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Criminal: Fear Itself

criminal 2016xxlLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 42:59 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 11. März 2016

Schön, mal wieder was von den Thrashern um Anton Reisenegger zu hören! Ihr letztes Album "Akelarre" ist schließlich auch schon gut fünf Jahre her. Aber dafür wird jetzt wieder ordentlich durchgestartet! Neues Label, neuer Gitarrist = neuer Schwung?

Nun ja, die Herangehensweise der Band ist unverändert geblieben: Schön angepisster Thrash Metal mit einer fetten Hardcore Affinität. Es knallt, es grooved - soweit alles dufte! Doch die Band schafft es auf "Fear itself" leider nicht, mich komplett zu überzeugen. Es fehlt einfach das gewisse Etwas, was ein richtig geiles Album von einem mittelprächtigen unterscheidet. Die Kollegen haben routiniert ein gut gemachtes Standard-Album eingespielt, mehr ist es leider nicht geworden. Vielleicht ist man einfach ein wenig zu sehr auf "Nummer Sicher" gegangen? Keine Ahnung.

Gute Mittelklasse, man wird ganz ordentlich unterhalten, aber halt nicht aus den Socken gehauen. Trotzdem: Willkommen zurück Jungs!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Intro
2. Down Driven
3. False Flag Attack
4. Shock Doctrine
5. The Needle and Knife
6. Scream of Consciousness
7. Summoning the Apocalypse
8. The One Who Speaks at Night
9. Animals to Gods
10. Deep in the Rot
11. Wasted Youth
12. Carne Molida

Morbus 666: Ignis Divine Imperium

Morbus 666 xxlLabel: Moribund Records

Spielzeit: 39:35 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nun, den originellsten Bandnamen haben sich die Kollegen aus Texas ja nicht gerade ausgesucht, dafür warten sie mit einem großartigen Cover-Artwork auf (gleicht sich also wieder aus!). Der vorliegende Longplayer ist bereits der zweite, zwischen den beiden Veröffentlichungen liegen allerdings gute fünf Jahre und eine Split-EP mit Teratism (kommen auch aus Texas und spielen verdammt guten Black Metal, kleiner Geheimtipp!) aus dem Jahre 2012.

Nun geht es also endlich weiter mit "Morbus 666" und das Ergebnis weiß zu gefallen, denn es ist ungewöhnlich. Die Zutaten entspringen zwar alle dem klassischen Black Metal ohne Schnickschnack, aber das benutzte Tempo mitnichten. Die Band bewegt sich nämlich konsequent im niedrigen Mid-Tempo-Bereich und verlässt diesen ausschließlich in Richtung "noch langsamer", so dass der Hörer immer wieder in den Genuss von herrlichen Doom-Passagen kommt. Das funktioniert ausgezeichnet, denn es gibt der typischen "Black Metal-Aggression" noch eine zusätzliche Note in der Atmosphäre. Wenn das Tempo gedrosselt wird, erschaffen die Musiker eine ausgesprochen düstere, morbide Atmosphäre, die hier und da sogar noch einen leicht epischen Schlag hat. Nämlich dann, wenn Sänger "Grimlord" den Kreischgesang verlässt und mit klarer Stimme dem Ganzen einen ganz leichten "Viking-Touch" verleiht. Kommt für meinen Geschmack sogar noch viel zu wenig vor, diesen Teil könnte die Band vielleicht noch etwas ausbauen. (Aber das ist Geschmacksache.)

Eindeutig ist das richtig gute Gesamtergebnis, den das Album bei mir hinterlässt. Tiefschwarzer Black Metal, aber mal ein wenig anders interpretiert. Gefällt mir ganz ausgezeichnet!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Fiery Abyss 04:44
2. Igniis Divine Imperium 05:31
3. A Gateway Beyond the Funeral Shroud 04:31
4. The Golden Scales of Tiamat 03:08
5. Below the Depths, Ascending Through Darkness (Poison Messiah) 04:42
6. Worms of Sephiroth 04:51
7. Through Black Fog Burns the Eyes of the Devil 05:50
8. The Majesty of Lucifer

Unhuman Disease: De Templi Autem Veteris Serpentis

Unhuman Disease xxlLabel: Moribund Records

Spielzeit: 45:18 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Fleißiger Mann, der Kollege von "Unhuman Disease", (nennt sich "Nocturnus Dominus" und ist auch bei zahlreichen anderen Formation dabei.) schon der siebte Longplayer in 15 Jahren Bandgeschichte, da gibt es gerade im Black Metal viele andere Bands, die einen solchen Ausstoß in der dreifachen Zeit nicht hinbekommen.

Was das Ganze noch geiler macht, ist die Tatsache, dass der Amerikaner seit jeher verdammt gute Qualität anliefert, ich habe nicht aus Zufall einiges von ihm in meiner Sammlung stehen! Wie immer gibt es knüppelharten Black Metal der klassischen Art mit einer leicht norwegischen Schlagseite. Das Tempo variiert zwischen rasend und Mid-Tempo und N.D.s Gesang ist so richtig schön ätzend und keifend. Nichts umwerfend Neues also im Hause "Unhuman Disease" und das ist auch verdammt gut so! "De templi autem veteris serpentis" hat alles, was ein gutes Black Metal Album braucht und wird von daher auch jeden Liebhaber dieser schwarzen Tonkunst zufrieden stellen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Maleficent Devoutness 04:47
2. Obscurity of Invocation 07:22
3. Inner Ascension to Incandescence 05:39
4. Behold the Magnificence of Satan 04:41
5. Accursed Ritual 05:02
6. Illuminated Eternal 05:39
7. Holy Flames of Perdition 04:56
8. De Templi Autem Veteris Serpentis

Morte Incandescente: ... o mundo morreu!

Morte IncandescentexxlLabel: War Arts Productions

Spielzeit: 48:10 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 18. März 2016

Wer regelmäßig meine literarischen Ergüsse auf dieser Seite liest, der dürfte gemerkt haben, dass ich eine Vorliebe für Black Metal aus Portugal habe. Und jetzt kann ich auch noch das neue Album meiner absoluten Lieblingsband aus diesem Land besprechen, es ist wie Weihnachten!

Die Rede ist natürlich von "Morte Incandescente", die nun auch endlich mit einem neuen Longplayer aufwarten. (Das letzte richtige Album ist mittlerweile auch schon sechs Jahre alt!) Die beiden Protagonisten "Vulturius" und "Nocturnus Horrendus" spielen und spielten schon in unzähligen Black Metal Formationen (u.a. Corpus Christii, Decayed, Storm Legion....), aber irgendwie ist ihre Kombination bei Morte Incandescente die beste. Hier gibt es einen so richtig fiesen, extremen Sound, der gerne als "Raw Black Metal" bezeichnet wird. Also alles schön roh und ursprünglich, hier steht bestialische Aggression und eine tiefschwarze Atmosphäre eindeutig im Vordergrund. Trotzdem gibt es kein sinnloses Gekloppe, sondern durchdachte Songs, die für genug Abwechslung sorgen, zum Beispiel beim Tempo. Morte Incandescente beweisen einmal mehr, dass es keineswegs immer Tempo 300 bedarf, um möglichst brutal zu klingen.

"... O mundo murreu" ist das perfekte Album für jeden Old School Black Metaller, purer, unverfälschter Black Metal, der sich aber keiner bestimmten Strömung zuordnen lässt, sondern ausgesprochen eigenständig für sich steht. Morbide, dreckig und krank - aber mit Niveau!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Diz Não à Vida 04:42
2. Num Cemitério 03:59
3. O Final de Uma Era 05:45
4. Nunca Mais Irá Amanhecer 02:10
5. Distúrbio Absoluto 03:45
6. Ser Incrédulo 03:00
Side B
7. Nas Esquinas da Alma 06:27
8. O Sol Não Nasce Mais 02:56
9. Tiro no Escuro 03:59
10. Diz Adeus 04:05
11. O Fogo de Dentro 02:23
12. Um Rasto de Ódio 04:59

Walls Of Jericho: No One Can Save You From Yourself

WALLS OF JERICHO xxlLabel: Napalm Records

Spielzeit: 40:45 Min.

Genre: Hardcore

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 25. März 2016

Was für eine Powerfrau! Candance Kucsulain brüllt, kreischt, growlt, flucht und – ja – singt sich auf dem neuen Walls of Jericho-Album „No one can safe you for yourself“ die Seele aus dem Leib. Ihre vier (männlichen) Mitstreiter legen dabei in den 13 Songs ein Fundament, das die klassischen Hardcore-Wurzeln der Band wieder mehr in den Mittelpunkt rückt, als dies auf dem letzten Album „The American dream“ der Fall war. Aber keine Angst, auf Riffs aus der Slayer-Schule muss niemand verzichten.

Die drückend-fette Produktion bringt die Breakdowns, Gangshouts, aber auch die Doublebass-Attacken, richtig zur Geltung. Wenn Walls of Jericho Mut beweisen und dezente Melodien in ihr Riffgewitter einflechten, schütteln sie sogar den ein oder anderen Hit aus dem Ärmel. Besonders gut gelingt der Truppe das bei „Anthem“ oder bei dem mit einem bemerkenswerten Text versehenen „Fight the good fight“. Trotzdem bleibt das Quintett zu jeder Sekunde absolut kompromisslos.

In Zeiten, in denen der europäische Gedanke an Zäunen weit im Osten stirbt, in denen hierzulande Pegida den Hass auf die Straße trägt, Unterkünfte für Flüchtlinge brennen, eine Partei wie die selbsternannte Alternative für Deutschland Rekordergebnisse einfährt oder in den USA, dem Heimatland von Walls of Jericho, Hunderttausende die rassistischen und homophoben Tiraden eines Donald Trump bejubeln, kann eben nicht energisch genug Position bezogen werden. Deshalb sind kritische Alben wie „No one can safe you for yourself“ nicht nur wichtig, sondern bitter nötig. Denn sie halten der Gesellschaft erbarmungslos den Spiegel vor.

Torben Jablonski

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Intro
02. Illusion Of Safety
03. No One Can Save You From Yourself
04. Forever Militant
05. Fight The Good Fight
06. Cutbird
07. Relentless
08. Damage Done
09. Reign Supreme
10. Wrapped In Violence
11. Anthem
12. Beyond All Praise
13. Probably Will

Mob Rules - Tales From Beyond

MOB RULES Tales From BeyondLabel: Steamhammer / SPV

Spielzeit: 60:01 Min.

Genre: Melodic Power Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Melodischen Power Metal spielen "Mob Rules" aus Wilhelmshafen schon seit zwanzig Jahren. Es ist aber immer noch eine Wonne, sich die Musik der Band anzuhören. 2012 brachte man den Vorgänger "Cannibal Nation" auf den Markt und konnte den Status als solide Genre Institution weiter festigen.

"Tales from Beyond" wird mit den achtminütigen "Dykemaster's Tale" eröffnet. Keltische Melodien leiten den Opus ein, um dann in härtere Gefilde abzudriften. Die beiden Gitarristen Matthias Mineur und Sven Lüdke zeigen eindrucksvoll, warum "Mob Rules" ihren Szenestatus innehaben und das über die gesamte Album-Länge.

Ein weiterer Höhepunkt ist das erhebende "My Kingdom Come", das von einer tollen Bass-Line eingeleitet wird, gerade der hymnische Chorus hat es mir angetan. Das dreiteilige "A Tale from Beyond" lässt dann innerhalb der fünfzehn Minuten die ganze Klasse der Band durchscheinen. Ausgefeilte Spannungsbögen und eine sehr geschmackvolle Dynamik sorgen hier für einen weiteren Ohrenschmaus. Überhaupt findet man auf dem Album durchgehend Klasse Songs und die Texte sind diesmal eher Realitätsnah, was die ganze Sache richtig schön abrundet.

Fazit: "Mob Rules" können es weiterhin und das richtig gut! Kauftipp!

Christian Schmitz

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1.Dykemaster's Tale 8:50
2. Somerled 5:56
3. Signs 5:21
4. On The Edge 6:00
5. My Kingdom Come 5:11
6. The Healer 4:29
7. Dust Of Vengeance 4:54
8. A Tale From Beyond (Part 1: Through The Eye Of The Storm) 5:48
9. A Tale From Beyond (Part 2: A Mirror Inside) 4:55
10. A Tale From Beyond (Part 3: Science Save Me!) 5:08
11. Bonustrack: Outer Space 3:29

Ragnarok: Psychopathology

ragnarokxxlLabel: Agonia Records

Spielzeit: 50:55 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 25. März 2016

Die norwegische Band "Ragnarok" begleitet mich bereits seit ihrem Debüt "Nattferd" aus dem Jahre 1995 und ich muss feststellen, dass mich die Kollegen bislang nie enttäuscht haben. Leider ist die Qualität der Band immer noch nicht zu allzu vielen Leuten vorgedrungen, denn irgendwie ist der Erfolg der Band eher als "bescheiden" zu beschreiben - eine Sache, die ich absolut nicht nachvollziehen kann...

Vielleicht gelingt nun mit Album Nummer Acht endlich der ganz große Durchbruch, verdient hätten es die Norweger. Was allerdings auch typisch für die Band ist, ist der ständige Wechsel in der Besetzung, so auch dieses Mal: Einzig verbliebenes Gründungsmitglied Jontho wechselte von den Drums zum Gesang und man stellte mit Malignant einen ganz neuen Trommler ein. Und was soll ich sagen? Die neue Besetzung ist einfach nur grandios! "Psychpathology" ist ein unglaublich intensives, mächtiges Black Metal Album geworden, wie selbst ich als erklärter Fan der Band es kaum erwartet hätte!

Nordisch/majestätischer Black Metal in absoluter Perfektion schallt mir entgegen, unglaublich brutal und aggressiv, aber dennoch immer mit dem ganz besonderen Gespür für die richtige Melodie an der richtigen Stelle, oder für kleine (aber feine) Einsprengsel aus Death, oder auch Viking Metal. Wie gesagt, nur in homöopathischen Dosen eingesetzt, aber an den genau richtigen Stellen. Ungelogen das bislang beste Album der Kollegen! Ich bin hin und weg von dieser Wucht, dieser vertonten Aggression und natürlich auch vom technischen Niveau der Musiker. Gerade Neu-Trommler "Malignant" prügelt, als stände der Leibhaftige direkt hinter ihm. (Naja, wer weiß? Ist schließlich Black Metal...)

Grandioses Album einer großartigen Band, die mit diesem Teil endlich den absoluten und totalen Durchbruch schaffen müsste!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Dominance & Submission 04:46
2. I Hate 04:10
3. Psychopathology 03:26
4. My Creator 02:48
5. Infernal Majesty 04:40
6. Heretic 05:11
7. Into the Abyss 04:23
8. The Eighth of the Seven Plagues 05:26
9. Lies 04:25
10. Blood 05:02
11. Where Dreams Come to Die 04:45

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