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Bosque: Beyond

Bosque  BeyondxxlLabel: Dunkelheit Produktionen

Spielzeit: 40:25 Min.

Genre: Funeral Doom

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 01. Februar 2016

 

Und wieder geht es nach Portugal, aber diesmal gaaaaanz langsam. Denn hier präsentiert sich Alleinunterhalter "DM" mit dem neuen Werk seiner Band "Bosque". Bei Szenefreunden dürfte die Band eigentlich schon bekannt sein, denn das Projekt gibt es bereits seit 2005. Verschrieben hat sich der gute Mann voll und ganz dem Funeral Doom und den gibt es auf "Beyond" fast in Perfektion!

Drei Songs, ein jeder fast eine Viertelstunde lang, bieten uns tiefschwarze Langsamkeit. Minimalistisch und monoton wälzt sich der Lavasound durch die Ohren des Hörers. Wer Abwechslung und Innovation sucht, der ist hier definitiv an der falschen Adresse (wie ganz allgemein beim Funeral Doom!), alle anderen können sich von der herrlichen Atmosphäre, die sich zwischen bitterböse und totaler Verzweiflung positioniert hat, verzaubern lassen. Einzig der sehr intensive Gesang ist mir zu stark in den Hintergrund gemischt worden, das trübt den sehr guten Gesamteindruck aber nur ein ganz klein wenig. Insgesamt gefällt mir dieses monotone Monstrum nämlich verdammt gut!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Calling the Rain 13:07
2. Paradox 13:03
3. Enter 14:15

Lubbert Das: Deluge

Lubbert Das  DelugexxlLabel: Dunkelheit Produktionen

Spielzeit: 25:24 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 01. Februar 2016

 

Nein, ich habe mich nicht beim Bandnamen verschrieben, diese Formation heißt wirklich "Lubbert Das" und nicht umgekehrt. Die meisten unserer hochgebildeten Leser werden es sicherlich schon bemerkt haben, dass es sich um den Namen eines Mannes auf einem Gemälde von Hieronymus Bosch handelt. Soviel dazu.

Die Niederländische Band existiert seit 2012, hat 2014 ein Demo mit dem Titel "Keye" herausgebracht und vorliegendes Werk im letzten Jahr als extrem limitierte Kassette. "Dunkelheit Productions" waren nun so freundlich, die Musik auch auf CD zu tackern, was ich für eine sehr gute Idee halte, denn die Mucke ist ziemlich geil.

Das Trio spielt herrlich altmodischen, typisch nordischen Black Metal, dass man meinen könnte, jemand hätte ein verschollenes Tape einer norwegischen Band aus den frühen Neunzigern ausgebuddelt. Der Sound klingt ähnlich. Recht dünn und verwaschen, was aber in Ordnung geht, da es sich ja eigentlich um Demo-Aufnahmen handelt und außerdem ist es Black Metal, kein Prog! Die beiden Songs auf der EP knacken beide fast die Grenze zur Viertelstunde, faszinieren aber gerade deshalb umso mehr. Das ultimative Old School Getrümmer, mit monotonem Schlagzeug, aber mit gekonnt eingesetzten Wechseln im Tempo und einer unheilvollen Atmosphäre. Sicherlich nichts für Schöngeister unter den Black Metallern, aber jedem, der den Beginn der sogenannten "Zweiten Welle" mitgemacht hat, dürfte es beim Hören dieser CD warm ums schwarze Herz werden und die Gedanken schweifen zurück in die gute alte Zeit, als Black Metal noch nicht salonfähig war, die Kirchen brannten und "Dead" noch am Leben war.... (Tschuldigung, muss mir kurz die Tränen aus den Augen wischen!) Gutes Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Stone, God's Blood 11:50
2. Forlorn Ages 13:34

Toxic Waltz: From A Distant View

toxic waltz distant view 8669Label: Violent Creek

Spielzeit: 48:47 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 19. März 2016

 

Wenn sich eine Band nach einem Song von "Exodus" benennt, da kann man schon mal hinhören. Im Falle von "Toxic Waltz" lohnt sich das auch, denn die Kollegen aus Bayern machen richtig geilen Krach!

Um genau zu sein, handelt es sich hier um wunderbaren Old School Thrash, den die Kollegen auf ihrem zweiten Longplayer zelebrieren. Dabei steht der Bay Area Sound besonders Pate und man hört natürlich die berühmten Vorbilder heraus. Aber man kann auf gar keinen Fall von einer reinen Kopie reden, die Band hat jetzt schon einen recht eigenständigen Stil für sich gefunden - Hervorragend! Die Riffs knallen ordentlich und auch die Stimme von Sänger Angelo ist wunderbar aggressiv und scheint für den Thrash wie geschaffen zu sein. Hier wächst ein Newcomer heran, der die "alte Schule" verinnerlicht und ein richtig gutes Album abgeliefert hat. Gefällt mir bedeutend besser, als viele Bands des sogenannten "Neo-Thrash". Kaufen, moschen, glücklich sein!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Deify
2. Blindness
3. Generosity Exploited
4. From a distant View
5. Off to the Red
6. Secret War
7. The Gold you want
8. 13 Days to Live
9. Eternal Aftermath
10. Mass Atrocity

Craigh: Of Dreams and Wishes

Craigh Of Dreams and Wishes 300x257Label: Dark Wings

Spielzeit: 49:41 Min.

Genre: Metalcore

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 13. Februar 2016

 

Diese Schweizer Formation existiert seit 2004 und kommt nun mit ihrem Debüt-Album daher. Wer nun denkt, nach einer derart langen Aufwärmphase käme jetzt etwas richtig doll innovatives, oder außergewöhnliches in den heimischen CD-Player, den muss ich leider enttäuschen.

Die Kollegen haben sich einer Mischung aus Metalcore, Modern Metal und Alternative verschrieben, die leider total abgenudelt und unoriginell klingt. Mann, so was hat man mittlerweile schon hunderttausend Male gehört, damit gewinnt keiner mehr auch nur 'nen halben Blumentopf. In dieser total übersättigten Szene muss man heutzutage schon etwas echt Herausragendes präsentieren und davon ist die Band sehr weit entfernt. Ich finde so was immer sehr schade, denn auch diese Musiker haben sicherlich viel Herzblut ihre Sache investiert, trotzdem ist das Ergebnis einfach belanglos und überflüssig. Braucht echt kein Mensch.

Christian Hemmer

XXL WertungS

Tracklist:

1. Origin
2. Deathless Wings
3. Ronny B. Johnson
4. Again and Again
5. The Hearts Drive
6. Hate to Love You
7. Every End
8. The Light Inside
9. Going Commando
10. Unity
11. Destroy to Create
12. Shattered
13. Desire Remains

Löbo: Älma

Lobo AlmaxxlLabel: Signal Rex

Spielzeit: 35:55 Min.

Genre: Instrumentaler Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 13. Februar 2016

 

Und wieder einmal zieht es uns nach Portugal, um von dort feinste Musik mitzubringen. Diesmal geht es allerdings ordentlich langsam vorwärts, denn die Band namens "Löbo" hat sich dem Doom verschrieben. Kurz noch zur Geschichte dieser Veröffentlichung: Ursprünglich wurde das gute Stück schon 2010 als CD über "Major Labels Industries" herausgebracht. Die Band löste sich dann 2013 auf und pünktlich zur Reunion in diesem Jahr bringt "Signal Rex" das Ganze nochmal als Kassette (limitiert auf 150 Stück) unters Volk.

Geboten wird ein schön dreckiger Doom, irgendwo zwischen Drone und Sludge, garniert mit elektronischen Klängen, allerdings ohne Gesang. Und da liegt das Manko dieser Veröffentlichung, denn rein instrumental wirkt der Spaß auf mich auf die Dauer doch zu monoton und eintönig. Das Album an einem Stück zu hören, ist dann doch etwas mühsam. Liebhaber der extremen Klänge sollten aber trotzdem (oder gerade deshalb?) mal ein Ohr riskieren. Noch 'ne Info zum Schluss: Im April soll das Teil auch als LP erscheinen (bei "Ring Leader Records").

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Aqui em baixo a alma mede-se com mãos cheias de pedras 10:09
2. Carne e sombra 06:47
3. Matei os meus mestres - Silenciei os meus ídolos 10:11
4. Por fim só. Livre 08:48

Onslaught: Live at the Slaughterhouse (CD + DVD)

Onslaught  Livexxl Label: AFM Records

Spielzeit: 70:09 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 26. Februar 2016

 

Sieben Jahre nach ihrem letzten Live-Album beehrt uns die britische Thrash-Legende mit einem weiteren. Mir liegt hier allerdings nur die passende CD vor, es geht im Folgenden also nur um die Musik!

Und die ist wie immer bei den Kollegen, allerfeinster Uralt-Thrash, der von der Band auch live mit unglaublicher Spielfreude und mächtig viel Power umgesetzt wird. Netterweise wird auf großartige Ansagen oder ähnliche Gimmicks verzichtet, es gibt einfach nur lecker einen auf die Glocke. Die Songauswahl ist in Ordnung, da kann es eh niemandem wirklich recht machen - das Publikum ist jedenfalls begeistert und auch mir gefällt der Spaß. Aufgenommen wurde das Ganze an zwei Konzertabenden (einer in Bristol, einer in London) im Juli 2014.

Mir persönlich gefällt das Ende am Besten, wenn die Band die ganz alten Klassiker auspackt und mit "Thermonuclear devastation" vom Debüt einen fantastischen Schlusspunkt setzt. Gut gemachte Live-Scheibe, aber ein richtiges neues Album demnächst wäre natürlich noch geiler!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

CD/DVD
01. The Sound Of Violence
02. Killing Peace
03. Chaos Is King
04. Let There Be Death
05. Children Of The Sand
06. Rest In Pieces
07. 66 'Fucking' 6
08. Destroyer Of Worlds
09. In Search Of Sanity
10. Fight With The Beast
11. Metal Forces
12. Onslaught (Power From Hell)
13. Thermonuclear Devastation

Bonusmaterial (DVD)
- 20 Min. Dokumentation
- Musikvideo “66 Fucking 6”
- Teaser

Black Cobra: Imperium Simulacra

black cobraxxlLabel: Season of Mist

Spielzeit: 48:10 Min.

Genre: Sludge/Stoner Rock

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 26. Februar 2016

 

Das US-amerikanische Duo Black Cobra präsentiert auf seinem kürzlich erschienen fünften Album 'Imperium Simulacra' acht bzw. neun wüstenrockige Sludgenummern, denen Versatzstücke aus dem Hardcore, dem Doom sowie dem Thrash Metal beigemengt wurden. Bereits 2001 gegründet, veröffentlichten die beiden Kalifornier Jason Landrian und Rafael Martinez neben den oben bereits erwähnten Full-length-Scheiben eine EP, eine Split-EP (mit Eternal Elysium) sowie ein Video und haben somit bereits eine ganze Latte Veröffentlichungen im Spiel und wohl auch entsprechende Live-Erfahrung sammeln können. Mitunter sind die Kompositionen nicht immer ganz nachvollziehbar, auch die Produktion könnte ein wenig aufgeräumter sein, aber das ist mal wieder meckern auf hohem Niveau, haha.
Wer sowohl Eyehategod als auch Cathedral geil findet, sollte diesen Output definitiv mal antesten.
Das gediegene Teil gibt es als Platte, CD und Kassette.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklist:

01. Challenger Deep
02. Imperium Simulacra
03. Fathoms Below
04. Eye Among the Blind
05. The Messenger
06. Obsolete
07. Dark Shine
08. Sentinel (Infinite Observer)
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09. Technical Demise (Bonus)

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