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Ninja: Into The Fire

ninjaxxlLabel: Pure Steel Records

Spielzeit: 50:32 Min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 18. März 2016

Die deutsche Band "Ninja" war mir bislang kein Begriff, doch ich denke, dass Liebhaber und Kenner der einheimischen Metal Szene gerade der späten 80er darüber nur den Kopf schütteln können. Denn "Ninja" haben bereits eine Vergangenheit, waren von 1986 bis 1992 aktiv (mit zwei Alben), dann gab es mit 1997 mit dem Album "Valley of wolves" einen ganz kurzen Comeback- Versuch (das Album wurde nämlich nie veröffentlicht!) und seit 2014 ist man nun wiederum am Start. Schön, wenn eine Band auch nach so langer Zeit immer noch das Feuer in sich spürt - Geld verdient man ja sicher keinen Cent mehr heutzutage.

So ist auch "Into the fire" schon ein paar Monate alt, es erschien ursprünglich als Eigenproduktion im Dezember 2014 und wurde jetzt von "Pure Steel Records" nochmal neu aufgelegt. Und das mit Recht, denn was die Wuppertaler hier abliefern, ist so richtig cooler 80er-Jahre-Metal! Begleitet von einer sehr Produktion gibt es eine Mischung aus alten Krokus, ein wenig NWoBHM und den guten alten Accept, wenn man zwischendurch mal das Gaspedal durchzieht. Hilfreich ist dabei natürlich auch der rauchige, ein klein wenig an Kollege Udo Dirkschneider erinnernde Gesang von Ur-Mitglied Holger vom Scheidt.

Leider fehlt mir ein wenig der rote Faden bei dem Album. Das Songmaterial ist soweit in Ordnung (wenn jetzt auch nix für Ewigkeit), aber mir persönlich nicht homogen genug. Mal gibt es stampfendes Mid-Tempo, dann richtig treibenden Metal, dann wieder wird's balladesk - das Ganze wirkt eher wie eine willkürliche Zusammenstellung von Tracks. Das stört ein wenig den Fluss beim Hörgenuss.

Trotzdem ist das Teil jetzt kein Reinfall, die Songs machen Spaß, gerade weil sie so richtig schön Old School sind, nur für die erste Liga reicht es halt nicht ganz.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracks:

1. Frozen Time
2. Thunder
3. Vagabond Heart
4. Masterpiece
5. Hot Blond Shot
6. Always Been Hell
7. Blood Of My Blood
8. Coward
9. Last Chance
10. Sledgehammer
11. Supernatural
12. Into The Fire

Blood: O Agios Pethane

blood Label: Dunkelheit Productions

Spielzeit: 32:35 Min.

Genre: Deathgrind

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 20. März 2016

Ein ganz feines Scheibchen hat hier der Bernd von "Dunkelheit" an Land gezogen, um es in einem formschönen Digipack wieder zu veröffentlichen, nämlich das in vielen Ohren beste Werk der deutschen Death/Grind-Legende Blood!

Wer jetzt lange überlegen muss, ist schon ausgeschieden, die Rede ist selbstverständlich von "O agios pathene" von 1993. Damals bei 1MF Records (ein Label, das viele schöne Bands herausgebracht hat!) erschienen, ist es heute nur schlecht zu bekommen und entsprechend teuer. (Und selbst die Wiederveröffentlichung über "Leviathan Records" ist mittlerweile 16 Jahre her!) Mit ihrer grandiosen Mixtur aus Death Metal und Grindcore feuerten die Jungs aus Speyer eine Granate nach der anderen ab und haben bis heute nichts an ihrer Faszination verloren. Meiner Meinung nach könnte man das Album heute genauso auf den Markt werfen und es würde keinem auffallen - ein wahrlich zeitloser Klassiker! Den übrigens sowohl Death Metal, als auch Grindcore-Jünger in ihrer Sammlung stehen haben müssen!

Die Band existiert übrigens immer noch und feiert dieses Jahr ihren 30. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! Leider ist das letzte Album der Truppe auch schon 13 Jahre her, da könnte doch so langsam mal was Neues kommen, oder? So lange erfreuen wir uns an der Neuauflage von "O agios panthene"!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Intro 01:28
2. Kadath 02:16
3. Cannibal Ritual 01:45
4. Profanity 00:48
5. Submission 02:52
6. Sodomize the Weak 01:18
7. Punishment 02:50
8. Christbait 01:16
9. Dread 01:50
10. Wings of Declaration 00:35
11. By the Way of Grace 02:12
12. God Left the World 00:40
13. Aesta Ta Malakja Sou 00:29
14. Revelation 00:58
15. Divine Seed 02:47
16. Spasmo Paralytic Dreams 01:55
17. Lamentation 03:02
18. Stream of Anguish 01:20
19. Blood for Blood 01:40
20. Outro 00:34

Sulphur: Omens Of Doom

sulphur coverLabel: Dark Essence Records

Spielzeit: 46:45 Min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 11. März 2016

Das dritte Album der norwegischen Band Sulphur nach einer längeren Pause (der Vorgänger „Thorns In Existence“ erschien 2009) enthält grenzgängerischen Dunkelsaft im Spannungsfeld zwischen Black und Death Metal, wobei die letztgenannte Stilistik hier in ihrer Mitt- bis Spätneunziger Melodic-Inkarnation, bevorzugt schwedischer Provenienz, beigemengt ist.

Dabei ist alles hörbar und durchaus nett – aber auch entsetzlich keimfrei, antiseptisch und generisch. Das Handwerk stimmt, die Songs an und für sich eigentlich auch – aber dieses „eigentlich“ steht wie der sprichwörtliche Elefant im Raum, wenn sich nämlich schnell offenbart, dass de facto alles wie ein lebloses Abziehbild vergangener Klein- und Großtaten der Black und Death Metal-Geschichte klingt. Ein wenig mutet „Omens Of Doom“ wie eine langweilige Diplomarbeit ohne jegliche eigene Note an – und so wenig, wie ich einem Studenten hierfür eine gute, sehr gute oder gar überragende Leistung attestieren würde, so wenig bin ich auch gewillt, dies im Falle dieser Platte zu tun. „Omens Of Doom“ ist ebenso plakativ wie Bandname und Albumtitel.

Nein, es ist keine Bauchlandung. Vieles darauf ist gefällig, das Coverartwork von Costin Chioreanu gar (wie von ihm nicht anders gewohnt) großartig. Am Ende des Tages jedoch ist es nur ein weiteres Album im Meer der Veröffentlichungen. Nicht ganz Fisch, nicht ganz Fleisch, nichts, was diese Welt gehört haben muss; ganz sicher auch nichts, was schwerlich wieder vergessen sein wird. Im Gegenteil – denn im Langzeitgedächtnis hängengeblieben ist zumindest mir auch nach drei Wochen und mindestens 15 Durchläufen: nichts.

Und das muss sich eben ganz klar in der Endnote niederschlagen. Wer selbst im Jahr 2016 noch die komplette Black und Death Metal-Historie auf Tonträger braucht, der greife zu und erfreue sich an immerhin einigen tollen Momenten (etwa dem Ende von „Rise Of The Mushroom Clouds“). Wer hingegen Wert auf nachhaltige Qualität legt, der spare sich tunlichst den Griff zur Geldbörse.

Daniel Lofgren

XXL WertungS

Tracklist:

1. The Force of our Fall
2. Gathering Storms
3. The Devil’s Pyre
4. Plague and Pestilence
5. Omens of Doom
6. Rise of the Mushroom Clouds
7. Alt svartner

Dissvarth: Between The Light And The Moon

DISSVARTH xxlLabel: I, Voidhanger

Spielzeit: 53:30 Min.

Genre: Ambient

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 11. März 2016

Zwischendurch ist es mal schön, sich eine kleine Auszeit vom Black und Death Metal Geprügel zu nehmen und musikalisch die Seele baumeln zu lassen. Und auch dafür haben die Kollegen von "I, Voidhanger Records" etwas in ihrem Repertoire.

"Dissvarth" nennt sich das Ambient Projekt von Dis Pater (Midnight Odyssey) und Svarthen (Aeon Winds) und begleitet uns in träumerische Sphären. Während viele andere Ambient Geschichten, deren Musiker einen Black Metal Hintergrund haben, gerne eine bösartig bis gruselige Atmosphäre kreieren, geht man bei "Dissvarth" genau den anderen Weg. Auf "Between the light and the moon" dürfen wir Hörer eine sanfte Naturmystik erleben, die voller positiver Energie steckt. Nicht umsonst wurde ich recht schnell an die herrliche Musik von Enya erinnert, auch wenn "Dissvarth" qualitativ natürlich nicht an die Klänge der ehemaligen "Clanned"-Frontfrau herankommen.

Denn leider schaffen es die beiden Protagonisten auf ihrem Debüt-Album (noch) nicht, die stimmungsvolle Spannung die gesamte Laufzeit lang aufrecht zu erhalten. Leider fehlt es für fast eine Stunde Spielzeit an genug Ideen, um die Aufmerksamkeit des Hörers von Anfang bis Ende zu erhalten. Trotzdem ein schönes Album für die kleine Auszeit zwischendurch.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Into Darkness Now Your Spirit Flies
Ablaze Of Solar Night
Between The Light And The Moon
Polaris
Halls Hidden In Eternal Fog
Sink Below To Shadow
From A Journey Comes The Forgotten
Through Oceans Of Stars
...Which Dreams Forgot

Pyromancer: Demo MMXV

Pyromancer  Demo xxlLabel: Godz Ov War Records

Spielzeit: 13:19 Min.

Genre: Death/Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 20. März 2016

Wie der Titel der CD schon andeutet, handelt es sich hier um eine Wiederveröffentlichung, die allerdings verdammt viel Sinn macht, denn das musikalische Material ist höllisch geil! Eigentlich wurde das Teil bereits im Juni 2015 (Grim Wind Records) und nochmal im Dezember (From The Dark Past Records) veröffentlicht, aber nur auf Tape und in extrem begrenzter Stückzahl.

Da die fünf Songs auf diesem allerersten Demo der Amerikaner aber extrem großartig sind, können wir alle froh sein, dass Kollege Greg von "Godz Ov War Records" beschlossen hat, den Spaß auf 300 Silberlingen nochmals unters Volk zu bringen. (Hurra!!)

Geboten wird fünf Mal dreckiger Rumpel Black/Death vom Feinsten. Das Schlagzeug scheppert, die Gitarre wird gequält - und das war es schon! Es handelt sich bei "Pyromancer" nämlich um ein Duo, das (ähnlich wie bei "Mantar") komplett auf den Bass verzichtet. Und man vermisst das Instrument auch gar nicht, denn der Krach, den die beiden Protagonisten kreieren, ist richtig geil. Schön roh, morbide und quasi direkt aus der Gruft. Die Atmosphäre ist ordentlich aggressiv und definitiv nix für Weicheier. Diese CD bietet eine knappe Viertelstunde "Stumpf-Ist-Trumpf" Geprügel, das sich gewaschen hat. Natürlich viel zu kurz, deshalb hoffe ich sehr, dass "Master of Graveyard Torment" und "Conqueror Horus" so schnell wie möglich Nachschub heranschaffen. Von dieser Band brauche ich mehr Stoff und zwar dringend!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Conjuring the Flame 02:31
2. Barbaric Wrath 03:07
3. Inferno 03:01
4. Abyssal Crucifixion 01:54
5. Violent God 02:43
Side B
1. Conjuring the Flame 02:31
2. Barbaric Wrath 03:07
3. Inferno 03:01
4. Abyssal Crucifixion 01:54
5. Violent God 02:43

Ruach Raah / Ordem Satanica Tradição Decadente

ruach raah ordemxxlLabel: War Arts Records

Spielzeit: 23:32 Min.

Genre: Black Metal

Info: Bandcamp

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 02. März 2016

Sehr geehrte Damen und Herren, ich präsentiere zweimal Underground-Black Metal aus.... (Trommelwirbel!!) Portugal! Die dortige Szene explodiert gerade und liefert fast im Wochentakt richtig gutes Zeug ab, so auch diesmal.

Die erste Band dieses Split-Tapes sind keine Unbekannten, es ist noch gar nicht so lange her, dass ich deren Longplayer "Hate fanaticism" besprochen habe. (Nur am Rande, mittlerweile würde ich der CD eine "XL"-Bewertung geben, sie gefällt mir nämlich immer besser und besser!) Die Kollegen sind immer noch extrem roh und primitiv bei der Sache, hier wird Black Metal auf seine absolute Ursprungsform zurück geführt und das klingt verdammt geil! Auch bei den mir bislang unbekannten Ordem Satanica geht es extrem räudig zur Sache, sie legen mit einem böse verzerrten Gesang und einer sehr rohen Produktion sogar noch eine kleine Schippe drauf! Ebenfalls schön primitiv und abartig!

Insgesamt eine total abgefuckte und kranke Split, nur was für die ganz Harten unter den Black Metallern, die werden an der Kassette aber ihre höllische Freude haben, da bin ich mit ganz sicher!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
Decadent Tradition
Coffins Opens Wide
Rudimentary Idealism
Side B
Encapsulando
O Tempo do Fim
Reino das Noites Etern

Dakhma: Astiwihadj-Zohr

Dakhma xxlLabel: Godz Ov War (MC), Iron Bonehead (CD/LP)

Spielzeit: 26:59 Min.

Genre: Black/Death

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hoppala, was für ein räudig/beschissener Sound! Da muss man sich erst mal dran gewöhnen. Also schon mal keine Hochglanz-Produktion, was uns das Schweizer Ein-Mann-Unternehmen hier kredenzt.

Vielmehr handelt es sich bei "Astiwihadj-Zohr" um eine besonders chaotische, dreckig/rumpelige Version der allseits beliebten Mixtur aus Black und Death Metal. Der Spaß hört sich wirklich an, als käme er frisch aus der Gruft und macht definitiv keine Gefangenen. Einziges Bandmitglied "Kerberos" holzt und scheppert sich durch seine vier Songs, dass es eine Freude ist, denn er schafft es tatsächlich, trotz des ganzen Chaos dem Ganzen eine gewisse eigene Note zu verleihen und auch das Arrangement der Songs ist mitnichten stumpf und stupide. Gerade wenn er das Tempo drosselt, wird es so richtig schön krank und bösartig!

Leider macht der wirklich sehr schlechte Sound einiges kaputt. Klar passt hier auf gar keinen Fall eine "cleane" Produktion, aber ganz so beschissen hätte es dann auch nicht sein müssen. So reicht es leider nur für eine "L"-Bewertung, was eigentlich sehr schade ist...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Libation (Unto the Blessed Flame) 06:13
2. Procession (Feed From the Skull) 07:06
3. Spirit (From the Plane) 09:15
4. Altar (Flesh Upon Me)

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