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Morte Incandescente: ... o mundo morreu!

Morte IncandescentexxlLabel: War Arts Productions

Spielzeit: 48:10 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 18. März 2016

Wer regelmäßig meine literarischen Ergüsse auf dieser Seite liest, der dürfte gemerkt haben, dass ich eine Vorliebe für Black Metal aus Portugal habe. Und jetzt kann ich auch noch das neue Album meiner absoluten Lieblingsband aus diesem Land besprechen, es ist wie Weihnachten!

Die Rede ist natürlich von "Morte Incandescente", die nun auch endlich mit einem neuen Longplayer aufwarten. (Das letzte richtige Album ist mittlerweile auch schon sechs Jahre alt!) Die beiden Protagonisten "Vulturius" und "Nocturnus Horrendus" spielen und spielten schon in unzähligen Black Metal Formationen (u.a. Corpus Christii, Decayed, Storm Legion....), aber irgendwie ist ihre Kombination bei Morte Incandescente die beste. Hier gibt es einen so richtig fiesen, extremen Sound, der gerne als "Raw Black Metal" bezeichnet wird. Also alles schön roh und ursprünglich, hier steht bestialische Aggression und eine tiefschwarze Atmosphäre eindeutig im Vordergrund. Trotzdem gibt es kein sinnloses Gekloppe, sondern durchdachte Songs, die für genug Abwechslung sorgen, zum Beispiel beim Tempo. Morte Incandescente beweisen einmal mehr, dass es keineswegs immer Tempo 300 bedarf, um möglichst brutal zu klingen.

"... O mundo murreu" ist das perfekte Album für jeden Old School Black Metaller, purer, unverfälschter Black Metal, der sich aber keiner bestimmten Strömung zuordnen lässt, sondern ausgesprochen eigenständig für sich steht. Morbide, dreckig und krank - aber mit Niveau!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Diz Não à Vida 04:42
2. Num Cemitério 03:59
3. O Final de Uma Era 05:45
4. Nunca Mais Irá Amanhecer 02:10
5. Distúrbio Absoluto 03:45
6. Ser Incrédulo 03:00
Side B
7. Nas Esquinas da Alma 06:27
8. O Sol Não Nasce Mais 02:56
9. Tiro no Escuro 03:59
10. Diz Adeus 04:05
11. O Fogo de Dentro 02:23
12. Um Rasto de Ódio 04:59

Walls Of Jericho: No One Can Save You From Yourself

WALLS OF JERICHO xxlLabel: Napalm Records

Spielzeit: 40:45 Min.

Genre: Hardcore

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 25. März 2016

Was für eine Powerfrau! Candance Kucsulain brüllt, kreischt, growlt, flucht und – ja – singt sich auf dem neuen Walls of Jericho-Album „No one can safe you for yourself“ die Seele aus dem Leib. Ihre vier (männlichen) Mitstreiter legen dabei in den 13 Songs ein Fundament, das die klassischen Hardcore-Wurzeln der Band wieder mehr in den Mittelpunkt rückt, als dies auf dem letzten Album „The American dream“ der Fall war. Aber keine Angst, auf Riffs aus der Slayer-Schule muss niemand verzichten.

Die drückend-fette Produktion bringt die Breakdowns, Gangshouts, aber auch die Doublebass-Attacken, richtig zur Geltung. Wenn Walls of Jericho Mut beweisen und dezente Melodien in ihr Riffgewitter einflechten, schütteln sie sogar den ein oder anderen Hit aus dem Ärmel. Besonders gut gelingt der Truppe das bei „Anthem“ oder bei dem mit einem bemerkenswerten Text versehenen „Fight the good fight“. Trotzdem bleibt das Quintett zu jeder Sekunde absolut kompromisslos.

In Zeiten, in denen der europäische Gedanke an Zäunen weit im Osten stirbt, in denen hierzulande Pegida den Hass auf die Straße trägt, Unterkünfte für Flüchtlinge brennen, eine Partei wie die selbsternannte Alternative für Deutschland Rekordergebnisse einfährt oder in den USA, dem Heimatland von Walls of Jericho, Hunderttausende die rassistischen und homophoben Tiraden eines Donald Trump bejubeln, kann eben nicht energisch genug Position bezogen werden. Deshalb sind kritische Alben wie „No one can safe you for yourself“ nicht nur wichtig, sondern bitter nötig. Denn sie halten der Gesellschaft erbarmungslos den Spiegel vor.

Torben Jablonski

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Intro
02. Illusion Of Safety
03. No One Can Save You From Yourself
04. Forever Militant
05. Fight The Good Fight
06. Cutbird
07. Relentless
08. Damage Done
09. Reign Supreme
10. Wrapped In Violence
11. Anthem
12. Beyond All Praise
13. Probably Will

Mob Rules - Tales From Beyond

MOB RULES Tales From BeyondLabel: Steamhammer / SPV

Spielzeit: 60:01 Min.

Genre: Melodic Power Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Melodischen Power Metal spielen "Mob Rules" aus Wilhelmshafen schon seit zwanzig Jahren. Es ist aber immer noch eine Wonne, sich die Musik der Band anzuhören. 2012 brachte man den Vorgänger "Cannibal Nation" auf den Markt und konnte den Status als solide Genre Institution weiter festigen.

"Tales from Beyond" wird mit den achtminütigen "Dykemaster's Tale" eröffnet. Keltische Melodien leiten den Opus ein, um dann in härtere Gefilde abzudriften. Die beiden Gitarristen Matthias Mineur und Sven Lüdke zeigen eindrucksvoll, warum "Mob Rules" ihren Szenestatus innehaben und das über die gesamte Album-Länge.

Ein weiterer Höhepunkt ist das erhebende "My Kingdom Come", das von einer tollen Bass-Line eingeleitet wird, gerade der hymnische Chorus hat es mir angetan. Das dreiteilige "A Tale from Beyond" lässt dann innerhalb der fünfzehn Minuten die ganze Klasse der Band durchscheinen. Ausgefeilte Spannungsbögen und eine sehr geschmackvolle Dynamik sorgen hier für einen weiteren Ohrenschmaus. Überhaupt findet man auf dem Album durchgehend Klasse Songs und die Texte sind diesmal eher Realitätsnah, was die ganze Sache richtig schön abrundet.

Fazit: "Mob Rules" können es weiterhin und das richtig gut! Kauftipp!

Christian Schmitz

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1.Dykemaster's Tale 8:50
2. Somerled 5:56
3. Signs 5:21
4. On The Edge 6:00
5. My Kingdom Come 5:11
6. The Healer 4:29
7. Dust Of Vengeance 4:54
8. A Tale From Beyond (Part 1: Through The Eye Of The Storm) 5:48
9. A Tale From Beyond (Part 2: A Mirror Inside) 4:55
10. A Tale From Beyond (Part 3: Science Save Me!) 5:08
11. Bonustrack: Outer Space 3:29

Ragnarok: Psychopathology

ragnarokxxlLabel: Agonia Records

Spielzeit: 50:55 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 25. März 2016

Die norwegische Band "Ragnarok" begleitet mich bereits seit ihrem Debüt "Nattferd" aus dem Jahre 1995 und ich muss feststellen, dass mich die Kollegen bislang nie enttäuscht haben. Leider ist die Qualität der Band immer noch nicht zu allzu vielen Leuten vorgedrungen, denn irgendwie ist der Erfolg der Band eher als "bescheiden" zu beschreiben - eine Sache, die ich absolut nicht nachvollziehen kann...

Vielleicht gelingt nun mit Album Nummer Acht endlich der ganz große Durchbruch, verdient hätten es die Norweger. Was allerdings auch typisch für die Band ist, ist der ständige Wechsel in der Besetzung, so auch dieses Mal: Einzig verbliebenes Gründungsmitglied Jontho wechselte von den Drums zum Gesang und man stellte mit Malignant einen ganz neuen Trommler ein. Und was soll ich sagen? Die neue Besetzung ist einfach nur grandios! "Psychpathology" ist ein unglaublich intensives, mächtiges Black Metal Album geworden, wie selbst ich als erklärter Fan der Band es kaum erwartet hätte!

Nordisch/majestätischer Black Metal in absoluter Perfektion schallt mir entgegen, unglaublich brutal und aggressiv, aber dennoch immer mit dem ganz besonderen Gespür für die richtige Melodie an der richtigen Stelle, oder für kleine (aber feine) Einsprengsel aus Death, oder auch Viking Metal. Wie gesagt, nur in homöopathischen Dosen eingesetzt, aber an den genau richtigen Stellen. Ungelogen das bislang beste Album der Kollegen! Ich bin hin und weg von dieser Wucht, dieser vertonten Aggression und natürlich auch vom technischen Niveau der Musiker. Gerade Neu-Trommler "Malignant" prügelt, als stände der Leibhaftige direkt hinter ihm. (Naja, wer weiß? Ist schließlich Black Metal...)

Grandioses Album einer großartigen Band, die mit diesem Teil endlich den absoluten und totalen Durchbruch schaffen müsste!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Dominance & Submission 04:46
2. I Hate 04:10
3. Psychopathology 03:26
4. My Creator 02:48
5. Infernal Majesty 04:40
6. Heretic 05:11
7. Into the Abyss 04:23
8. The Eighth of the Seven Plagues 05:26
9. Lies 04:25
10. Blood 05:02
11. Where Dreams Come to Die 04:45

Black Priest of Satan: Element of Destruction

black priest xxlLabel: Deathstrike Records

Spielzeit: 43:48 Min.

Genre: Black Doom

Info: /

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Eine beeindruckend intensive Mischung aus Black Metal und Doom präsentiert uns das Duo aus heimischen Landen auf seinem ersten Longplayer. Genre-Kennern als Geheimtipp sicherlich durch ihre bisherigen Veröffentlichungen bereits bekannt, eröffnen die beiden Musiker nun den Sturm auf den Rest der Zielgruppe!

Und das klingt ganz ausgezeichnet! Größtenteils langsam und zähflüssig unterwegs, versteht man es, in den richtigen Momenten auch mal ein wenig Tempo zuzulassen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Trotz der Überlänge der Songs gibt es genug Abwechslung, um jeden Anflug von Langeweile bereits im Keime zu ersticken. Die dabei entstehende Stimmung schwingt zwischen brutalem Hass und tiefer Verzweiflung und ist dabei ordentlich intensiv, wirkt fast greifbar. Für ein Debüt-Album erstaunlich ausgereift, aber die Band existiert ja auch schon seit 2007 und "Avenger" und "Molestor Kadotus" sind alte Szene-Hasen, die schon in so mancher Underground-Band musiziert haben. Sehr düster und bedrohlich, gleichzeitig von einer morbiden Schönheit faszinieren mich die Songs von Anfang bis Ende. Sehr gutes Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Element Of Destruction
2. Prophet Of Fire
3. Blazing Fires In The Night
4, Unheard Prayer
5. Ritual Of 3 Candles
6. Guided By Two Moons

Abatuar: Vejación de la Bestia/Fosa Comun

Abatuar  Vejacion de la Bestia Fosa comun Label: Dunkelheit Produktionen

Spielzeit: 22:55 Min.

Genre: Death/Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

"Oh, wie schön ist Panama", so heißt eines der bekanntesten Bücher von Kollege Janosch. Die Band, die hier aufspielt, stammt zwar aus demselben Land, hat aber mit Schönheit soviel zu tun wie der Papst mit poppen.

Fieser Rumpel-Black/Death schallt uns entgegen, so richtig schön typischer Südamerika-Sound - ungeschliffen, roh und wild! Das Ganze ist brutal bis zum Anschlag und definitiv nix für Schöngeister. Es handelt sich bei dieser CD übrigens um die Zusammenfassung der beiden Demos der Band "Vejaçion de la Bestia" (2014) und "Fosa comun" (2015), kommt aber trotzdem nicht mal ansatzweise auf 'ne halbe Stunde Spielzeit. (Hier muss ich mal die Plattenfirma loben, denn die CD wird im Shop von "Dunkelheit" auch zu einem deutlich ja niedrigeren Preis angeboten, als eine "normale" CD. Macht leider auch nicht jeder...)

Aber auch bei nur kurzer Dauer knallt diese CD wie die Hölle. Wer auf bestialisch rohen, primitiven Black/Death steht, oder allgemein ein Liebhaber des "Südamerika-Sounds" ist, kann hier bedenkenlos zuschlagen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Exterminio humano con agentes nerviosos Sarín, Tabún y Somán; involucion a pangea toxica 03:36
2. Dispersión de nube toxica BZ y gas mostaza como incapacitante y vesicante; regresión a comportamientos reptiles 03:36
3. Uso indiscriminado de bioherbicidas y ántrax para destruir cultivos e inocular animales 02:08
4. Contagio en regiones nativas bajo la exposición de sangre, saliva, vómito, heces y orina de humanos y animales 03:32
5. Propagación continental de pandemia hemorrágica de rápida mortalidad; miles de cadáveres en tu puerta 02:35
6. Sádicos métodos de aniquilación natural para la erradicación de las razas; perversiones de una tierra vírica 04:06
7. Dengue 00:23
8. Huésped portador de muerte infecciosa por necrovirus membranoso prehistórico oculto en los glaciares de Beringia 02:56

Akem Manah: Demons Of The Sabbath

Akem Manah  Demons of the sabbathxxlLabel: Possession Records

Spielzeit: 55:49 Min.

Genre: Death Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nur kurz zur Einordnung von Band und Tonträger: Dies hier sind die "Akam Manah" aus den USA (es gibt auch noch eine belgische Formation gleichen Namens, die natürlich auch so eine Art Death/Doom spielen!) und das Album ist auch nicht wirklich aktuell. Es wurde bereits 2014 veröffentlicht (über Freak Metal Records) und nun nochmal über Possession Records als schickes Digipack.

Das Duo aus Oregon (Drummer Ivan de Prume hat übrigens auch schon für "Prong" oder "White Zombie" getrommelt!) spielen eine Art Death/Doom, der sich aber nicht scheut über den Tellerrand zu schauen und sich immer wieder aus anderen Bereichen des Doom bedient, um den eigenen Sound aufzupeppen. So wird zum Beispiel nicht durchgehend gegrowlt, sondern es werden immer wieder auch klare, recht weinerliche Vocals bemüht. Auch musikalisch gibt man sich offen. Da trifft ein klassisches "Sabbath-Riff" auf psychedelisch angehauchte Elemente und das gerne eingesetzte Keyboaerd macht immer wieder Ausflüge in die Siebziger

Man sieht, für Abwechslung ist gesorgt, mir persönlich ist das allerdings etwas zu viel des Guten. Meiner Meinung nach fehlt ein roter Faden, der eine gewisse Homogenität zwischen den einzelnen Songs herstellt. So ist das Ergebnis für mich ganz in Ordnung, mehr allerdings auch nicht.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Dark Ritual 01:50
2. Worship In Fire 07:34
3. Reign Of Terror 04:25
4. Possession Of Nun 08:47
5. Hollow Graves 08:44
6. Unholy Horror 04:59
7. The Twisted Rites Of Satan's Bride 08:01
8. Nightfall 02:16
9. Demons Rise 09:13

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