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Mightiest: SinisTerra

MIGHTIEST   SinisTerra xxlLabel: Cyclone Empire

Spielzeit: 47:59 Min.

Genre: Melodischer Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 26. Februar 2016

 

Schon seit 1994 gibt es die Freiburger Black Metal Kapelle, ich selbst bin durch ihr grandioses "Eden's fall" Demo von 1999 auf sie aufmerksam geworden. Schon immer war das Motto der Band "Klasse statt Masse", was auf der einen Seite sehr löblich ist, aber auch den großen Nachteil hat, dass es nicht wirklich viel von der Band zu hören gab und diese wenigen Veröffentlichungen auch noch streng limitiert und schwer zu bekommen waren. (Ich empfehle daher die "Bloodyssey 1994-2003"-Compilation)

Aber nun ist es endlich soweit! Zwölf Jahre nach dem letzten musikalischen Lebenszeichen gibt es heuer den ersten richtigen Longplayer und der hat es in sich! Grandioser Black Metal, der sich wohltuend vom Einheitsbrei abhebt und den Standard weit hinter sich lässt. Allerfeinste Songs, welche die Aggression und die Wut des Black Metals mit herrlichen Melodien voller Epik und Pathos verknüpft. Hier und da werden auch die Grenzen zum Viking Metal überschritten und das klingt ebenfalls einfach nur großartig. Keiner der sechs gewaltigen Songs läuft unter fünf Minuten Spielzeit und auch dies ist perfekt arrangiert, denn es entsteht zu keiner Zeit Langeweile. Ganz im Gegenteil, plötzlich ist das Album durchgelaufen und man hat gar nicht bemerkt, dass über eine Dreiviertel Stunde vergangen ist. Gesang und Musik sind perfekt aufeinander abgestimmt, es ist einfach ein Hochgenuss! Intelligenter Black Metal auf ordentlich hohem Niveau, aber trotzdem seiner Wurzeln bewusst.

Es ist unglaublich, dass eine derart begnadete Band sich so rar macht! Ich hoffe sehr, dass die Kollegen mit diesem kleinen Meisterwerk endlich die wohlverdiente Aufmerksamkeit bekommen und noch ganz viele Alben (bitte auch mit kürzeren Wartezeiten zwischen den Veröffentlichungen!) herausbringen! Ich bin total begeistert und vergebe die Höchstnote!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Devour The Sun
2. Animalevolence
3. SinisTerra
4. Soular Eclipse
5. Oceanic Empires
6. The Purifire

Temisto: Temisto

temisto coverLabel: Pulverized Records

Spielzeit: 38:22 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 26. Februar 2016

 

Das schwedische Duo Temisto war zuvor unter dem Namen Chapel in der Szene aktiv, benannte sich allerdings um, da etwaige Formationen mit demselben Namen existier(t)en. Wenn man von einem nicht veröffentlichten Zwei-Track-Demo aus dem Jahr 2013 absieht, stellt das selbstbetitelte Debütalbum die erste reguläre Aufnahme dar, welche in den nächsten Tagen via Einzelhandel und Onlinehändler unters lechzende Volk gebracht werden wird.

Was beim erstmaligen Anspielen noch wie ein Hybrid aus ursprünglichem Death Metal sowie garstigem und chaotischem Black Metal klingt, entpuppt sich nach mehrmaligen Hördurchgängen durchaus als eigenständigen, wenn auch recht rohen Diamanten. Die Basis ist in weiten Teilen angeschwärzter Todesblei alter (schwedischer wie finnischer) Schule, der mitunter recht rasant daher kommt, hier und da aber die eine oder andere ranzige Melodie oder gar blitzschnelle slayereske Gitarrensoli aufweist und auch mal ausgebremst wird, um einem netten(?) und recht atmosphärischen Akkustikversatzstück Raum zu bieten. Da hier nicht einfach nur die Songs heruntergeholzt werden, sondern bei all dem Tempo und all der Eingängigkeit durchaus auch technische Raffinesse zu erkennen ist, fühlt man sich nicht selten an die Frühwerke der längst verwelkten Morbid Angel erinnert. Jau, Morbid Angel zu 'Altars-Of-Madness'-Zeiten gepaart mit den genialen frühen Primordial und diversen frühen schwedischen Kapellen (Nihilist, Carnage, Grave...) können da als Beschreibung schon funktionieren. Obwohl: eine gewisse Eigenständigkeit trotz all der Einflüsse können Temisto über das gesamte Album aufrechterhalten, so dass ich gar nicht anders kann, als eine XL-Wertung zu vergeben. Erstaunlich, dass mit Leo Ekström Sollenmo und Sebastian Lindbom Gunnari tatsächlich nur zwei Mann diese geile Scheibe gemacht haben.

Wie der eine oder die andere zwischen den Zeilen vielleicht schon herauslesen konnte, sollte man diesem Output ein wenig mehr Zeit widmen, da sich beim ersten Lauschen der Platte vieles noch nicht erschließen lässt.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Above Sacred Ground
02. Descent Into Madness
03. Abyssal Depths
04. Medusa
05. The Ritual
06. Succubus
07. Demiurge
08. Bestial Visions
09. Temple Of The Damned
10. Seance

Cryptic Brood: Wormhead

Cryptic Brood  WormheadxxlLabel: Xtreem Records

Spielzeit: 16:53 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Es ist immer wieder schön, wenn man (auch wenn's manchmal dauert) nach coolen Demos, EPs oder Splits wieder etwas von einer vielversprechenden Band zu hören bekommt. "Cryptic Brood" sind so ein Fall!

Ihr Beitrag auf der Split mit den Kollegen von "Graveyard Ghoul" (von 2014) waren drei sehr geile Songs, die deutlich Appetit auf mehr machten! Und jetzt ist es soweit, ich halte die neue MCD der Wolfsburger in meinen Händen. Und das Teil ist echt mörderisch, denn die Kollegen haben ihren Sound, diese moderige Mischung aus Death und Doom nicht verändert, vielmehr verfeinert. Wobei das Wort "verfeinert" in diesem Falle bedeutet: Noch fieser, noch dreckiger, noch kaputter - gerade bei den Doom-Passagen. Die klingen auf "Wormhead" derart abgefuckt, es ist definitiv nichts für schwache Nerven! Habe ich die Musik der Band damals noch mit Kapellen wie "Autopsy", oder "Asphyx" verglichen, so kann man das nun eigentlich streichen, denn die Jungs haben es schon jetzt geschafft, einen ganz eigenen Sound auf die Beine zu stellen - Hut ab!

Sehr geil ist auch ihre Coverversion des Suffocation Gassenhauers "Infecting the brood", der gekonnt in den Sound der Band transportiert wurde, coole Sache. Dann kommt noch ein hübsches Artwork von Herrn "Necromaniac", fertig ist eine mehr als gelungene EP. Leider viel zu kurz, leider viel zu wenig Musik - der Rest ist nur geil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Temple of Pestilence 03:50
2. Gargling Vicious Mass 04:40
3. Infecting the Brood 06:34
4. Wormhead 01:50

Protector: Cursed and Coronated

protector cover 2016Label: High Roller Records

Spielzeit: 50:45 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 26. Februar 2016

 

Dass eine Band nach langer Schaffenspause plötzlich wieder auf der Matte steht und ein gar nicht so schlechtes Comeback-Album im Gepäck hat, ist definitiv keine Seltenheit mehr, leider bleibt es in den meisten Fällen auch dabei und die Band versinkt wieder in der Bedeutungslosigkeit.

Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass das herrliche "Reanimated Homunculus" Album (von 2013) doch keine Eintagsfliege war, es wäre aber auch eine Schande gewesen! Und die Band hat sich auch gar nicht großartig verändert: Selbe Besetzung, selbe Plattenfirma, selbe musikalische Marschrichtung! Das gefällt mir natürlich ganz ausgezeichnet, denn die Band hatte schon immer ihren ganz eigenen Sound und lässt sich von daher auch nur schlecht mit anderen Thrash-Kapellen vergleichen. Trotzdem würde ich nicht behaupten, die Band hätte sich nicht weiterentwickelt. Die Songs wirken kompakter und erwachsener, man merkt, dass sich die Band ganz konsequent auf ihre Stärken konzentriert hat und beim Komponieren auf jeglichen unnötigen Schnickschnack verzichtet und sich auf das Wesentliche fokussiert hat!

Herausgekommen ist ein weiteres, großartiges Thrash-Album, das nicht sehr weit vom mehr als gelungenen Comeback-Werk entfernt ist, trotzdem keineswegs als lauer Aufguss bezeichnet werden kann. Mit "Cursed and Coronated" werden die Jungs keinen einzigen Fan verlieren, da bin ich mir sicher, aber hoffentlich noch viele neue dazu gewinnen! Verdient haben sie es!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Intro
2. Xenophobia
3. Selfdesdrugtion
4. Crosses in Carelia
5. Cursed and Coronated
6. Six Hours On the Cross
7. Base 104
8. The Dimholt
9. To Serve and Protect
10. Terra Mater
11. The Old Boil

Rogash: Malevolence

rogash 2016xxlLabel: War Anthem Records

Spielzeit: 39:50 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 26. Februar 2016

 

Die 2009 gegründete Schlachtwalze Rogash aus Jena präsentiert mit 'Malevolence' ihren zweiten Longplayer, welcher wie das Album zuvor bei War Anthem Records erscheint. Wie schon auf dem Debütalbum 'Supremacy Undone' von 2013 frönt man auch auf diesem Silberling Todesblei amerikanischer und schwedischer Prägung, wobei die Grenzen zum Technical sowie Brutal Death Metal stets fließend sind. Die nach dem (ziemlich nach Science-Fiction-Soundtrack klingenden) Intro folgenden zehn Stücke weisen in weitesten Teilen sehr hohe Geschwindigkeiten auf - eine Ausnahme stellt das langsamere, recht lässige Instrumentalstück 'Feed' dar - und besitzen einen nicht zu unterschätzenden Groove-Faktor. Der Gesang fiel im direkten Vergleich zum Vorgänger ein wenig abwechslungsreicher aus, wenn auch nicht viel.
Die Produktion ist allererste Sahne (aufgenommen wurde im Eisensound Studio, gemischt und gemastert im Unisound); die Mördersongs kommen derart druckvoll aus den Boxen, dass es eine Heidenfreude ist.
Ein wenig blutarm erscheint mir der Bonustrack, ein Cover von Sepulturas 'Refuse / Resist'. Es wirkt einerseits merkwürdig überfrachtet, andererseits recht leidenschaftslos heruntergeprügelt.
Insgesamt ein grundsolides Death-Metal-Album, also kein Meilenstein, aber auch beileibe kein Schrott.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Intro
02. To The End
03. Daily Hate
04. None Shall Prevail
05. Fortunes Fangs
06. Dreams And The Flesh
07. Feed
08. Buried In Oblivion
09. Nightmares
10. Rogan Deathtrip
---------------------------------
11. Refuse / Resist

Krater: Urere

kraterxxlLabel: Eisenwald Tonschmiede

Spielzeit: 45:13 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 26. Februar 2016

 

Nichts gegen so herausragende einheimische Bands wie "Secrets of the Moon", "Lunar Aurora", oder "Dark Fortress", die sich mit großartigen Alben weit von ihrer Black Metal Vergangenheit entfernt haben - aber ich finde es auch sehr erfreulich, dass es bei uns ebenfalls noch Bands gibt, die diesen "Spirit" unverfälscht weitertragen und das auch auf hohem Niveau!

"Krater" aus dem schönen Sachsen gehören eindeutig dazu. Schon seit ihrem ersten Demo "Stolz schürt uns're Kraft" (von 2004) spielen sie kraftvollen und intensiven Black Metal, der nie von der Stange kam. Mein persönlicher Höhepunkt ist übrigens ihr 2006er Album "Das Relikt des Triumphes". Ist? War! Denn was die Kollegen auf ihrem neusten Werk so zu bieten haben, ist eindeutig das Beste, was meine Ohren bislang von der Band gehört haben! Da haben sich die fünf Jahre Wartezeit aber wirklich gelohnt, denn "Urere" ist echt umwerfend! Schon das Intro weiß zu gefallen und die darauf folgenden Songs bestätigen den guten Eindruck mehr als eindrucksvoll! Meistens rasend schnell feuern die Sachsen aus allen Rohren, was mir schon sehr zusagt, doch ist es gerade die gelungene Verknüpfung von Aggression und Melodie, was die Scheibe auf ein ganz besonderes Niveau erhebt. Denn auch im Mid-Tempo-Bereich kann die Band Akzente setzen, wie zum Beispiel im Song "Vexillum Luciferi" zu bewundern. "Nerven-Gift" ist sogar noch geiler!

Dazu kommt noch der (für Black Metal Verhältnisse) ungewöhnliche, aber gerade deshalb besonders beeindruckende Gesang von Sänger "Abortio" und eine druckvolle Produktion, die das Ganze hervorragend abrunden. Ein richtig starkes Album, mit dem sich "Krater" machtvoll in der Szene zurückmelden!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Initiation
2. Non Serviam
3. Bury The Light
4. Flammen im Vakuum
5. Anti-Vists
6. Vexillum Luciferi
7. Hunger Of Ropes 04:00
8. Nerven-Gift!
9. Lust To Burn
10. Dust - Still Alive In That Place

Barbaric Horde: Gasmask Perpetrators (MC)

barbaric horde2xxlLabel: War Arts Productions

Spielzeit: 18:50 Min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 05. Februar 2016

 

Es wird mal wieder Zeit für fröhlich/primitiven "Rumpel Black/Death Metal" und dafür begeben wir ins wieder einmal in den von mir so geliebten portugiesischen Underground. Dort beehrt uns eine Formation namens "Barbaric Horde" mit ihrem ersten (auf 100 Teile limitiertes) Demotape.

Und das rumpelt und scheppert ganz wunderbar! Herrlicher Old School- Sound, ein bisserl Death, ein bisserl Black, immer volle Pulle und dabei Ultra-Böse! Das Ganze hat natürlich einen bescheidenen Sound, dafür ein geiles Cover und macht einen Heidenspaß. Leider ist das Gerumpel nach nicht mal 20 Minuten vorbei, aber für ein Demo ist natürlich ok (nur halt schade!). Ansonsten gibt sich die Band geheimnisvoll, keine Angaben, wer, wo und warum unter diesem klangvollen Namen musiziert, aber bei so cooler Mucke kann uns das egal sein! Ein gelungener Einstand, ich würde mich sehr freuen, von den Kollegen in Zukunft noch mehr zu hören!

PS: Falls das Tonband schnell ausverkauft sein sollte: Digital gibt es das Teil auch zu erwerben!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Ritual of sodomy 03:30
2. Aborticide plague 04:16
3. Barbaric horde 03:00
4. Superior baphomet devotion 03:39
5. Salvation deprived 04:23

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