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Urgehal: Aeons in Sodom

Urgehal1Label: Season of Mist

Spielzeit: 48:43 (inkl. Bonustracks) 41:52 (ohne Bonustracks)

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 12. Februar

 

Nun ist es doch noch erschienen, das erste Urgehal-Album ohne Trondr Nefas, dem 2012 verstorbenen Sänger, Gitarristen und Gründungsmitglied und gleichzeitig auch das letzte dieser aussergewöhnlichen Black Metal Formation. Selbstverständlich ist dieses Werk dem Verstorbenen gewidmet, zumal gut die Hälfte der darauf befindlichen Musik noch aus seiner Feder stammt. Zahlreiche Freunde und Weggefährten haben die beiden verbliebenen Musiker Enzifer und Uruz unterstützt, um dieses Album fertig zu stellen. Um nur ein paar zu nennen: Nocturno Culto, Hoest, Nattefrost, Niklas Kvarfort, Nag und viele mehr...

Und wie könnte eine Hommage besser beginnen, als mit den Worten des Geehrten? "Come on, you fuckers! Come on! It's now or never! Fuck you all! We are URGEHAL and we are here to fucking destroy you!" - mit diesen Worten von Nefas (aufgenommen bei einem Konzert) beginnt "Aeons in Sodom" und leitet ein typisches und gleichzeitig untypisches Urgehal-Album ein. Typisch, weil die Platte den gewohnten Weg der Band konsequent weiter verfolgt - immer Vollgas, immer direkt die Fresse, ohne Gnade, ohne Kompromisse. So haben wir Urgehal immer geliebt und genau so werden wir die Band auch in Erinnerung behalten! Purer, hasserfüllter Black Metal ohne Mätzchen oder überflüssige Spielereien.

Untypisch ist das Album, weil Nefas natürlich fehlt. Es ist schon etwas seltsam, ein Urgehal-Album ohne seine Stimme, dafür mit vielen verschiedenen anderen zu hören. Aber genau diese Herangehensweise halte ich für die Allerbeste, ein glorreicher Abschluss für die Band (Hut ab für die Konsequenz, ohne Nefas nicht mehr weiterzumachen!) und eine gelungen Hommage an den Künstler! Ich denke, ihm hätte dieses Teil ausgezeichnet gefallen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Dødsrite
2. The Iron Children
3. Blood of the Legion
4. The Sulphur Black Haze
5. Lord of Horns
6. Norwegian Blood and Crystal Lakes
7. Thy Daemon Incarnate
8. Endetid
9. Psychedelic Evil
10. Woe
11. Funeral Rites (Sepultura cover)
12. Twisted Mass of Burnt Decay (Autopsy cover)

Ocerco: A Desilação

OCERCO A DesolacaoxxlLabel: Signal Rex

Spielzeit: 20:05 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Und wieder einmal schlägt der portugiesische Black Metal-Underground zu! Nach ihrem Demo-Tape 2014 gibt es nun die erste MCD über "Signal Rex" und das Teil ist mal richtig interessant. Zwischen Mid-Tempo und schleppend bewegt sich die Musik des Trios, immer wieder stark in Richtung "Post-Black Metal" schielend. Das ergibt eine ausgesprochen intensive Mischung, die durch den verzerrten und halligen Gesang von Frontmann "44" noch gekonnt verstärkt wird. Atmosphäre wird hier ganz groß geschrieben und das haben die Kollegen auch wirklich gut umgesetzt, das Album vermittelt eine bedrückende und verzweifelte Stimmung, spart aber trotzdem nicht an Aggression und Wut. Musikalisch manchmal näher am Sludge, als am traditionellen Black Metal bietet uns die Band ein richtig geiles Debüt, das nicht nur die portugiesische Szene bereichert!

Übrigens, wer die Band im "Metal-Archiv" sucht, dort sind sie aus mir unbekannten Gründen als "O Cerco" gelistet. Nur als kleine Info, denn wir von XXL-Rock stehen ja bekanntlich für umfassenden Service!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. O Colapso 06:02
2. O Ocaso 05:20
3. A Desolação 08:41

Blade of Horus: Monumental Massacre

Blade of Horus Monumental MassacreLabel: Lacerated Enemy Records

Spielzeit: 21:59 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Nach einem kurzen, aber überflüssigen Intro geht es sofort los: Knüppelharter, bisweilen etwas technischer Deathgrind wird uns hier entgegengerotzt. Dazu gesellt sich ein ordentlich gutturaler Gesang, der immer wieder mal von herzhaften Pigscreams aufgehellt wird. Beim ersten Hördurchlauf war ich mir eigentlich sicher, dass wir hier eine Kapelle aus der großartigen osteuropäischen Szene vor uns haben (gerade unsere tschechischen Nachbarn können da ja mit verdammt coolen Bands aufwarten!), aber falsch gedacht!

Die Kollegen kommen nämlich von "Down Under", genauer gesagt aus Sydney und waren von 2011 bis 2015 als "Eviscerator" unterwegs. Warum es zur Änderung des Namens kam, weiß ich nicht - sollte auch egal sein. Was zählt, ist diese sehr ordentlich gemachte Debüt-MCD, mit der das Trio seinen Einstieg in die Metal-Welt gibt. Nichts außergewöhnliches, aber gut gemachtes Standard-Gekloppe. Für Freunde des gepflegten Deathgrinds sicherlich eine feine Sache, leider ist nach etwas über 20 Minuten schon wieder alles vorbei. Ganz ok und auch unterhaltsam aber nix Herausragendes.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Intro 01:30
2. Monumental Massacre 03:25
3. Succumb to the Overwhelming Stench of Necrophagia 03:21
4. Inhumane Experimentations 03:30
5. Death of a Spartan King 02:46
6. Descent into the Cosmic Realm of Everlasting Madness 03:14
7. Return of the Dark Gods 04:13

Cerebric Turmoil: Neural Net Meltdown

Cerebric TurmoilxxlLabel: Amputated Vein Records

Spielzeit: 31:10 Min.

Genre: Technical Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Cerebric Turmoil sind aus den 2004 bis 2006 lärmenden Chaosphere hervorgegangen, machten von 2008 bis 2010 Pause und veröffentlichten bereits zwei Demos sowie zwei Splits. Mit 'Neural Net Meltdown' präsentierten sie Ende letzten Jahres ihr Debüt, welches Gegenstand dieser Review ist.

Nach dem futuristisch anmutenden Intro gibt es achtmal rasanten und sehr chaotischen, aber technisch auf höchstem Niveau angesiedelten Todesblei, der häufig in Richtung Grindcore oder Brutal Death Metal abdriftet und schon mal den einen oder anderen Jazzpart aufwartet. Hoch anzurechnen ist dem sehr ambitionierten Trio aus Berlin, welches während der Aufnahmen massenhaft Unterstützung befreundeter Musiker erhielt, dass es sich kaum limitiert, sondern vielmehr sehr um Abwechslungsreichtum bemüht ist. Das bedeutet, dass das Dargebotene überhaupt nicht langweilig, aber sehr anstrengend ist und dem Rezipienten einiges an Konzentration (und Nerven(?)) abverlangt. Man stelle sich eine todesmetallische Variante von I Wrestled A Bear Once vor - und in etwa hat man es dann.
Die Produktion ist glasklar und druckvoll und wird der Mucke mehr als gerecht.
Empfehlen kann ich 'Neural Net Meltdwon' aufgeschlossenen Death Heads sowie Leuten, die nicht nur Normalsterbliche, sondern auch die meisten konventionelleren Metal-Fans musikalisch terrorisieren wollen. Derbes Teil, aber irgendwie geil!

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Introduction
02. Twitching Eye Staccato
03. Secluded Out of Touch by Avoiding Mankind
04. Metaphysics (Skit)
05. Discordian Equilibrium
06. Grotesque Dreaming
07. Soul Famine
08. Bitstorm
09. Tangled in Trial and Error Scenarios
10. Vile Effect Momentum

Gorelem: II

Gorelem CoverLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 22:37 Min.

Genre: Stoner Rock/ Sludge/ Doom Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Reverbnation

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Gorelem. Was könnte das sein? Ein aus Lehm gefertigter und mit magischen Mitteln zum Leben erweckter Koloss mit besonders blutrünstigem Wesen? Der aufgeplatzte Kadaver eines suizidalen Nagetiers? Ein weiterer Spitzname des (leider kürzlich von uns gegangenen) Frontmanns von Motörhead?

Gorelem aus der Hauptstadt unserer wunderbar warmherzigen Republik (Stichwort: AFD) begannen 2013 als Duo und kombinieren räudigen Stoner Rock mit Versatzstücken aus Sludge und ursprünglichem Doom Metal; als erstes Lebenszeichen veröffentlichten die beiden Gründungsmitglieder die EP 'Rise Of The Gorelem' noch im selben Jahr. Seit 2014 malträtiert der Italiener Andrea Giuliani den E-Bass. Als Trio spielten Gorelem die zweite EP 'II' in den Big Snuff Studios (Kadaver, The Oath...) live ein.
Nach dem Intro bekommt man fünfmal wunderbar zähen und sperrigen Wüstenrock um die Ohren geschlagen. Die Produktion ist wie erwartet warm und geradezu kuschelig und sollte entsprechend laut gehört werden. Textlich geht's ums Saufen und Ficken - Gorelem versprühen geradezu die richtige Menge an Sex, Drugs And Rock 'n' Roll; da darf man halt keine Pulitzerpreis verdächtigen Lyrics erwarten, haha!
Alles in allem eine sehr feine Scheibe, die für nen Fünfer erworben werden kann.

PS: Beim sechsten Track handelt es sich übrigens um eine selbstgeschriebene Nummer und nicht um ein Dead-Kennedys-Cover.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Intro
02. Generator
03. Chrome
04. Godsmoker
05. I Don't Care
06. Too Drunk to Fuck

The Fog: Perpetual Blackness

the fogxxlLabel: Memento Mori

Spielzeit: 48:10 Min.

Genre: Death/Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Verdammte Scheiße, was ist das denn hier für ein räudiger Bastard von Musik? Das deutsche Trio "The Fog" (Nicht mit den tschechischen Black Metallern zu verwechseln, aber die kennt eh keine Sau...) liefert mit seinem Debüt-Album "Perpetual blackness" ein unglaublich böses, dreckiges und intensives Stück Death/Doom ab, dass einem Angst und Bange wird! Angelehnt an Kult-Kapellen wie "Goatlord", oder auch "Hellhammer" sind die Kollegen jetzt schon extrem eigenständig und zelebrieren in Töne gebrachte Lava mit gelegentlichen Gewalt-Eruptionen - vom Allerfeinsten, das Ganze!

Ein absolut altmodischer Sound, dabei so unsagbar roh und ursprünglich - die Songs reißen Einen sofort mit und ziehen Dich in eine grauenvolle Dimension des Schmerzes und der Verzweiflung. Die ohnehin schon grandiose Musik wird dann noch veredelt vom geilen Gesang des Herrn "V.Lord", der wie eine Mischung aus Martin van Drunen in dessen krassesten Momenten und Johan Edlund zu "Sumerian cry"-Zeiten klingt. Hier wird nicht einfach gegrowlt, nein es ist ein extrem ätzendes Krächzen, das sich perfekt in den morbiden Sound der Band einfügt und ihn so richtig gut abrundet.

Ich bin schwer begeistert von der CD (die übrigens noch im Frühjahr bei Iron Bonehead auch als LP herauskommt!) und bekomme sie im Moment gar nicht mehr aus meinem Player! Hervorragendes Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Inaneness
2. Crawling Doom
3. Entropy Pillars
4. Creeping Lunacy
5. Gloom Shoals
6. Perpetual Blackness
7. Grievous Scourge

Borknagar: Winter Thrice

borknager 2016Label: Century Media Records

Spielzeit: 56:57 Min.

Genre: Pagan Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Borknagar präsentieren ihren zehnten Longplayer und haben sich dafür auch ganz ordentlich ins Zeug gelegt! "Winter Thrice" ist ein wunderbares Album geworden, das definitiv einen weiteren Höhepunkt in der Diskographie der Norweger darstellt. Kraftvoller und selbstverständlich komplett klischeefreier Pagan Metal wird uns hier geboten, majestätisch und voller Pathos.

Doch damit nicht genug, Borknagar wären nicht Borknagar, wenn sie dieses Grundgerüst nicht mit zahlreichen Zitaten aus allen möglichen Genres würzen würden und gerade dies machen sie auf dem neuen Album so gekonnt, wie schon lange nicht mehr! Ob es kurze Reminiszenzen an ihre Black Metal Vergangenheit sind, oder geschmackvolle progressive Ausbrüche, alles passt ganz wunderbar ins Gesamtkonzept und ergibt ein homogenes Miteinander. Es sind ja auch hervorragende Musiker wie Øystein Bruns, oder ICS Vortex dabei und werden beim Musizieren wunderbar unterstützt vom Kollegen Vintersorg, der wieder einmal zeigt, was für ein grandioser Sänger er immer noch ist.

Wo die Band auf ihren letzten beiden Alben vielleicht ein ganz klein wenig geschwächelt hat, so wird auf "Winter Thrice" alles richtig gemacht. Eine tolle Platte!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Rhymes Of The Mountain
2. Winter Thrice
3. Cold Runs The River
4. Panorama
5. When Chaos Calls
6. Erodent
7. Noctilucent
8. Terminus
9. Dominant Winds (Bonustrack)

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