.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-Reviews

Wyrd: Death Of The Sun

Wyrd xxlLabel: Moribund Records

Spielzeit: 51:15 Min.

Genre: Black Pagan Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 18. März 2016

Sieben Jahre nach dem letzten musikalischen Lebenszeichen "Kalivägi" gibt es nun endlich wieder etwas Neues von der finnischen Black/Pagan Band "Wyrd" zu hören. Ursprünglich mal als Ein-Mann-Projekt gestartet, hat Bandkopf "Narqath" mittlerweile eine beeindruckende Truppe aus gestandenen Musikern der finnischen Black Metal Szene um sich gescharrt, die u.a. bei Bands wie Azaghal, Vultyr, Hin Onde, Lathspell (um nur ein paar zu nennen...) spielen und gespielt haben.

Und das Ergebnis lässt sich verdammt gut hören, wobei das keine Überraschung sein dürfte, denn von Wyrd habe ich bislang noch kein einziges schlechtes Album gehört, ganz im Gegenteil! So reiht sich "Death of the sun" gleichberechtigt in einer Reihe mit solchen Bandklassikern wie "Heathen" und "Huldrafolk" ein. Knallharter Black Metal trifft auf wunderbare Pagan/Folk-Melodien, hasserfülltes Gekreisch auf rauen Klargesang und all dies wird von Narqath und seinen Mitstreitern ausgesprochen gekonnt miteinander verwoben. Auf seine Art irgendwie typisch finnisch möchte ich mal behaupten.

Es ist ein Hochgenuss, diesem Werke zu lauschen, die Band schafft es wieder einmal, den Hörer abzuholen und in fremde Gefilde zu entführen, irgendwo zwischen Schönheit und Hass, zwischen Hoffnung und tiefster Dunkelheit. Ein absolut gelungenes Album, mit dem sich Wyrd macht- und eindrucksvoll in der Szene zurückmeldet! Ich bin begeistert!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Death of the Sun 04:28
2. Man of Silent Waters 05:40
3. The Sleepless and the Dead 05:32
4. Pale Departure 07:01
5. The Pale Hours 07:12
6. Inside 05:12
7. Cursed Be the Men 04:32
8. Where Spirits Walk the Earth 06:28
9. Rust Feathers 05:10

Unru: Als Tier ist der Mensch nichts

unruxxlLabel: Supreme Chaos Records

Spielzeit: 36:05 Min.

Genre: Black/Crust/Punk/Sludge

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 25. März 2016

Zwei Worte kommen mir beim Gedanken an dieses Album spontan in den Sinn und das sind "bizarr" und "kompromisslos" - keine schlechte Sache für eine extreme Metal Band möchte ich meinen.

Die Rede ist von der einheimischen Formation "Unru", die mir (ich muss es gestehen) bislang überhaupt kein Begriff war. Das hat sich mittlerweile geändert und dafür, dass man "Unru" so schnell auch nicht mehr aus dem Kopf bekommt, haben die Herren Musiker auch einiges getan. Das beginnt schon beim verstörend/hässlichen Cover. Schon seltsam, denn eigentlich wird ja gar nichts ekeliges oder widerwärtiges gezeigt (totaler Kindergarten, wenn man es zum Beispiel mit den Covern der ersten Carcass-Alben vergleicht!), trotzdem fühlt man sich von der Collage irgendwie abgestoßen. Sehr gut in Szene gesetzt.

Ähnlich verhält es sich mit der Musik. Diese entpuppt sich als fieser Bastard aus Black Metal, Crust und Punk, also dreckig, ungeschliffen und hässlich. Auch wenn ich die Hintergründe der Musiker nicht kenne, vermute ich mal, dass sie genau aus dieser Crust/Punk-Ecke kommen. Mit dem dritten Song "Hêdonée" kommt dann noch eine fette Portion Sludge und Drone dazu, was der ohnehin schön unangenehmen Atmosphäre natürlich den Todesstoß gibt. Ganz ehrlich, von der hier erzeugten kaputt/kranken Stimmung können viele Black Metal Bands nur träumen. Erinnert mich von der Intensität der Atmosphäre manchmal an das Debüt-Werk von "Eyehategod"!

Und auch die Texte passen in dieses faszinierende Gesamtkunstwerk "Unru", nicht dass man sie verstehen könnte, aber es lohnt sich definitiv, mal nachzulesen! Diese erinnern mich ein wenig an die Frühwerke von Gottfried Benn (obwohl im ersten Song Hermann Hesse zitiert wird!) und ich denke, dass der gute Mann aufgrund seines Verständnisses von Kunst seine Freude an "Unru" gehabt hätte.

Wie schon gesagt, sollte man Band und Album als Gesamtkunstwerk sehen und verstehen und darin liegt auch die große Kraft und (ich wiederhole mich) Faszination von "Als Tier ist der Mensch nichts". Für mich ein bizarres Spiegelbild unserer Gesellschaft mit ihrem Wahn nach Schönheit, Perfektion und Angepasstheit. Sicherlich nichts für Schöngeister oder zum nebenbei hören, hat mich dieses Album total umgehauen und begeistert!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

01. Zerfall & Manifest
02. Das Anna-Karenina-Prinzip
03. Hēdonḗe
04. Totemiker

Thunderstone: Apokalypse Again

Thunderstone   Apokalypse Again xxlLabel: AFM Records

Spielzeit: 43:46 Min.

Genre: Power Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 01. April 2016

Eine Apokalypse ist das neue Album der Finnen "Thunderstone" nicht geworden, dafür wird hier zu viel harmoniert im Songwriting und in den Melodien. Eine Wiederkehr gibt es aber: Ur-Sänger Pasi Rantanen ist wieder an Board und macht seine Sache wieder ordentlich. Im Gegensatz zu den Landsmännern von "Sonata Artica" oder "Stratovarius" schreibt man nicht unbedingt die schlechteren Songs, man rockt nur erdiger vor sich hin.

"Apokalypse Again" klingt dafür routiniert, zündet aber nicht sofort. Das Album braucht ein paar Durchläufe, was nicht unbedingt das Schlechteste ist. Der Keyboard-Klang, von Jukka Karinen inszeniert, ist Geschmacksache, drängt sich aber nicht zu sehr in den Vordergrund. Im Vergleich zu den Anfangstagen, fehlt insgesamt aber etwas die Frische, um mich bedingungslos zu begeistern.

Fazit: Neue Akzente können "Thunderstone" nach der Wiederkehr von Pasi Rantanen nicht setzen. Wer die Band aber damals schon gemocht hat, sollte in das Album vorher rein hören. Für Leute die finnischen Power Metal sowieso mögen, ist das Ganze natürlich ein Pflichtkauf!

Christian Schmitz

XXL WertungL

Tracklist:

Veterans Of The Apocalypse
The Path
Fire And Ice
Through The Pain
Walk Away Free
Higher
Wounds
Days Of Our Lives
Barren La

Decrepit Soul: The Coming Of War!!

Decrepit Soul The Coming of War xxlLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 29:55 Min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 11. März 2016

Aus dem fernen Australien kommt dieses Duo mit seinem zweiten Longplayer. Der alte Drummer "Rossco" wurde gegen Marcus Hellcunt (Der hat schon beim"Bestial Warlust" und "Gospel of the Horns" (u.a.) getrommelt!) ausgetauscht. Auch Bassist "Astro" scheint nicht mehr dabei zu sein, ob er das Album noch miteingespielt hat, kann ich allerdings nicht sagen.

Musikalisch hat sich nicht viel geändert, es gibt technisch gut gemachten Black/Death Metal zu hören, der es aber nicht schafft, mich so wirklich zu begeistern. Dafür ist das Songwriting einfach nicht aufregend genug. Das Album rauscht an einem vorbei, ohne dass allzu viel hängen bleibt. Liegt vielleicht auch daran, dass sich die Band allzu oft im Mid-Tempo-Bereich aufhält, wo leider nicht ihre Stärke liegt. Sobald die Geschwindigkeit angezogen wird und es so richtig schön Prügel gibt, gefällt mir der Spaß ganz gut. Aber so fehlt mir einfach der nötige Schwung, bzw. das gewisse Etwas, um sich von der großen Masse abzuheben.

Gutes Mittelmaß kann ich dem Album dennoch bescheinigen, mehr aber leider nicht.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Awaken
Feral Howling Winds
The Coming Of War
Perished In Flames
Piscatorial Death
Black Goats Breath
Storm Of Steel

Voidnaga: Demo MMXVI (MC)

VoidnagaLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 18:11 Min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 11. März 2016

Musik aus Malaysia - das heißt mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit: Es gibt ordentlich einen auf die Glocke! (Mich würde mal interessieren, ob es in Südostasien auch eine Szene für "normalen" Heavy Metal gibt?)

Das Intro vergessen wir mal ganz schnell wieder, es hört sich zwar recht ordentlich an (folkloristische Klänge sind mir da immer noch lieber, als so ein Ambient trifft Pferdegetrappel im Gewitter-Zeug...), ist aber mit fast drei Minuten viel zu lang. Dafür geht es aber im Folgenden ordentlich ab. Der erste Song "Emanated light towards chaos" beginnt zunächst herrlich zähflüssig und langsam, um dann in gefälligen Rumpel-Black/Death überzugehen. Dieses Wechselspiel zwischen schnell und langsam wird auch bei den beiden noch folgenden Songs durchgezogen, was mir persönlich sehr gut gefällt und mich ein wenig an die grandiosen "Sorrow" erinnert. Der Sound geht für ein erstes Demo ebenfalls voll in Ordnung, auch hier kann man nicht meckern.

Insgesamt also ein verdammt guter Start für Herrn "Adian", dem einzigen Mitglied bei "Voidnaga". Da kann sehr gerne mehr von kommen! Muss man definitiv mal im Auge behalten!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Intro (The Coronation)
Emanated Light Towards Chaos
Haze Bore Darkness
Those Who Dwell In The Halo Of The Sun

Rizon: Power Plant

Rizon  Power PlantLabel: Pure Rock Records

Spielzeit: 50:32 Min.

Genre: Hard Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 03. März 2016

Die Schweizer Kapelle "Rizon" veröffentlicht mit "Power Plant" schon das vierte Album (die Band existiert seit 1997) und es hat mal ordentlich im Bandgefüge gerappelt. Es gibt drei neue Mitglieder, wobei die größte Neuerung die Verpflichtung von Rahel Fischer als zusätzliche Sängerin ist. (Ansonsten wurden Bass und eine Gitarre neu besetzt) Einigen dürfte das blonde Goldkehlchen sicherlich bekannt sein, da sie bereits viele Erfahrungen in anderen Bands und vor allem Musicals (was eindeutig für die Qualität ihrer Stimme sprechen dürfte!) machen konnte.

Geboten wird auf "Power Plant" feinster, melodischer Hard Rock bis Metal voller Bombast und Power, der total mitreißt. Das Keyboard ist gleichberechtigtes Instrument und nutzt diesen Status immer wieder, um die richtig gut gemachten Songs mit ordentlich "80er-Pomp" zu unterstützen. (Irgendwie muss ich an mehreren Stellen an "The final countdown" denken, was den Keyboard-Sound angeht, warum auch immer?) Beim ersten Hördurchlauf fand ich das Ganze ehrlich gesagt noch etwas zu sehr "drüber", zu süßlich und kitschig. Das hat sich aber ganz schnell gelegt und nun bin ich schwer begeistert von der CD. Gerade auch die Sangesleistung von Rahel und ihrem Kollegen am Mikro (Matthias Götz) sind beeindruckend und veredeln jeden der 12 Tracks auf dem Album.

Wer also keine Angst vor Pomp, Bombast und ein ganz klein wenig Kitsch hat, dafür aber Spaß an gut gemachten Songs voller Power, vorgetragen von zwei richtig geilen Stimmen und talentierten Mitmusikern hat, der ist hier aber so was von richtig! Unbedingt mal antesten!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Nevermore 04:09
2. Feel the Heat 03:50
3. Midnight Sun 03:08
4. If You Rule the World 03:43
5. Lost Without You 04:04
6. I Follow You 06:43
7. Me 05:03
8. New Age Dawn 04:29
9. No Way Out 06:03
10. Timebomb 06:26
11. Freedom of Life (Part I) 00:45
12. Freedom of Life (Part II) 04:20

Ninja: Into The Fire

ninjaxxlLabel: Pure Steel Records

Spielzeit: 50:32 Min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 18. März 2016

Die deutsche Band "Ninja" war mir bislang kein Begriff, doch ich denke, dass Liebhaber und Kenner der einheimischen Metal Szene gerade der späten 80er darüber nur den Kopf schütteln können. Denn "Ninja" haben bereits eine Vergangenheit, waren von 1986 bis 1992 aktiv (mit zwei Alben), dann gab es mit 1997 mit dem Album "Valley of wolves" einen ganz kurzen Comeback- Versuch (das Album wurde nämlich nie veröffentlicht!) und seit 2014 ist man nun wiederum am Start. Schön, wenn eine Band auch nach so langer Zeit immer noch das Feuer in sich spürt - Geld verdient man ja sicher keinen Cent mehr heutzutage.

So ist auch "Into the fire" schon ein paar Monate alt, es erschien ursprünglich als Eigenproduktion im Dezember 2014 und wurde jetzt von "Pure Steel Records" nochmal neu aufgelegt. Und das mit Recht, denn was die Wuppertaler hier abliefern, ist so richtig cooler 80er-Jahre-Metal! Begleitet von einer sehr Produktion gibt es eine Mischung aus alten Krokus, ein wenig NWoBHM und den guten alten Accept, wenn man zwischendurch mal das Gaspedal durchzieht. Hilfreich ist dabei natürlich auch der rauchige, ein klein wenig an Kollege Udo Dirkschneider erinnernde Gesang von Ur-Mitglied Holger vom Scheidt.

Leider fehlt mir ein wenig der rote Faden bei dem Album. Das Songmaterial ist soweit in Ordnung (wenn jetzt auch nix für Ewigkeit), aber mir persönlich nicht homogen genug. Mal gibt es stampfendes Mid-Tempo, dann richtig treibenden Metal, dann wieder wird's balladesk - das Ganze wirkt eher wie eine willkürliche Zusammenstellung von Tracks. Das stört ein wenig den Fluss beim Hörgenuss.

Trotzdem ist das Teil jetzt kein Reinfall, die Songs machen Spaß, gerade weil sie so richtig schön Old School sind, nur für die erste Liga reicht es halt nicht ganz.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracks:

1. Frozen Time
2. Thunder
3. Vagabond Heart
4. Masterpiece
5. Hot Blond Shot
6. Always Been Hell
7. Blood Of My Blood
8. Coward
9. Last Chance
10. Sledgehammer
11. Supernatural
12. Into The Fire

Seite 236 von 291

Unterkategorien

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

Das hörst Du Dir an:

Die Grüne Welle - Wirf dein Leben weg

gruene welle

Morast - Il Nostro Silenzio

Morast  Il nostro silenzio

Marras - Where Light Comes To Die

Marras  Where light comes to die

Tan Kozh - Lignages Oubliés

Tan Kozhneu

Fleshcrawl - Into The Catacombs Of Flesh

Fleshcrawl   Into

Cryptic Brood - Outcome Of Obnoxious Science

Crypric Brood  Outcome Of Obnoxious Science

Ragnarok - Non Debellica 

ragnarok2019

Apokalyptic Raids - The Pentagram

Apokalyptic Raids

Úlfarr - Hate & Terror - The rise of pure evil

ulfarr  Hate & Terror

Coffin Rot - A monument to the dead

Coffin Rot

Bölzer - Lese Majesty 

bolzer2019

Blaze of Perdition - Transmutation of sins

blaze of perdition sins

Sodom - Out of the frontline trench

sodom out...

Verheerer - Monolith

Verheerer Monolith

Goatfuck - Y

goatfuk20199

Olkoth - The immortal depths & Treasures of Necromancy

OLKOTH The Immortal Depths & Treasures of Necromancy

Cirith Ungol - I´m Alive

CirithUngol ImAlive 

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

mayhem tour2019

abortedtour

swallowthsun

bolzertout

Destroyer666 2019xxl

at the gatestour

endseeker tour

abbath tour

miseryindes 2019

Zum Seitenanfang