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Power From Hell: Devil's Whorehouse

POWER FROM HELL Devils Whorehousexxl Label: Hells Headbangers

Spielzeit: 35:00 Min.

Genre: Black Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 05. Februar 2016

 

Venom, Venom und nochmal Venom - so einfach könnte man die Musik von "Power From Hell" beschreiben. Die Brasilianer weichen auch auf ihrem nunmehr fünften Longplayer von diesem einst eingeschlagenen Weg keinen Millimeter ab - warum auch? Ein herrlich räudiger Retro-Sound, irgendwo zwischen Black, Thrash und Speed Metal beheimatet, damit kann man schließlich immer punkten (zumindest bei mir!). Die Kollegen holzen sich durch ihre Songs, als hätten sie seit den späten Achtzigern keine neue Platte mehr gekauft und das mit hörbarer Leidenschaft. Ein Album für alle schon etwas ranzig riechenden Old School Kuttenträger unter uns, die lieber fünf schlecht produzierte Südamerika-Rumpel-Tapes ihr eigen nennen, als irgendeine gehypte Hochglanz-Produktion ohne Eier und Seele. Netterweise covern die Kollegen auch noch einen Song ihrer Landsmänner von "Velho", deren letztjähriges Album "Decrepitude & Sabedoria" ähnlich geil ausgefallen ist und allen Freunden von "Power From Hell" ebenfalls gefallen dürfte (am besten gleich mitkaufen!).

"Devil's whorehouse" ist ein großartiges Rumpel-Black/Thrash/Speed-Album geworden, das mir sehr gut gefällt und ordentlich Spaß macht! Lautstärke auf "Volle Pulle!" und ab geht die Post!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Old Metal 03:21
2. Revelations of the Flesh 02:16
3. Howling at the Blood Moon 01:51
4. Armageddon 03:10
5. Nightcrawler 02:07
6. Torture Garden 03:41
7. 666 Ways to Blasphemy 03:38
8. Black Forest 04:48
9. The Evil and the Lust Never Sleeps 03:51
10. Mais um Ano Esfria (Velho cover) 02:31
11. Long Road to Hell 03:46

My Silent Wake: An Unbroken Threnody (2005 - 2015)

My Silent Wake  An unbroken threnody xxlLabel: Stone Groove Productions

Spielzeit: 79:32 Min.

Genre: Doom/Gothic Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 08. Februar 2016

 

Zur Feier ihre zehnjährigen Bestehens gönnen die britischen Doomster sich und ihren Fans diese Zusammenstellung von alten, raren und unbekannten Stücken. Eine gute Idee, denn die Musik der Kollegen weiß zu gefallen (ihr letztjähriges Werk "Damnatio Memoriae" hat damals eine verdiente "XL" Wertung von mir bekommen!)

Natürlich lässt sich so eine Compilation nicht so flüssig durchhören, wie zum Beispiel das angesprochene letzte Album, vor allem weil die Band ja auch gerne mal Schlenker in ihrer musikalischen Ausrichtung vorgenommen hat. Trotzdem ist "An unbroken threnody" eine sehr schöne Werkschau geworden. Neben der wunderbar melancholischen Musik finde ich es auch besonders lobenswert, dass die CD-Laufzeit bis zum Gehtnichtmehr ausgereizt wurde, bei über einem Dutzend CDs, EPs und Splits ist ja genug Material vorhanden. Trotzdem leider nicht selbstverständlich in der heutigen Zeit! So bekommt der Hörer auf jeden Fall ordentlich was für seine Kohle, qualitativ, aber auch quantitativ - so ist's recht! Falls man die Band noch nicht kennt, ein perfekter Einstieg!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Sturm 04:53
2. The Last Man 03:53
3. And So It Comes to an End 05:31
4. Cruel Grey Skies 08:05
5. Burning 06:10
6. Journey's End 05:34
7. Oblivion 05:27
8. Tunnels 11:19
9. The Dying Things We're Living For 06:40
10. Bleak Endless Winter 06:03
11. Highwire 03:52
12. Shadow of Sorrow (live) 08:41
13. Mimir's Well 03:24

Virulency: The Anthropodermic Manuscript of Retribution

Virulency The Anthropodermic Manuscript of RetributionLabel: New Standard Elite Records

Spielzeit: 28:15 Min.

Genre: Deathgrind

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 28. Februar 2016

 

Jawoll, genau so was habe ich jetzt mal gebraucht: Die totale und absolute Gewaltorgie! Virulency aus Spanien machen auf ihrem ersten Longplayer (also für Grindcore-Verhältnisse!) echt keine Gefangenen. Ultra-Brutal von der allerersten Note an holzt sich die Band in Lichtgeschwindigkeit durch ihre acht Songs. Eine wahre Freude für alle Deathgrind Fans! Nicht nur die Musik mäht alles nieder, auch der gurgelnd/gutturale "Gesang" (garniert mit einigen erfrischenden Pig-Screams!) lässt keine Wünsche offen. Sehr intensiv, aber nie zu eintönig oder gar monoton. Grindcore, wie man ihn sich wünscht, technisch tadellos und abwechslungsreich - dufte!

Die Spanier machen aber auch sonst alles richtig: Kaum auszusprechende Song- und Albumtitel und ein wirklich grandioses Coverartwork runden diese verdammt geile CD so richtig ab. Eindeutig eine rundum gelungene Scheibe, an der Freunde des Genres nichts auszusetzen haben dürften. Dass ca. 93% der Menschheit die Musik als puren Krach bezeichnen würde, macht die Sache eh nur noch cooler! Schade nur, dass der Spaß (wie bei so vielen Grindcore-Alben) noch nicht einmal 'ne halbe Stunde als Spielzeit auf die Reihe kriegt. Also, ein oder zwei Songs mehr hätten Euch auch nicht weh getan, Leute! Trotzdem eine geile Scheibe!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Myriapod Constructology – Part I – The Inception 03:06
2. Myriapod Constructology – Part II – Absolute Zenith 03:16
3. Immeasurable Gigantomastic Phenomenology 03:04
4. Concupiscent Succubus Disturbance 03:02
5. …from Putrescible to Perpetual 03:57
6. Mephistophelian Æsthetic Eroticism 03:13
7. Beyond the Ablated Clitoral Organs 03:34
8. Sculptured Didelphic Uterus 05:13

Abyssus: Once Entombed

Abyssus Once EntombedxxlLabel: Transcending Obscurity Records

Spielzeit: 54:52 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 20. Februar 2016

 

Seit 2011 existiert diese griechische Death Metal Formation und hat seitdem neben einem Album ("Into the abyss" -2015) schon einige Splits unters Volk gebracht, die man nun auf dieser CD freundlicherweise gebündelt hat. Die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall, denn erstmal sind die Originale streng limitiert und mittlerweile sicherlich vergriffen, und zweitens: Die Band ist einfach schweinegeil!

Stellt Euch eine Mischung aus alten Obituary mit einem ordentlichen Schlag Crust/Punk vor - und ihr erhaltet "Abyssus"! So richtig schön Old School, erinnert gerade der Gesang von Fronter Kostas Analytis so richtig schön an seinen Kollegen John Tardy. Wenn man aus einem derart krisengebeutelten Land wie Griechenland kommt, hat man sicherlich mehr als genug Gründe, so richtig schön angepisst zu sein und dies setzt das Trio gekonnt in aggressive, aber keineswegs primitive Songs um.

Die Compilation beinhaltet übrigens die Split-EPs mit "Nocturnal Vomit" (2013), "Morbider" (2014) und "Slaktgrav" (2014), sowie ihre Debüt-EP "Monarch to the kingdom of the dead" (2012). Sehr gelungen sind auch die Coverversionen von The Exploided, Sodom, Asphyx, Slayer und Death, die von den Griechen gekonnt in ihren ganz eigenen Sound eingebettet werden. Lustigerweise hat man die 19 Songs in umgedrehter chronologischer Reihenfolge auf die CD gepackt, so dass es mit zunehmender Spielzeit immer räudiger und dreckiger (gerade auch beim Sound!) wird. Eine gelungene Sache, macht eindeutig Appetit auf mehr, also ran an den oben erwähnten Longplayer und die beiden bereits in diesem Jahr erschienenen Splits (mit "Blessed by Pervertion" und "Slaughterday"!)

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Phobos 01:14
2. Chaos Is My Life (The Exploited cover) 01:58
3. Morbid Inheritance 03:20
4. Summon the Dead 03:22
5. Sacrifice 03:04
6. Remnants of War 03:32
7. Outbreak of Evil (Sodom cover) 03:08
8. Days of Wrath 01:15
9. Remnants of War 03:09
10. Left to Suffer 02:20
11. Unleash the Storm 04:26
12. Deathhammer (Asphyx cover) 02:38
13. Servants to Hypocrisy 02:57
14. Reprisal 02:20
15. Left to Suffer 02:05
16. Compromised 02:44
17. No Tolerance 03:25
18. Sacred Serenity (Death cover) 04:30
19. Postmortem (Slayer cover) 03:25

Cirith Gorgor: Visions Of Exalted Lucifer

cirith goLabel: Hammerheart Records

Spielzeit: 42:55 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 15. Februar 2016

 

Cirith Gorgor sind nun auch schon im zwanzigsten Jahr ihres Bestehens (noch drei Jahre länger, wenn man die Vorgeschichte als "Dark Sorceress" dazuzählt!) und haben mich bislang mit ihrem bodenständigen und ehrlichen Black Metal noch nie enttäuscht. (Leider ist mir ihr letztes Werk "Untergang" durch die Lappen gegangen, muss ich unbedingt in Kürze nachholen!)

Wenn eine solch gestandene Band, die ihren ganz eigenen Stil längst gefunden hat, sich auf einmal neuen Einflüssen und Wegen öffnet, dann ist das Ergebnis sehr oft großer Scheiß! (Ich sag nur Morbid Angel!) Aber nicht so bei unseren niederländischen Nachbarn! Zum ersten Mal hat sich Gitarrist "Marchosias" beim Schreiben der Songs unterstützen lassen und das Zusammenspiel mit den neuen Bandkollegen hat nicht nur ihn überzeugt, sondern auch mich!

Es ist immer noch Black Metal - keine Sorge! Aber er ist auf "Visions of exalted Lucifer" unglaublich vielschichtig und facettenreich ausgefallen, wie man es von der Band bislang noch nicht kannte. Kein stumpfes Durchgeprügel mehr, hier kommt lecker Niveau um die Ecke! Doch das Wichtigste bei der Sache hat die Band zu keiner Zeit aus den Augen verloren: Die nötige Brutalität und Aggression ist bei dem neuen Werk nicht auf der Strecke geblieben und auch ihre Wurzeln werden die Kollegen wohl nie verlieren (So muss das sein!). Aber der Sound wurde verfeinert, progressiv durchgeschüttelt und das Ergebnis spricht für sich - es ist ohne Zweifel das bislang beste Werk der Niederländer. Sie verbinden auf extrem gelungene Weise Old School mit Moderne (der Sound ist zum Beispiel untypisch klar und tadellos!), erweitern ihr Spektrum, ohne den guten alten Black Metal damit zu kastrieren und begeistern mich damit auf ganzer Linie. So kann das kommen, da erwartet man ein gutes, aber nicht unbedingt weltbewegendes Album und dann bekommt man einen solchen Prachtburschen vorgesetzt! Herrlich! Ein guter Start ins neue Black Metal-Jahr!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Salvator
2. A Vision of Exalted Lucifer
3. Of Black Dimensions...
4. ...and Demonic Wisdom
5. Wille zur Macht
6. Rite of Purification - Vanished from This World
7. Into the Nameless Void

Don Gatto: Sawbotage!

Don Gatto  SawbotageLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 10:17 Min.

Genre: Hardcore

Info: Facebook

Kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

The saw is the law! Die Hardcore-Formation Don Gatto stammt aus Ungarn, besteht seit 2009, veröffentlichte bereits zwei EPs sowie eine Split-EP, war 2013 mit Pro-Pain auf Europa-Tournee und veröffentlichte vor einiger Zeit die EP 'Sawbotage!', welche Gegenstand dieser Rezension ist.

In nicht einmal elf Minuten brät uns das Quartett vier ordentlich krachende Midtempo-Nummern über, die straight in Hardcore-Manier heruntergezockt werden. Nicht selten wird man an die Amis Pro-Pain oder die schwedischen 59 Times The Pain erinnert, was nicht bedeuteen soll, dass die vier Jungs keine eigenen Akzente setzen. Die Produktion ist oberamtlich und absolut professionell. Wer auf klassischen Hardcore mit harten Riffs, Gangshouts und der einen oder anderen netten Melodie mag, kommt bei Don Gatto sicherlich auf seine Kosten.
Auf der Band-Homepage (www.dongatto.com) kann der komplette Backkatalog der Kapelle komplett kostenlos heruntergeladen werden. Bei Gefallen sollte man allerdings so fair sein und ein paar Euro spenden.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklist:

01. Same Shit
02. 5522
03. No Turning Back
04. For The Friendship For The Fun

Lycus: Chasms

Lycus  ChasmsLabel: Relapse Records

Spielzeit: 43:44 Min.

Genre: Funeral Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Das wundervolle Cover aus der Feder von Paolo Girardi ist mein bisheriger visueller Höhepunkt des laufenden Musikjahres – und leider auch der einzige dieser Veröffentlichung.

Es ist schwer, hier memorable oder in irgendeiner Art und Weise beeindruckende Melodien auszumachen. Als Liebhaber von (vulgo) Grunz-Doom kann ich mich „Chasms“ nicht verwehren – aber dennoch rutscht die Platte bei jedem Durchlauf annähernd automatisch in die Funktion einer mehr oder minder reinen Hintergrundbeschallung ab. Einer schönen zwar – aber eben doch nur einer Beschallung. Allem doch vorhandenen Wohlklang zum Trotz: dies genügt insgesamt eher weniger den Ansprüchen an schlüssiges und packendes Songwriting, „Chasms“ ist in letzter Konsequenz nichts anderes als eine stimmungsvolle Geräusch- und Klangkulisse. Es fehlt der Band eindeutig an Finesse und Vision, um aus diesen nicht uninteressanten Monolithen wirklich packende Lieder zu erschaffen. Man hört die Ansätze, man träumt immer wieder kurzzeitig mit – doch am Ende bleibt der Großteil des hier Dargebotenen unter einer abweisenden Schicht verborgen. Da hilft es auch nicht, dass im Gitarrensound interessanterweise vereinzelt Rückgriff auf Dreampop- und Postpunk-Bands der Achtziger genommen wird und immer mal wieder ein Cello erklingt (zumal dies – im Vergleich zur Violine bei My Dying Bride etwa – keinerlei eigenen Akzente zu setzen vermag und letzten Endes leider nur untergeordnet sowie rein geräuscherzeugend ans Werk geht).

Insgesamt ist dies Doom für Zuhörer, welche im Grunde lieber Neurosis hören – alles ist schamanisch und verschroben, lebensfeindlich und abweisend und wird in gewissen Zirkeln sicherlich als großartige Klangkunst verklärt werden. Von düsterem Doom (Funeral hin, Death her) erwarte ich mir jedoch ein deutliches Mehr an Emotion, Struktur und Dramatik. „Chasms“ ist ein Happening, ein Statement – aber nichts, das bleibt. Die ausgespielten Töne entschwinden nach dem Ende eines jeden Durchlaufs sang- und klanglos in der Nacht – gleich körperlosen Geistern. Für meine Begriffe ist das eindeutig zu wenig. Im Prinzip mangelt es hier folglich an allem, was das brillante Artwork ursprünglich versprochen hatte.

Daniel Lofgren

XXL WertungS

Tracklist:

1. Solar Chamber 10:41
2. Chasms 13:05
3. Mirage 07:26
4. Obsidian Eyes 12:22

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