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Ravensire: The Cycle Never Ends

ravensireLabel: Cruz Del Sur Records

Spielzeit: 41:32 Min.

Genre: Epic Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 12. Februar 2016

 

Guten Epic Metal bieten die Portugiesen Ravensire mit The Cycle Never Ends. Im Gegensatz zu ihren Landsmännern Ironsword wird hier aber mehr auf Midtempo Metal gesetzt. Typische Galoppel-Riffs, verbunden mit Melodic Leads, dazu ein Sänger, der ein kraftvolles, raues Organ bedient. Auch hier gibt es Parallelen zu Ironsword, nur dass man hier nicht so ganz wie ein gutes Plagiat von Manilla Road klingt.

Überhaupt macht das Werk sehr viel Spaß und es ist ein gutes Zeichen, dass die Band bei "Cruz Del Sur" gelandet ist. Höhepunkte auf dem Album sind für mich die Songs "Crosshaven", bei dem man gerne mit gestreckter Faust mitsingt, wenn der Chorus einsetzt und die abschließende Trilogie "White Pillars", die in ca. 20 Minuten noch mal alle Register zieht und dabei kurzweilig wirkt.

Archaisches Feeling ist für den Epic Metal aus meiner Sicht immer ein gutes Zeichen. Analoger Klang, spartanische Instrumentierung, viel Luft im Sound. So gesehen machen Ravensire alles richtig. Nur die Qualität der Songs ist nicht überragend. Hier fehlt an manchen Stellen das Mitreißende, was andere Genregrößen ausmacht.

Abschließend bleibt zu sagen, dass Ravensire mit ihrem zweiten Longplayer ein durchaus formidables Werk abgeliefert haben, das auch die richtige Länge hat. Ich bin gespannt, ob man bei "Cruz Del Sur" bleibt und mit einem weiteren Album eine Steigerung möglich ist. Ganz die Klasse von Bands wie Battleroar, Wrathblade oder Ironsword erreicht man (noch) nicht.

Christian Schmitz

XXL WertungL

Tracklist:

1. Cromlech Revelations
2. Crosshaven
3. Solitary Vagrant
4. Procession Of The Dead
5. Trapped in Dreams
6. Eternal Sun (White Pillars part I)
7. Blood and Gold (White Pillars part II)
8. Temple at the End of the World (White Pillars part III)

Purgatory: Omega Void Tribvnal

purgatory coverxxlLabel: War Anthem Records

Spielzeit: 35:57 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 18. März 2016

 

This is fucking Death Metal!!!!!!

Mehr brauche ich zu diesem gigantischen Meisterwerk eigentlich nicht zu sagen, mit "Omega Void Tribvnal" übertreffen Purgatory sich selber und liefern das in meinen Ohren absolut perfekte Death Metal Album ab. So einen fetten Bastard aus Gewalt und Härte bekommt man wirklich nicht alle Tage zu hören. Und das obwohl man von der Kapelle aus Sachsen ja eh Qualität gewohnt ist! Hier trifft jedes Riff ins Schwarze, die Aggression ist enorm, trotzdem gibt kein zielloses Geprügel, sondern durchdachte Songs mit energiegeladenen Growls, Melodien und unglaublich viel Power.

Das ist gnadenloser Death Metal der ganz alten Schule, gekonnt zwischen allen Schubladen platziert und es fällt wirklich schwer, andere Bands als Vergleich heranzuziehen, da die Eigenständigkeit der Truppe einfach enorm ist. Also lassen wir das sofort. Ich bekomme das Teil gar nicht mehr aus dem Player, so verliebt bin ich! Besser kann man den guten alten Death Metal nicht zelebrieren und so haben wir schon so früh im Jahr einen ganzen heißen Anwärter auf das Death Metal Album des Jahres!!! Ich verneige mich!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Devouring The Giant
2. Prophet of Demonic Wrath
3. Chaos Death Perdition
4. Nemesis Enigma
5. Codex Anti
6. The Curse of Samhain - Part II
7. Via Dolorosa
8. The Archaic Evil

Spheron: A Clockwork Universe

spheron 2016xxlLabel: Apostasy Records

Spielzeit: 48:06 Min.

Genre: Progressiver Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 26. Februar 2016

 

Was für ein Kontrastprogramm und gleichzeitig ein schöner Beweis dafür, wie unglaublich vielseitig die Death Metal Szene geworden ist. Da hatte ich gerade noch Bands wie "Virulency" (ultra-brutaler Deathgrind) und "Abyssus" (rumpeliger Old School Death) im Player, melden sich nun die Kollegen von "Spheron" mit ihrem technisch/progressiven Death Metal zu Wort!

Und man glaubt es kaum, aber das Album beginnt mit einem Intro, dass sogar mich begeistert. Man fühlt sich direkt hineinversetzt in einen bombastischen SF-Film (man bekommt glatt Hunger auf Popcorn!). Dann geht es weiter mit ausgesprochen melodischem, technisch qualitativ ordentlich hochwertigem Death Metal. Atmosphäre wird hier ganz groß geschrieben, ebenso wie Abwechslung. Dieses Album kann zu keinem Zeitpunkt langweilig genannt werden, ganz im Gegenteil. Man benötigt definitiv mehr als nur einen Hördurchlauf, um dieses Werk in all seinen Feinheiten erfassen zu können, denn es wird einem nicht so einfach gemacht, zumindest ich hatte anfangs noch so meine Schwierigkeiten, die sich aber später restlos verflüchtigt haben.

Wer seinen Death Metal nur schnell, brutal und gefährlich mag, der sollte die Finger von "A Clockwork Universe" lassen, denn dies alles findet man auf dieser CD nicht. Dafür aber eine melodische Reise in ferne musikalische Universen. Eindeutig ein Werk für Liebhaber. Lohnt sich!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Keeper of Time and Space
02. The Blind Watchmaker
03. Plains of Hungary
04. Pendulum
05. Gargantua
06. Building a Storm
07. My Master's Work
08. Bound in Empty Jars

Ereb Altor: Blot-Ilt-Taut

EREB ALTOR   Blot   Ilt   TautLabel: Cyclone Empire

Spielzeit: 45:47 Min.

Genre: Bathory

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 11. März 2016

 

Dass die Schweden von Ereb Altor beinharte Bathory-Verehrer sind, dürfte mittlerweile auch der allerletzte Eremit mitbekommen haben, was liegt als logische Konsequenz dessen wohl näher, als der Legende mal so richtig zu huldigen und zwar in Form eines Tribute-Albums?

Gesagt, getan, auf "Blot-Ilt-Taut" geben sich sieben unsterbliche Klassiker Quorthons die Ehre und schon mit "A fine day to die" als Opener zeigt die Band all ihre Stärken auf: Episch, voller Pathos und mit einer extrem druckvollen Produktion versehen, besser konnte es echt nur das Original! Aber die Musiker beschränken sich nicht nur auf die Viking Metal Phase Bathorys, nein mit "The return of darkness and evil" und "Woman of dark desires" sind auch zwei knüppelharte Black Metal Songs dabei, die ausgesprochen gekonnt in den "Ereb Altor-Sound" integriert wurden. Insgesamt ist das Album ein Hörgenuss von Anfang bis Ende. Natürlich wird jeder das eine oder andere Lied vermissen (ich zum Beispiel mein heiß geliebtes "One rode to Asa Bay"), aber bei der Hitdichte, die Kollege Quorthon hinterlassen hat, kann das natürlich gar nicht ausbleiben.

Ein überaus gelungenes Tribute-Album von Fans für Fans. Ich mag diese Tribute-Geschichte sowieso ganz gerne und dieses Teil gehört eindeutig zu den Besten! Mit Bathory kann man allerdings auch nie etwas falsch machen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. A Fine Day To Die ***
2. Song To Hall Up High °
3. Home Of Once Brave °
4. The Return Of Darkness And Evil *
5. Woman Of Dark Desires **
6. Twilight Of The Gods °°
7. Blood Fire Death ***

* originally from “Scandinavian Metal Attack”
** originally from “Under the sign of the Black Mark”
*** originally from “Blood Fire Death”
° originally from “Hammerheart”
°° originally from “Twilight of the Gods”

Omnium Gatherum: Grey Heavens

Omnium Gatherumxxl Label: Lifeforce Records

Spielzeit: 56:12 Min.

Genre: Melodic Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 26. Februar 2016

 

Man kann nicht sagen, dass „Grey Heavens“, das siebte Album von Omnium Gatherum, schlecht sei. Leider ist es aber auch nicht wirklich gut geraten, und der Gründe dafür gibt es etliche.

Exemplarisch herausgegriffen sei hierfür der Song „Majesty And Silence“, welcher schwerfällig und nur mäßig spannend, dafür aber mit über achteinhalb Minuten deutlich zu lang ist. Überhaupt walzt die Band ihre Songs und Ideen zu sehr in die Breite, bis die ob der Zähflüssigkeit des Gehörten schulterzuckende Gleichgültigkeit samt dem damit einhergehenden Sehnen nach einem baldigen Ende der Platte auf den Plan tritt. „Grey Heavens“ hat vereinzelt wirklich schöne Momente, doch der Band geht insgesamt zu häufig die Puste aus. Hinzu kommt, dass das Songmaterial über weite Strecken behäbig und regelrecht bequem klingt. Dadurch wirkt es wie das Göteborg-Äquivalent einer faulen couch potato, lethargisch die angefetteten Gliedmaßen in alle Richtungen gestreckt – sogar der Schluck aus der Bierpulle strengt an, schnell noch die Fernbedienung in die Finger geglupscht und ab dafür!

Dem gesamten Album mangelt es an Sportgeist, die überwiegende Mehrheit der Riffs würde durch eine etwas flottere Spielweise enorm profitieren. „Grey Heavens“ ist das akustische Ebenbild des sich selbst in Gleichgültigkeit aufgebenden, unbeweglich und undynamisch dahinvegetierenden sterbenden Schwans – die dem Schwan innewohnende Schönheit, sie ist noch nicht komplett dahin, wenngleich auch deutlich abgeblättert; und insgeheim hält sich dieser Schwan hier wohl doch eher für ein Murmeltier.

Natürlich kann man die Musik auf „Grey Heavens“ als „Adult Oriented Death Metal“ sublimieren, leider aber ist das reine Augenwischerei. Die Wahrheit ist, dass es sich um zu aufgeblähten, womöglich überambitionierten Melodic Death Metal handelt, welcher von einer Kürzung auf allen Ebenen profitiert hätte. Man kann sich zwar an jede beliebige Stelle der Platte klicken und die ertönenden Klänge gut finden, in ihrer Gesamtheit ist „Grey Heavens“ jedoch nicht packend und überzeugend genug.

Klassischer Durchschnitt mit vereinzelten Ausreißern nach oben und insgesamt eindeutig zu unspektakulär, um wahrlich empfehlenswert zu sein – schade.

Daniel Lofgren

XXL WertungM

Tracklist:

The Pit
Skyline
Frontiers
Majesty And Silence
Rejuvenate!
Foundation
The Great Liberation
Ophidian Sunrise
These Grey Heavens
Storm Front

Maze Of Terror: Ready To Kill

mazeofterror cover smLabel: Empire Records

Spielzeit: 55:16 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 26. Februar 2016

 

Thrash Metal ist in Südamerika seit Jahren kein unbeschriebenes Blatt. Die noch immer agierenden Sepultura kommen von dort, die erst kürzlich von mir liebgewonnenen Kamala ebenso (beide aus Brasilien). Maze Of Terror stammen aus der peruanischen Hauptstadt Lima und bringen in den nächsten Tagen ihr Debütalbum 'Ready To Kill' via Empire Records heraus, welches Gegenstand dieser Rezension ist.

Zuvor veröffentlichte das Quartett 2012 die EP 'Skullcrusher' sowie vor gut einem Jahr eine Split-EP, welche mir allerdings beide unbekannt sind.
Wenn man sich zunächst die Songtitel sowie die Pseudonyme der Bandmitglieder (Leviathan, Criminal Mind, Razor und Hammer) anschaut sowie das stylische Coverartwork betrachtet, bekommt man den Eindruck vermittelt, dass diese Kapelle für den Thrash lebt. Und beim ersten Hördurchgang wird man dahingehend auch überhaupt nicht enttäuscht. Zehn brutale und wütende Killersongs peitschen einem links und rechts um die Ohren, dass es eine helle Freude ist. Die Vorbilder sind hier sicherlich Slayer und Kreator, aber auch Demolition Hammer, wobei Maze-Of-Terror-Mann am Bass und Mikro, der werte Herr Leviathan, mitunter stimmlich eine ungefähre Ähnlichkeit zu einem gewissen Mister Reynolds aufweist.
Wer seinen Thrash Metal wütend, rasant und dennoch eingängig und gespickt mit chaotischen, slayeresken Gitarrensoli bevorzugt, bekommt mit 'Ready To Kill' die absolute Vollbedienung.
In diesem Sinne: Anlage laut aufdrehen (die jüngeren Vertreter unserer Leserschaft erhöhen bitte vorsichtig die Lautstärke ihrer Smartphones), Bierdose öffnen (Dosenpfand ist böse, aber Flaschen- oder Fassbier wird der Mucke leider, leider nicht gerecht) und beides genießen (die Mucke und das Bier).

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Rotting Force
2. Lycanthropes
3. There Will Be Blood
4. Executo Bestialis
5. World's Dead Side
6. Bringer Of Torture
7. Protectors
8. Violent Mind Of Hate
9. Blooded Past Burning Future
10. Giles De Rais

Mightiest: SinisTerra

MIGHTIEST   SinisTerra xxlLabel: Cyclone Empire

Spielzeit: 47:59 Min.

Genre: Melodischer Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 26. Februar 2016

 

Schon seit 1994 gibt es die Freiburger Black Metal Kapelle, ich selbst bin durch ihr grandioses "Eden's fall" Demo von 1999 auf sie aufmerksam geworden. Schon immer war das Motto der Band "Klasse statt Masse", was auf der einen Seite sehr löblich ist, aber auch den großen Nachteil hat, dass es nicht wirklich viel von der Band zu hören gab und diese wenigen Veröffentlichungen auch noch streng limitiert und schwer zu bekommen waren. (Ich empfehle daher die "Bloodyssey 1994-2003"-Compilation)

Aber nun ist es endlich soweit! Zwölf Jahre nach dem letzten musikalischen Lebenszeichen gibt es heuer den ersten richtigen Longplayer und der hat es in sich! Grandioser Black Metal, der sich wohltuend vom Einheitsbrei abhebt und den Standard weit hinter sich lässt. Allerfeinste Songs, welche die Aggression und die Wut des Black Metals mit herrlichen Melodien voller Epik und Pathos verknüpft. Hier und da werden auch die Grenzen zum Viking Metal überschritten und das klingt ebenfalls einfach nur großartig. Keiner der sechs gewaltigen Songs läuft unter fünf Minuten Spielzeit und auch dies ist perfekt arrangiert, denn es entsteht zu keiner Zeit Langeweile. Ganz im Gegenteil, plötzlich ist das Album durchgelaufen und man hat gar nicht bemerkt, dass über eine Dreiviertel Stunde vergangen ist. Gesang und Musik sind perfekt aufeinander abgestimmt, es ist einfach ein Hochgenuss! Intelligenter Black Metal auf ordentlich hohem Niveau, aber trotzdem seiner Wurzeln bewusst.

Es ist unglaublich, dass eine derart begnadete Band sich so rar macht! Ich hoffe sehr, dass die Kollegen mit diesem kleinen Meisterwerk endlich die wohlverdiente Aufmerksamkeit bekommen und noch ganz viele Alben (bitte auch mit kürzeren Wartezeiten zwischen den Veröffentlichungen!) herausbringen! Ich bin total begeistert und vergebe die Höchstnote!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Devour The Sun
2. Animalevolence
3. SinisTerra
4. Soular Eclipse
5. Oceanic Empires
6. The Purifire

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