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Resuscitation: Eviscerated Divinity 7" EP

Resuscitation Eviscerated Divinity 7 EPLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 10:35 Min.

Genre: Death Metal

Info: Homepage

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Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Na die fleißigsten sind die Belgier von Resuscitation echt nicht. Seit ihrer Gründung im Jahre 1997 können sie lediglich drei Demos und einen Longplayer vorweisen. Und auch ihr neustes Werk ist nach 10:35 Minuten schon wieder vorbei!

Aber das nur am Rande, kommen wir direkt zur Musik. Resuscitation liefern zwei Death Metal Songs ab, die gar nicht mal schlecht sind! Old School, lecker brutal und kompositorisch eindeutig keine Stangenware. Gerade der zweite Song "Putrescent summoning" hat es echt in sich! Die Growls sind ausgezeichnet und je öfter ich mir die Single anhöre, desto besser gefällt mir der Spaß. Also, auf dem Niveau können die Belgier sehr gerne ein komplettes Album nachschieben! Mal schauen, was da die Zukunft bringt, in der Gegenwart drehen wir einfach die 7" nochmal um...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Eviscerated Divinity
Putrescent Summoning

Anomalie: Refugium

anomalieLabel: Art of Propaganda

Spielzeit: 52:15 Min.

Genre: Post Black Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Auf dieses Album habe ich mich richtig gefreut, denn das letzte Werk von Kollege "Marrok" mit dem schönen Namen "Between the light" war extrem gut und hat mich damals schwer beeindruckt. Natürlich ist dies immer ein wenig gefährlich, mit einer gewissen (in diesem Falle gar hohen) Erwartungshaltung an ein Album heranzugehen, da liegt die Gefahr einer Enttäuschung recht nahe.

Aber nicht in diesem Falle, ganz im Gegenteil! Ich weiß gar nicht, wie ich meine Begeisterung für "Refugium" in Worte fassen soll - das Teil ist einfach grandios! Marrok hat es doch tatsächlich geschafft, sich gegenüber dem schon sehr gelungen Debüt nochmal ordentlich zu steigern. Der dargebotene Black Metal lässt sich zwar grob dem "Post"-Bereich zuordnen, ist aber viel zu facettenreich, um mit nur einem Schlagwort charakterisiert zu werden. Schon der Beginn (akustische Gitarre mit Trommeln) erinnert mehr an eine "Dead Can Dance" CD, als an ein Standard-Black Metal Album. Und genau dieses Gefühl des "Besonderen" zieht sich durch das ganze Album. Mal brutal und aggressiv, dann wieder langsamer, gar melodisch - "Refugium" lässt sich auf keinen einfachen Nenner bringen!

Das Album ist extrem intensiv, spielt mit verschiedenen Emotionen und erschafft eine dichte und packende Atmosphäre, die zumindest mich total erwischt und begeistert hat! Ebenfalls ist das Werk trotz seiner Vielschichtigkeit angenehm homogen, man hört es in einem Rutsch und wundert sich, wo Zeit geblieben ist. Doch trotz aller musikalischen Herrlichkeit, so darf man einen ganz wichtigen Faktor, der ebenfalls maßgeblich am großartigen Gesamteindruck beteiligt ist, hier nicht unterschlagen: Den unglaublichen Gesang von Marrok! Scheinbar mühelos deckt er die verschiedensten Stile ab, von hart bis zart bringt er Leben in seine Songs, transportiert starke Emotionen und veredelt jeden der acht Songs auf ganz individuelle Weise.

Ein wahrlich grandioses Album, ich kann mich gar nicht daran satt hören und vergebe selbstverständlich die Höchstnote - alles andere wäre eine Frechheit!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. In Fear of Tomorrow
2. Spiritual Distortion
3. Untouched Walls
4. Between Reality and the World Beyond
5. Solace
6. Leaving Somnia
7. Freiflug 48° 23´ N, 16° 19’ O
8. Refugium

Whiskey Ritual: Blow with the devil

whiskey ritual cover smLabel: Art of Propaganda

Spielzeit: 41:02 Min.

Genre: Black´n´Roll

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 27. November 2015

 

Was für eine Musik kann man von einer Band mit diesem Namen wohl erwarten? Es dürfte wohl niemanden wirklich wundern, dass wir es hier mit einem dreckigen kleinen Mischlingsrüden aus Black, Thrash und Punk zu tun haben.

Die Italiener spielen eine herrlich räudige Party-Mucke, rotzig, dreckig und niemals die großen Vorbilder wie Motörhead oder Venom verleugnend. Hier geht es volle Kanne auf die Zwölf, aber man merkt trotz aller Punk-Attitude, dass bei "Whiskey Ritual" gestandene Musiker am Werke sind, die wir zum Beispiel aus Bands wie "Forgotten Tomb", "Selbstentleibung" oder "Caronte" kennen. Das Ganze ist selbstverständlich überhaupt nicht innovativ und schon gar nicht neu, dafür aber saumäßig unterhaltsam und macht (zumindest mir!) sehr viel Spaß.

Warum ich beim Hören solcher Musik immer Durst auf ein kühles Blondes bekomme, weiß ich echt nicht, sicher ist aber, dass "Blow with the devil" ein saucooles Album geworden ist, das ordentlich Arsch tritt und dementsprechend Spaß macht. Nicht mehr, aber definitiv auch nicht weniger!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Blow with the Devil
2. My Funeral
3. Too Drunk for love
4. Satanic Kommando
5. Speed & Chicks
6. A.B.I.T.C.H.
7. Mephistopolis
8. Nekro Street Gang
9. Henry Rollins
10. Tank of Intolerance

Austral / Cold: The Exalted Shadows of Death are Dancing

Austral   Cold The Exalted Shadows of Death are DancingLabel: Tyrannus Records

Spielzeit: 51:06 Min.

Genre: Black Metal

Info: Homepage

Album kaufen: Homepage

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Zweimal LoFi Black Metal aus Chile gibt es auf dieser Split zu hören. Eigentlich könnte ich mir den Rest sparen, denn damit sollte schon alles gesagt sein.

Es wird ordentlich gerumpelt auf dieser Split-Veröffentlichung, beide Bands sind Lichtjahre vom Mainstream entfernt. Das ist primitiver Black Metal mit dem typischen Südamerika-Charme. Beide Bands (wobei "Cold" eine "Ein-Mann-Kapelle" darstellt) existieren seit 2006, haben aber bislang nur ein paar Demos bzw. deren Zusammenstellung herausgebracht. Totaler Underground also, da muss man schon ein Liebhaber solcher Geschichten sein, wobei beide Formationen auch noch recht ähnlich klingen, wenn man nicht genau hinhört, bemerkt man den Wechsel nach fünf Songs gar nicht! Ist man aber ein Fan (so wie meine Wenigkeit) wird man von dem Geprügel ziemlich gut unterhalten, zumal die Produktion auch besser ist, als man jetzt vermuten würde!

Für Underground-Rumpel-Fans sicherlich eine nette Scheibe, der Rest soll lieber weiter Dimmu Borgir hören....

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Austral - Vortex of Misery
2. Austral - Decepción de las Fuerzas Negativas
3. Austral - Against All
4. Austral - Quintrala (Cold Cover)
5. Austral - Austral Oblivion
6. Cold - Tempilcahue
7. Cold - Witranalhue’s Rites
8. Cold - Beyond The Black Omen
9. Cold - Basta de Mariconadas (Austral Cover)
10. Cold - The Shining of a Dead Star

Culture Killer: Throes of Mankind

Culture Killer  Throes of mankindLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 38:37 Min.

Genre: Modern Death trifft Hardcore

Info: Facebook

Album kaufen: iTunes

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 27. November 2015

 

Modern Death Metal und auch Hardcore sind im Normalfall Stilrichtungen, die mir so gar nicht zusagen. Nun kommt da so eine Ami-Band, vermischt genau dies - und der Scheiß gefällt mir! Klingt komisch, ist aber so!

Die Kollegen transportieren eine unglaubliche Energie und Aggression, die sich musikalisch vor allem im Death Metal manifestiert, der dann durch völlig angepisste Hardcore-Vocals unterstützt wird. Eine verdammt intensive Geschichte, die gerade auch live eine unglaubliche Wucht entfalten dürfte. Denn die Band knüppelt sich keineswegs nur stur durch die Songs, sondern bringt auch noch einen tödlichen Groove mit. Das Tempo wird ständig sehr gekonnt variiert, so dass man zwischendurch auch gerne mal kleine Episoden hat, die jeder Sludge-Band zur Ehre gereichen würde.

Das ist vertonte Aggression in all ihren Variationen, sehr geschickt miteinander verwoben und immer genau auf den Punkt! Aber auch textlich wird kein Blatt vor den Mund genommen, hier gibt es keine Zombie-Gemetzel - nein bei "Culture Killer" werden sowohl politische, als auch gesellschaftskritischen Themen angesprochen. Eine durch und durch gelungene Scheibe (die übrigens ein extrem cooles Cover hat!), die für Freunde von Hatebreed bis Whitechapel ein Hochgenuss sein dürfte!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Blindfolded Death
02. Path of Reflection
03. Exterminate Filth
04. Cloaked in Deceit
05. Throes
06. Justice Through Retaliation
07. (Sub)Stance
08. Flesh Empire
09. Hellbent
10. Inhuman Nature

Revel In Flesh/Zombiefication: Split

Revel In FleshZombiefication  SplitrLabel: Doomentia Records

Spielzeit: 14:03 Min.

Genre: Death Metal

Info: RiF; Zombiefication

Album kaufen: Facebook

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Und wieder einmal zaubern die Kollegen von Revel In Flesh eine neue Split-Single aus dem Hut. Als Partner hat es diesmal die Mexikaner von Zombiefication erwischt, doch zu denen etwas später...

Denn gestartet wird mit Revel In Flesh und ihrem grandiosen Song "Nightrealm ghouls - The dead will walk the earth". Selbstverständlich schwedisch inspiriert besticht der Song aber vor allem durch das für die Band eher untypische Mid-Tempo, was ihm eine heftig intensive Ausstrahlung und einen mörderischen Groove verleiht. Exzellente Arbeit, meine Herren!

Dass Revel In Flesh hervorragend abliefern, ist keine große Überraschung, dass die Mexikaner da echt gut mithalten können dagegen schon, denn die bisherigen Sachen waren soweit ganz ok, haben mich aber nie komplett umgehauen. Und jetzt so etwas! Die beiden Songs "The eyeless horde" und "Eternity's oblivion" knallen Dir mühelos die Rübe weg! Ersterer als knüppelharter Old School Kracher, der zweite Song mit einer charmanten Crust/Punk-Schlagseite, definitiv das Beste, was die Kollegen bislang rausgehauen haben.

Insgesamt eine mehr als gelungene Scheibe, die jeder Death Metaller, der meint guten Geschmack zu besitzen in seiner Sammlung haben muss!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Revel In Flesh
Nightrealm ghouls - The dead will walk the earth

Zombiefication
The eyeless horde
Eternity's oblivion

Witchwood: Litanies From The Woods

Witchwood Litanies From The WoodsLabel: Jolly Roger Records

Spielzeit: 78:46 Min.

Genre: Hard Rock mit Folk-Einflüssen

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 27. November

 

Anfang der letzten Woche habe ich nun endlich meine Vorbestellung der 2-LP von „Litanies From The Woods“ bekommen. Seit diesem Zeitpunkt läuft das Album quasi täglich mehrfach und lässt mich nicht mehr los. Aber fangen wir einmal ganz von vorne an: Die Italiener von Witchwood haben bereits im Mai dieses Jahres ihr Debütalbum auf den Markt geworfen und sind mehr oder weniger unbeachtet an mir vorbei gegangen. Bis ich dann vor kurzem auf eine Beschreibung der Band gestoßen bin, in denen man von einer Kombination aus Jethro Tull, Uriah Heep und Pink Floyd sprach. Wenn mit so großen Namen um sich geworfen wird, muss man ja doch mal in das Album rein hören.

So ein Retro-Flair ist ja aktuell ganz beliebt bei den meisten Bands, hier sind Witchwood keine Ausnahme – mit einem großen 70er Einschlag und der altbewährten Hammond-Orgel bringt die Band schon so ziemlich alles mit um die richtige Atmosphäre zu transportieren. Schnell fühlt man sich als Zuhörer an die oben genannten Bands erinnert, aber zu keiner Zeit als ob man gerade eine Kopie dieser hört. Bei der Musik handelt es sich um sehr eingängigen Hard Rock, der aufgrund der breiten Instrumentierung aber über die Grenzen dieses Genres hinaus geht. Stellenweise glaube ich auch eine Ähnlichkeit zu Hexvessel heraushören zu können. Der Gesang ist sehr präzise und fügt sich nahtlos in die Songs ein. Aber auch alle Instrumente der Band sind perfekt aufeinander abgestimmt und komplettieren das Hörerlebnis des Albums. Im späteren Verlauf des Albums driftet die Musik mitunter auch in sehr akustische Parts ab, vor allem in den drei Songs mit Überlänge bekommt der Zuhörer nochmal eine komplett andere Seite zu hören, die dem Titel „Litanies from the Woods“ deutlich mehr Ausdruck verleiht. Mitunter gesellt sich dort auch eine weibliche Stimme als Unterstützung dazu. Gerade bei „Farewell To The Ocean Boulevard“ welcher mit seinen 15-Minuten sicherlich zu den aufwendigsten Songs des Albums gehört erinnert schnell an Überlange Songs von Uriah Heep und kann vor allem durch seine leicht psychedelische Ader überzeugen. Das oben verlinkte Hörbeispiel „ A Place For The Sun“ ist auch zugleich der einfachste und eingängigste Song des Albums und sollte ein guter Einstieg sein.

Eine 80-Minütige Reise zurück in die Siebziger ohne dabei angestaubt zu wirken – das bietet Witchwood auf diesem Album. Wer mit oben genannten Bands etwas anfangen kann und nicht eine beliebige Kopie hören möchte, der sollte sich das Album besorgen. Die CD ist beim Label bereits ausverkauft, es folgt aber in kürze ein Repress. Mit der italienischen Hard-Rock und Metal-Szene sollte man sich ohnehin einmal auseinandersetzen, da dort viele vergessene Perlen schlummern. Alles in Allem ein sehr naturbezogenes, ausgeglichenes und sehr starkes Werk der Italiener.

Moritz Naczenski

XXL WertungXL 1

Trackliste:

1. Prelude / Liar
2. A Place For The Sun
3. Rainbow Highway
4. The Golden King
5. Shade Of Grey
6. The World Behind Your Eyes
7. Farewell To The Ocean Boulevard
8. Song Of Freedom
9. Handful Of Stars

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