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Mystic Prophecy: War Brigade

MysticProphecy WarBrigade Cover MASCD0931Label: Massacre Records

Spielzeit: 48:22 Min.

Genre: Power Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 18. März 2016

 

Nicht zu kurz und auch nicht zu lang fällt das zehnte Studioalbum von Mystic Prophecy aus, was auch gut so ist, denn es gibt immer weniger auf den Punkt gebrachten Power Metal. "War Brigade" ist kurzweilig und das gibt einen Pluspunkt in der "Gerade richtig" Spielzeit-Skala!

Eröffnet wird "War Brigade" von "Follow the Blind" und lässt schon früh erkennen wo der Weg hingeht: Knackige Riffs, präzise, kurze Soli, ein geshouteter Chorus und die kraftvolle Stimme von Roberto Dimitri Liapakis. Das lässt sich dann auch mit ein, zwei Ausnahmen für das gesamte Album sagen. Die Songs bewegen sich aber auf gewohnt hohem Niveau. Eine der Ausnahmen ist die Halb-Ballade "Good Day To Die", auf der Liapakis auch ein paar kurze Zeilen auf Deutsch singt und der Härtegrad um einiges runter gesetzt wurde. Verantwortlich für den Album-Sound war übrigens wieder Liapakis selbst und er hat die Stellschrauben wieder hervorragend gesetzt. Wer die früheren Alben von den Schwaben "Brainstorm" mag, wird hier bestimmt glücklich werden, denn man hört wohl auch gerne älteren US-Powermetal der Marke "Metal Church" oder "Vicious Rumors".

Gar nicht nötig hat es die Band plakativ zu Werke zu gehen und ich nehme Mystic Prophecy auch ab, dass sie zu ihren Ansichten stehen. Ein Geschmäckle verursacht das CD-Cover, das die Zielgruppe wohl auch mögen wird, man aber wohl wenig neue Fans für sich begeistern kann. Apropos "Cover", der Bonus-Song ist "Sex Bomb" von Tom Jones und tut nicht weh, was positiv gemeint ist.

Wer die Band also schon immer mochte wird nicht enttäuscht werden und sollte Mystic Prophecy auch weiterhin unterstützen. Ein richtig schwaches Werk haben Mystic Prophecy auch noch nie heraus gebracht und das heißt schon etwas! Respekt! Kaufempfehlung für alle Power Metal Fans.

Christian Schmitz

XXL WertungL

Tracklist:

Follow The Blind
Metal Brigade
Burning Out
The Crucifix
Pray For Hell
10000 Miles
Good Day To Die
The Devil Is Back
War Panzer
Fight For One Nation
War Of Lies
Sex Bomb (Coversong)

Monomyth: Exo

monomyth exo 8675Label: Suburban Records

Spielzeit: 43:02 Min.

Genre: Space Rock/Kraut Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 18. März 2016

 

Und schon wieder darf ich den Output einer niederländischen Band besprechen. Beim Betrachten des irgendwie ganz lässigen Covers wird mir augenblicklich klar, dass es sich dieses Mal allerdings um keine Grindcore-Scheibe handelt, sondern um die musikalische Umsetzung eines David-Lynch-Films, harr harr. Jedenfalls würde die Mischung, welche man auf 'Exo' - nach 'Monomyth' von 2013 sowie 'Further' von 2014 das dritte Langeisen des Quintetts aus Den Haag - vorfindet, durchaus als Soundtrack der bizarreren Machwerke des kongenialen Regisseurs durchgehen. Die Basis bildet ein Mix aus instrumentalem Kraut Rock und ursprünglichem Space Rock, denen Versatzstücke aus dem Psychedelic sowie modernere elektronische Spielereien beigemengt wurden. Klingt einerseits schon ein bisschen retro, andererseits wieder sehr nach Science-Fiction-Musik, was sich ja beileibe nicht automatisch ausschließt. Mitunter fühle ich mich an die experimentelleren Sachen von The Gathering zu deren 'How To Measure A Planet'-Phase erinnert, dann wieder an Tool oder auch an die deutschen Kraan oder gar Mike Oldfield, aber so ganz einzuordnen vermag ich das Ganze nicht. Egal, mir gefällt es jedenfalls ziemlich gut. Und da hier in jedem der fünf Tracks ausgesprochen viel passiert, vermisst man keinen Gesang und kann sich die Platte zudem häufiger geben.
Dank des Produzenten Pieter Kloos kann man den Sound als eher warm und kuschelig bezeichnen, was wirklich ausgezeichnet zu der Mucke passt. Die Perfekte Begleitmusik für die Kräuterzigarettenpause.
Anspieltipps: Das wüstenrockige 'LHC'. Baut sich sehr dynamisch auf und macht dabei absolut Laune. Erinnert mich ein wenig an Robert Miles 'Children' oder Jan Hammers 'Crockett's Theme', hehe!

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Uncharted
02. Surface Crawler
03. ET Oasis
04. LHC
05. Moebius Trip

Dead Procession: Rituais e Mantras do Medo

Dead Procession Rituais e Mantras do MedoLabel: Labyrinth Productions

Spielzeit: 33:02 Min.

Genre: Ambient/Doom

Info: /

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Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

So, meine Lieben, jetzt ist mal für fünf Minuten Schluss mit Geprügel, Gehacke und Gegröhle - wir werden ganz besinnlich, gehen in uns und lauschen dem Ritual von "Dead Procession".

Die portugiesische (ja, schon wieder!) Band hat mit Metal nicht viel am Hut, hier wird vielmehr mittels einer wunderbar in Szene gesetzten Mischung aus Ambient, Drone und Doom eine fast schon greifbare mystische Atmosphäre erzeigt, die mich voll und ganz überzeugt. Wunderbare Klänge, sphärischer Gesang und eine Minimal-Instrumentierung fokussieren sich ganz gezielt auf das Wesentliche, ohne je ins Kitschige abzurutschen (was bei solcher Musik ja leider schon mal öfter passiert). Vielmehr wird eine Stimmung aus Verzweiflung und Melancholie erschaffen, die ausgesprochen intensiv ist und den Erwerb dieser CD durchaus rechtfertigt. Ist natürlich nicht jedermanns Sache, trifft bei mir aber voll ins Schwarze! Zum Gesamtpaket passt natürlich auch, dass es zu der Band (falls es überhaupt eine solche ist?) so gut wie überhaupt keine Informationen gibt - alles halt sehr mysteriös. Kommt bei mir in die Sammlung zu Mortiis, Pazuzu und den Verbannten Kindern Evas und dürfte sich dort recht wohl fühlen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Mantra De Sombras
Percorrendo Os Caminhos Da Noite
Osmose Espiritual
No Labirinto
No Fundo Dos Lagos Negros

Suspiral: Delve Into The Mysteries Of Transcendence

SUSPIRAL xxlLabel: I, Voidhanger

Spielzeit: 33:02 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

"I, Voidhanger Records" ist und bleibt das Label für den etwas anderen Death und Black Metal, denn auch mit der in dieser Kritik aufspielenden Formation "Suspiral" ändert sich daran nichts.

Schon die Tatsache, dass es auf dem Album nur drei Songs mit entsprechender Überlänge gibt, zeigt deutlich, dass es hier nichts von der Stange gibt. Das spanische Duo zeigt sein ganzes Können und das bedeutet in diesem Fall niveauvollen, technisch anspruchsvollen und dennoch volle Kanne aggressiven Black Metal. Meistens im stampfenden Mid-Tempo unterwegs, aber mit gezielten Ausflügen in die Raserei (wenig) und die doomige Langsamkeit (mehr) wird das Tempo gekonnt variiert.

Dazu gesellen sich finstere, aber faszinierende Melodien, in denen man schwelgen kann (und auch sollte!), die eine extrem intensive und tiefschwarze Atmosphäre erschaffen. Abwechslung wird hier ganz groß geschrieben und Langeweile entsprechend klein! "Delve into the mysteries of transcendence" ist ein hervorragendes und anspruchsvolles Werk dunkler Tonkunst geworden. Nicht leicht zu konsumieren, also keine Musik für "mal eben nebenbei hören". Hier sollte man schon ein wenig Zeit und Ruhe mitbringen, um den Facettenreichtum und die vielen Ideen entsprechend würdigen zu können - es lohnt sich!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Poisonous Essence 12:55
2. Hiereía Deúro 09:37
3. The Art of Death 10:40

Stillborn: Testimonio De Bautismo

Stillborn  Testimonio de bautismoxxlLabel: Godz ov War Records

Spielzeit: 33:53 Min.

Genre: Brutal Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereit erschienen

 

Ganz ohne Intro oder anderes einleitendes Geplänkel steigen die Polen von Stillborn in ihren neuen (fünften) Longplayer ein. Und der knallt wie Sau! Brutaler Death Metal, der sich aber auch technisch nicht verstecken muss, wird uns hier entgegen geprügelt.

Meistens im rasend schnellem Tempo unterwegs, machen die Kollegen aber auch im Mid-Tempo-Bereich eine extrem gute Figur, denn auch dann sind sie verdammt heavy unterwegs. Das dürfte daran liegen, dass man es ganz locker schafft (wenn auch sehr dezent) immer wieder Elemente aus Thrash oder auch klassischem Metal zu integrieren. Das ist nicht nur sehr erfrischend für den Sound, sondern zeigt eindrucksvoll, auf welch hohem Niveau sich die Musiker befinden und beweist einmal mehr, dass Death Metal und technischer Anspruch sich überhaupt nicht widersprechen. Dabei muss ich natürlich deutlich betonen, dass wir hier nicht über Prog- oder Tech-Death Metal sprechen, sondern über seinen bösen, extrem brutalen Bruder, der in den ganz flotten Passagen dem Grindcore schon verdammt nahe kommt!

Alles in allem ein richtig gutes Album, das sich keinem Death-Subgenre so richtig zuordnen lässt, was nicht nur Extra-Punkte einbringt, sondern die CD für eigentlich jeden Death Metal Fan interessant macht. Knüppelhart und schweinegeil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Martwo urodzony - rozdział trzeci 04:20
2. Ancykryst 04:20
3. Upiór 03:56
4. Człowiekowstręt 05:00
5. Odezwa 02:10
6. Obłęd 03:39
7. Modlitwa poganina 03:07
8. Burst Command til War (Sodom cover) 02:05
9. Apocalyptic Hymn of Satanic Warriors 05:16 instrumental

Mussorgski: Creatio Cosmicam Beastie

Mussorgski  xxlLabel: Godz ov War Records

Spielzeit: 50:35 Min.

Genre: Industrial/Ambient Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereit erschienen

 

Sich als Metal Band nach einem klassischen Komponisten zu benennen ist eher ungewöhnlich (ja, es geht um den russischen Kollegen, der z.B. "Bilder einer Ausstellung" erschaffen hat!), aber irgendwie passt es zu der Band.

Diese war übrigens schon mal von 1990 bis 1995 aktiv, dann mit Päuschen bis 2009 und liefert nun ihren dritten Longplayer ab. Dass man hier ungewöhnliches zu hören bekommt, kann man vielleicht schon am sehr gut gemachten Cover erkennen, welches wunderbar zum zweiten Song ("God is in the neurons") leitet, in dem es u.a. heißt: "The whole universe is in my brain...". Großartig!

Musikalisch wird das Textkonzept um Transzendenz, außersinnliche Wahrnehmung und unseren Platz im Universum (es lohnt sich wirklich, die Texte aufmerksam zu verfolgen!) durch eine Mischung aus Metal, Ambient und etwas Industrial, die absolut grandios ist. Das Keyboard ist allgegenwärtig, mal mit klassischen Melodien, mal als sphärische Untermalung oder auch als reiner "Geräuschelieferant". Gerade in den beiden instrumentalen Zwischenspielen kommt dies in voller Pracht zur Geltung! Aber auch der Gesang weiß zu imponieren. Das Meiste der Texte wird mit ruhiger Stimme vorgetragen, doch kann Kollege "Khorzon" (der übrigens das einzige Mitglied bei "Mussorgski" ist!) auch gerne mal in grobe Growls wechseln. Dann wird auch das ansonsten extrem ruhige und langsame Tempo ordentlich angezogen.

Die Atmosphäre dieses Albums ist absolut bemerkenswert, mystisch und sphärisch und manchmal sogar etwas spacig und zieht sich konsequent wie ein roter Faden von Anfang bis Ende durch dieses Werk. Vielleicht nicht für jeden, aber man sollte auf jeden Fall mal in diese CD reinhören, um sich einen Eindruck zu verschaffen - es lohnt sich!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Industrial Technology of Ancient Ones - Opening 06:07
2. To Wisdom Coming From The Abyss - v.2010 06:22
3. 7th Son's Blues Kill - J.Ch.'s Station 13 05:03
4. Born To Die For X - Question of Nonentity 06:38
5. God - The Unusual Story 05:17
6. Paranormal Divinity - Chaos Inside 05:40
7. Big Communal Machine - New World Order 04:59
8. Paranormal Divinity - Chaos Outside 05:57

Cliteater: From Enslavement To Clitoration

cliteater cover smLabel: War Anthem Records

Spielzeit: 34:37 Min.

Genre: Grindcore/ Groove Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 18. März 2016

 

Hell yeah - Cliteater is in the house! Auch nach 14 Jahren ist die niederländische Extremlärm-Institution mit dem superben Namen nicht müde, ihren moderat todesbleigeschwängerten Grindcore unters lechzende und ächzende Volk zu bringen. Wie bei den Amis von Cannibis Corpse verhohnepiepeln auch Cliteater auf charmante Art und Weise Klassiker des extremen Metals, indem sie ihren Veröffentlichungen so mehr oder weniger einfallsreiche Titel wie 'Clit 'Em All', 'Eat Clit Or Die' (beide 2005), 'Reign In Thongs' (2006), 'Scream Bloody Clit' (2008), 'The Great Southern Clitkill' (2010), 'Cliteaten Back To Life' (2013) oder eben 'From Enslavement To Clitoration' geben und mit letztgenanntem den mächtigen Napalm Death huldigen, welche den Grindcore quasi miterfunden haben (das grandiose Cover stammt übrigens von Luisma der wüsten Haemorrhage). Mitunter implementiert das seit 2002 lärmende Quintett aus den Niederlanden ein wenig Punkrock in ihren Sound, ohne dabei weniger nach brutalem Krach zu klingen. Einzig die letzte Nummer, 'Total Clitoration', klingt wirklich total anders, handelt es sich hier doch um eine Bluegrass-/Country-Nummer (sooo genau kenne ich mich da leider nicht aus), in der es textlich darum geht, wie man zum "King Of Total Clitoration" wird, indem man viel gutes Bier trinkt, noch besseren Tabak raucht, brutale Musik hört, dem Fleischkonsum frönt sowie dem Cunni Lingus frönt.
Aufgenommen wurde die Scheibe im renommierten Soundlodge Studio von Jörg Uken im ostfriesischen Rhauderfehn, der mal wieder phantastische Arbeit abgeliefert hat.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Loathe
02. Tranny McPee
03. Nuke Them All
04. Human Idiot
05. Ride With The Wicked
06. Repent
07. Tribbing Mania
08. Tramp Stamp Stomping
09. Yinon Plan
10. Afflicted
11. Heretic
12. Full Body Tourette
13. Freakopolis
14. Exit
15. Semen Route
16. Positive Aspects of Collective Chaos VI
17. Clitnado
18. CalipHate
19. Total Clitoration

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