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Chthonic Cult: I Am The Scourge Of Eternity (LP)

Chthonic Cult  I am the scourge of eternity xxlLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 46:32 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 22. Januar 2016

 

Es gibt Alben, bei denen merkt man ganz schnell, dass man hier was ganz Feines in den Händen hat! Genauso ging es mir schon bei den ersten Takten des Debüt-Werkes der deutsch/polnischen Formation "Chthonic Cult" und ich sollte Recht behalten! Diese LP ist ein erster, ganz großer Höhepunkt des neuen Jahres! Das Trio serviert uns einen derart mitreißenden und kraftvollen Mix aus Black und Death Metal, dass Einem das Hören und Sehen vergeht!

Konsequent auf das Wesentliche konzentriert, d.h. ohne irgendwelche modische Spielereien oder Sonstiges, was auch nur ansatzweise den Sound verwässern könnte, ballern sich die Kollegen in herrlich brutaler und morbider Weise durch ihre vier Songs. Ihr stutzt, weil Ihr die Spielzeit der Platte im Hinterkopf habt? Jawoll, die Stücke haben allesamt mächtig Überlänge und das ist auch genau richtig so! Nur auf diese Art können sich die großartigen Kompositionen erst so richtig entfalten und ihre unheilvolle Macht entfesseln - sie könnten von meinetwegen auch doppelt so lang sein! Langeweile kommt zu keiner Sekunde auf, dafür sind die Songs einfach viel zu geil.

Von rasend schnellen und klirrend kalten (nordisch geprägten) Gitarren, über gnadenlose Mid-Tempo-Passagen, bis hin zu doomigen Parts - hier wird eine tiefschwarze Atmosphäre erzeugt, die ihresgleichen sucht. Neben der großartigen Musik, ist es aber auch die unglaubliche Stimme von Sänger "Njord", die gewaltigen Anteil an diesem Ergebnis hat. Der Kollege kreischt nicht, er growlt nicht - nein er benutzt krächzend/kehlige Geräusche, die absolut außergewöhnlich und faszinierend sind, unglaublich, dass der Mann bislang nur durch die Mitgliedschaft bei totalen Underground-Formationen wie "Winds of Hyperborea", oder "Flame of War" aufgefallen ist.

Ein grandioses Werk, kraftvoll, primitiv und bösartig, besser kann man es echt nicht machen! Kaufen, anhören, ausflippen - bei solchen Platten muss man den Lautstärkeregler einfach auf "Volle Pulle" stellen!

Die CD-Version ist übrigens schon im letzten Jahr bei "Necroshine Records" erschienen, wir coolen Typen holen uns aber natürlich das Vinyl von Iron Bonehead (dort gibt es Teil auch noch als Kassette!).

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. As The Void Beckons 13:17
2. The Abyss Triumphant 08:00
3. Asunder! 11:25
4. I Am the Scourge Of Eternity 13:50

Ketzer: Starless

Ketzer StarlessLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 45:37 Min.

Genre: roher und kantiger Düstermetal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Die Hass- und Jammertiraden in den einschlägigen Internetforen sind wahrlich zum fremdschämen. Ja, Ketzer klingen komplett anders als früher. Ja, mit „echtem“ Metal hat dies nur noch am Rande etwas zu tun. Ja, die Band hat sich radikal verändert. Man muss diesen neuen Weg ganz sicher nicht mitgehen, aber man braucht auch nicht gleich mit virtuellen Steinen um sich zu werfen wie ein komplett durchgedrehtes Waschweib am Brunnen des Dorfplatzes von Inzesthausen (ich mag unseren Daniel – Sven).

Ketzer bewegen sich 2016 auf ähnlichen Pfaden wie Tribulation auf „Children Of The Night“ und Secrets Of The Moon mit „Sun“. Die Band hat die Pforten ihrer Musizierkammer weit gen Postpunk und Gothic Rock geöffnet, wobei mir bei Ketzer noch stärker ein dezent psychedelisch-verdrogtes Wogen durchzuschimmern scheint und im Mittelteil des überlangen „Shaman's Dance“ sogar kurzzeitig „The End“ von den Doors - wenn auch verfremdet - angedeutet wird.

Ich würde „Starless“ noch nicht als den ganz großen Wurf bezeichnen, siedle es qualitativ allerdings knapp über den oben genannten Alben von Tribulation und Secrets Of The Moon an. Das unterkühlte des unglücklich gewählten Covers findet sich nur ansatzweise in der Musik wieder, ohne „Starless“ jedoch gleich als lodernd bezeichnen zu können. Eine distanzierte Entrücktheit ist allemal ausmachbar, leicht problematisch ist die zu häufige und stimmlich ähnliche Verwendung der Einworttitel während der Songs „Starless“, „Godface“ und „Earthborn“, was häufig zu einem Kurzschluss im Hirn des Hörers - samt mentalen Falschzuordnungen einzelner Songparts - führt. Das ist schade und auch etwas ärgerlich, da es sich prinzipiell um die drei stärksten Songs und „Quasi-Hits“ der Platte handelt. Auf die gesamte Albumdistanz hochgerechnet besitzt nicht jeder Songpart genügend eigenes Profil, manchmal wird „Starless“ etwas gleichförmig in Stimmung und Ausdruck. Spaß macht das Album dennoch durchgängig - und zudem gibt es, obwohl die Platte insgesamt sehr homogen klingt, immer wieder interessante Farbtupfer zu entdecken: hier seinen stellvertretend die deutschen Gesangseinschübe in „When Milk Runs Dry“, das manisch-entrückte Hochzählen in „Count To Ten“ sowie insbesondere der überraschende, das Album beendende Instrumentalsong „Limbo“ genannt. Gerade dieser ist ein kleines Juwel und extrahiert in seinem Verlauf eine solche Sehnsucht sowie regelrecht qualhaft-schönes Verlangen aus den Gitarrensaiten, dass es bei jeden Durchgang aufs neue eine Freude ist.

Minimale Kritikpunkte außen vor gelassen: „Starless“ lässt nur ein Gesamturteil zu, nämlich das einer erfreulich guten, wenn auch noch nicht komplett überragenden Platte.

Daniel Lofgren

XXL WertungL

Tracklist:

1. Starless
2. When Milk Runs Dry
3. Godface
4. Count To Ten
5. The Hunger
6. White Eyes
7. Shaman’s Dance
8. Silence And Sound
9. Earthborn
10. Limbo

Bombs Of Hades: Death Mask Replica

bombs of hades Death Mask ReplicaLabel: War Anthem Records

Spielzeit: 36:17 Min.

Genre: Death Metal / Crust

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Heute haben wir das vierte Album der schwedischen Dampfwalze Bombs Of Hades, 'Death Mask Replica', auf dem Seziertisch. Die seit 2002 Tod und Crust verbreitende Jahrmarkttruppe aus Västerås, welche neben den regulären Albumveröffentlichungen diverse Demos, EPs und Splits auf der Haben-Seite zu verzeichnen hat, klingt anno 2016 wie eine Mischung aus älteren Motörhead, neueren Entombed sowie einem Quäntchen zeitlosem Crust á la Discharge. Besagte Scheibe ist für ein paar Überraschungen gut - insbesondere der überlange, allerdings nicht langatmige Track 'Burning Angel (Uhuru)' reißt einiges heraus, aber auch der nachfolgende Song 'Old Fires Die' ist ein Kracher - und bietet einiges an Kurzweil. Kein genereller Pflichtkauf, aber auch definitiv kein Griff ins Klo.
Das Ding erscheint sowohl als Digi-Pack als auch als LP.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklist:

01. Death Mask Replica
02. To Walk Through The Pyres
03. Tombsday
04. Long May You Rot
05. Burning Angel (Uhuru)
06. Old Fires Die
07. On Pillars Of Madness
08. When The Reaper Comes
09. The Venom
10. Mad Shadows

Brimstone Coven: Black Magic

brimestone 2016xxlLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 54:31 Min.

Genre: Okkulter Retro Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Eins muss man der Band aus dem "Mountain State" West Virginia lassen, sie sind extrem authentisch. Hätte mir jemand dieses Album in die Hand gedrückt, mit dem Zusatz, es wäre cooler Stoff aus den späten 60ern/frühen 70ern, so hätte ich mich sicherlich über die unpassend moderne Produktion gewundert, an der Musik selber aber keinen Moment gezweifelt.

"Brimstone Coven" verstehen es auf ihrem ersten "richtigen" Longplayer (der selbstbetitelte Vorgänger war ja eine Zusammenstellung früherer Werke), eine mitreißende Atmosphäre aus der Rock Musik der oben erwähnten Zeit, vermischt mit einigen sehr "bunten" psychedelischen Klängen zu erschaffen. Und dies so gekonnt, dass man sowohl Band, als auch Album (trotz der enormen Schwemme, die im Moment an ähnlich gearteten Retro-Bands herumläuft) bedenkenlos weiterempfehlen kann. Handwerklich sehr gut in Szene gesetzt, besitzt die Band vor allem jenes Quäntchen Eigenständigkeit, um sich von der großen Masse abzusetzen. Gut, es ist kein neuer Szene-Klassiker, besticht aber durch eine tolle, sehr warme Atmosphäre, dem nötigen Ernst und einer hör- und spürbaren Spielfreude. Und das müssen Andere erst mal nachmachen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Black Magic
02. Black Unicorn
03. Beyond the Astral
04. As We Fall
05. Upon the Mountain
06. Slow Death
07. The Seers
08. The Plague
09. Forsaken
10. The Eldest Tree

Exumer: Raging Tides

exhumer 2016xxlLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 35:10 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Ganz klar, ihre beiden ersten Alben aus den Achtzigern sind legendär, ihr Comeback-Werk "Fire and Dammation" (von 2012) fand ich dagegen ganz ok, hat mich aber jetzt nicht weltbewegend aus den Socken gehauen. Dementsprechend ging ich mit eher geringen Erwartungen an die neue CD "Raging Tides" heran... und wurde völlig weggeballert!!!

Na da haben die Kollegen aber ein Monster losgelassen! Purer, unverfälschter Thrash der alten Schule knallt hier dem Hörer entgegen, ohne Kompromisse auf den Punkt gebracht, ohne Firlefanz, oder peinliche Referenzen an den Zeitgeist - es ist einfach nur herrlich! Ein geiler Sound, der an die guten alten Zeiten erinnert, als Bands wie Slayer oder Destruction noch geile Musik gemacht haben (ich persönlich höre zum Beispiel irgendwie immer wieder Elemente heraus, die mich an Sepultura zu "Beneath the Remains"-Zeiten erinnern!) - da können die Horden von Neo-Thrash-Bands aber einpacken!

Unterstützt werden die Jungs um die Urgesteine Mem von Stein (immer noch einer coolsten Thrash-Sänger dieses Planeten mit seinem originellen und unverwechselbaren Organ!) und Ray Mensh von einer gnadenlos geilen und powervollen Produktion, für die kein Geringerer als Waldemar Sorychta verantwortlich war. Ein wunderbar "altmodisches" und genau deshalb total mitreißendes Thrash-Album, das ich in dieser Wucht und Kraft echt nicht erwartet hätte - ein absoluter Kracher!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. The Raging Tides
02. Brand Of Evil
03. Catatonic
04. Sacred Defense
05. Welcome To Hellfire
06. Sinister Souls
07. Shadow Walker
08. There Will Always Be Blood
09. Dark Reflections
10. Death Factory
11. Forever My Queen (Bonustrack)
12. Hostage To Heaven (Bonustrack)

RAW: Battalion Of Demons

RAW Battalion Cover Promo1Label: MDD Records

Spielzeit: 34:13 Min.

Genre: Thrash Metal / Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 15. Januar 2016

 

Das seit 2006 in tiefsten Thrash-Gefilden wildernde Quintett RAW hat zwar aller Wahrscheinlichkeit nichts mit den Söhnen Mannheims zu tun, kommt aber dennoch aus der bezaubernden ZEWA-Stadt im äußersten Norden Baden-Württembergs. Nach der Veröffentlichung dreier Demos sowie der ebenfalls auf MDD veröffentlichten Alben 'Moshpit' von 2009 und 'Rawzilla' von 2012 holen Ill Phil und Kosorten mit 'Battalion Of Demons' zum feisten Drittschlag aus, auf dem sie recht deutlich Einflüsse aus dem Todesblei sowie dem Crust- und Grindcore aufweisen und auch etwas Motörhead (beispielsweise 'Career Decisions') in ihren Sound integrieren und dadurch um Ecken brutaler, aber auch geplanter als auf den Vorgänger-Alben zu Werke gehen, was a) schon gewaltig Sinn ergibt und b) gehörig die Extremitäten und vor allem den Kopf der Rezipienten zu schnellen Auf-und-ab-Bewegungen reizt. Gemixt und gemastert wurde der Spaß adäquat von Andy 'Holy Moses' Classen im renommierten Stage One Studio und erhielt ein adäquates Artwork vom bandeigenen Haus-und-Hof-Künstler Matt Auer.

Alles in allem eine recht gediegene Scheibe, die eine Menge Spaß macht und unbedingt laut gehört werden sollte. Da zückt man gern mal fünf von sieben Punkten. Wer seinen Thrash Metal etwas abseitiger mag und Dew Scented zu angesagt empfindet, ist mit besagter Veröffentlichung jedenfalls bestens bedient.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Battalion Of Demons
02. Death Bacteria
03. Career Decisions
04. Shell Shock
05. Last Breath
06. Full Speed Ahead
07. Dark Clouds
08. Stop Asking
09. Start A Cult
10. Life Sucks
11. Link Riders
12. Rawmetal Thrashsquad

Spektr: The Art To Disappear

SPEKTR The Art to DisappearLabel: Agonia Records

Spielzeit: 39:19 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Schon das Vorgänger-Album "Cypher" überzeugte durch seine brachiale Mischung aus Black Metal, Industrial, Noise und Ambient! Doch diesmal haben es die Franzosen kl.K und Hth wirklich geschafft, diesem Monstrum noch einen draufzusetzen.

"The art to disappear" ist eine verstörende Reise durch fremdartige und Grauen erregende Dimensionen der Furcht und des Terrors. Man stelle sich eine Mischung aus "Mysticum", "Aphyx Twins" und den kaputtesten Kapellen des legendären "Cold Meat Industrie"-Labels vor und man erhält den Sound von "Spektr"! Es ist nicht leicht, sich dieses Album komplett am Stück anzuhören und definitiv auch nichts für jeden Hörer, aber wenn man sich darauf einlässt, wird man (wenn auch auf eine recht kranke Weise!) belohnt!

"The art to disappear" ist nichts weniger als das vertonte Chaos, der Soundtrack im Fahrstuhl zur Hölle. Krank, kaputt und abstoßend und gerade deswegen umso faszinierender! Mir gefällt's extrem gut - was das wohl über mich aussagt???

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Again
2. Through the darkness of future past 05:26
3. Kill Again
4. From the Terrifying to the Fascinating
5. That day will definitely come
6. Soror Mystica
7. Your flesh is a relic
8. The Only one here
9. The Art to Disappear

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