigt eine Band die sichtlich müde ist und ihren kreativen Zenit überschritten zu haben scheint. Schade, dass der Funke, zumindest auf Scheibe, verloren ist, denn live sind Cauldron ja für ihre Energie und Spielfreude bekannt. Alles in allem kein Stinker aber ein blasses Abbild vergangener Großtaten.

Ansgar Hastenpflug

XXL WertungM

Tracklist:

1. No Return/ In Ruin
2. Empress
3. Burning at Both Ends
4. Hold Your Fire
5. Come Not Here
6. Santa Mira
7. Corridors of Dust
8. Delusive Serenade
9. Outrance

Serenity: Codex Atlanticus

SERENITY Codex AtlanticusLabel: Napalm Records

Spielzeit: 50:54 Min.

Genre: Symphonic Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 22. Januar 2016

 

Auf ihrem fünften Longplayer zeigt die Bombast-Kapelle aus Tirol wieder einmal, dass ihre Musik definitiv nichts für Diabetiker ist - Zuckerguss pur wird hier geboten! Dabei sind es gar nicht die orchestralen Parts, die mich an der neuen CD stören, die sind gar nicht schlecht geworden und gefallen mir sogar recht gut. Was mir dagegen immer noch nicht zusagt, ist der Gesang von Fabio D'Amore. Damit komme ich einfach nicht klar, die Stimme ist mir an zu vielen Stellen einfach ein Quäntchen zu sehr "drüber", zu gekünstelt.

Der zweite (und schwerwiegendere!) Kritikpunkt sind allerdings die Kompositionen an sich. Da wurde meiner Meinung nach allzu sehr auf Sicherheit gesetzt und die Songs nach Schema "F" in Szene gesetzt. Das konnte die Band selbst schon mal besser und andere Formationen sogar erheblich besser! Handwerkliches Mittelmaß (die Songs sind einfach zu vorhersehbar, es gibt keine Überraschungen...) und eine Stimme, die mir nicht gefällt (auch wenn dies selbstverständlich eine rein persönliche Sache ist) - nein "Codex Atlanticus" und ich werden keine großen Freunde, das ist mal sicher! Da höre ich mir lieber nochmal die neue "Rhapsody of Fire" an!

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Codex Atlanticus 01:56
2. Follow Me 03:52
3. Sprouts of Terror 05:14
4. Iniquity 05:45
5. Reason 04:13
6. My Final Chapter 04:11
7. Caught in a Myth 05:33
8. Fate of Light 04:43
9. The Perfect Woman 05:04
10. Spirit in the Flesh 05:00
11. The Order 05:23
12. Forgive Me 05:32
13. Sail 04:13
14. My Final Chapter (orchestral version) 04:13

Baphomet's Blood: In Satan We Trust

Baphomets Blood In Satan We Trust LPLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 40:32 Min.

Genre: Black Speed Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 22. Januar 2016

 

Habe ich mich gerade noch an der fürchterlich geilen Platte von "Chthonic Cult" erfreut, da kommt auch schon das nächste Highlight aus dem Hause "Iron Bonehead" um die Ecke!

Die Rede ist von meinen Lieblingsitalienern (in musikalischer Hinsicht und nein es sind nicht "Evol"!), nämlich "Baphomet's Blood"!!! Diese Band liebe ich seit ihrem ersten Album "Satanic Metal Attack" und es wurde auch langsam mal Zeit für was Neues. Der Sound der Italiener lässt sich ganz einfach beschreiben: Angeschwärzter Speed Metal trifft auf fucking Motörhead! So klingt es, wenn Lemmy statt Rock'n'Roll auf Metal gestanden hätte. Rotzig, dreckig und voller Leidenschaft knallen uns "Baphomet"s Blood" ihre Songs entgegen - es ist einfach nur geil. Selbst Sänger "Necrovomiterror" klingt immer mehr nach seinem (so vermute ich mal) großen Vorbild.

Und ganz ehrlich, bei Songtiteln wie "Command of the inverted cross" oder "Whiskey Rockers" weiß man doch sofort, wie der Hase läuft und wird vor Vorfreude ganz wuschig! Ganz zum Schluss wird es noch mal so richtig bizarr, da covern die Kollegen den Song "Eleg" von der mir völlig unbekannten ungarischen Band "Farao", die vor dreißig Jahren mal für ein Jahr existierten, eine 7" aufgenommen haben und letztes Jahr ihr Dennüt/Comeback-Album abgeliefert haben - Very Strange, aber der Song (den ich im Original natürlich nicht kenne!) wurde perfekt in den Sound der Band integriert.

Ein schweinegeiles Album, die Band kann bei mir einfach nichts falsch machen, aber das versucht sie auch erst gar nicht! Das ist MetalPunkRock'n'RollParty-Mucke, wie man sie besser nicht machen kann, ich flippe aus und vergebe die Höchstnote!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Command of the Inverted Cross 08:13
2. In Satan We Trust 04:28
3. Hellbreaker 03:37
4. Underground Demons 04:19
5. Triple Six 06:00
6. Infernal Overdrive 05:44
7. Whiskey Rocker 04:32
8. Eleg (Farao cover) 03:39

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