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Goatcraft: Olethros

goatcraftcoverxxlLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 25:04 Min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

13 Songs ins gerade mal 25 Minuten? Ein Schelm, wer da nicht gleich an lecker Grindcore-Gehacke denkt. Nö, nicht in diesem Fall, denn die Slowenen von Goatcraft spielen einen wilden Mix aus Death und Black Metal.

Doch das ist nicht das einzig Seltsame an diesem Album, denn nicht nur, dass dieses mit einem völlig belanglosen Intro beginnt, nein die Kollegen fanden es extrem innovativ, diesen sphärischen Mist auch noch nach jedem Song zu bringen. Ätzend, weil nervend und vor allem grottenschlecht gemacht. Und es geht noch weiter, manche der Tracks sind auch nur Fragmente dessen, was man so landläufig als "Song" bezeichnet. Im Grunde genommen finden wir lediglich drei "richtige" Lieder auf dieser Scheibe und die sind gar nicht mal so übel - schöner Rumpel Black/Death ganz tief aus dem Underground. Soundtechnisch an der Grenze, aber ok. Nur der Rest vom Schützenfest ist überflüssiger, belangloser Müll. Da hätten die Slowenen lieber die drei erwähnten Songs genommen, ne schöne 7" draus gemacht und fertig. So drückt der Gesamteindruck einfach die Note gewaltig nach unten, eigentlich schade...

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Isle of the Dead 02:20 instrumental
2. Temples of the Underworld 04:52
3. Cataclysmic Monuments 00:42 instrumental
4. Graveless 01:46
5. Abominations 01:06 instrumental
6. At the Nightside Dawn 01:43
7. Morbid Call 00:21 instrumental
8. Deathrite 03:11
9. Chthonic Crevices 00:42 instrumental
10. Down Below 01:00 instrumental
11. Invocation of Death 05:10
12. Dreadful Dimensions 00:26 instrumental
13. Far from Elysian Fields 01:45

Voidcraeft: Ἕβελ

VOIDCRAEFT xxlLabel: I, Voidhanger

Spielzeit: 38:15 Min.

Genre: Black Metal

Info: Bandcamp

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Wow, was für eine beeindruckende Scheibe! Das dritte Album dieses Ein-Mann-Projektes aus Karlsruhe ist wahrlich ein ganz außergewöhnliches Stück extremer Musik geworden!

Nicht nur, dass die Platte komplett auf hebräisch und altgriechisch eingesungen wurde (was an sich ja schon bemerkenswert und äußerst ungewöhnlich ist!), nein die auf ihr befindliche Musik ist einfach grandios! Kein beliebiger Black Metal wird hier aufgefahren, sondern eine ganz spezielle, krankhafte und schwer fassbare Variante. Mal abgesehen von großartig morbiden Melodien, gekonnt eingesetzten Tempovariationen und dem herrlich kehligen Gesang, ist es diese latente Dissonanz, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album zieht. Immer haarscharf an der Grenze zum schmerzhaften Hören vorbei ziehend, setzt sie sich gnadenlos im Hirn des Hörers fest und gibt einem das beständige Gefühl, dass irgendwas mit dieser Musik nicht stimmt. Damit liegt man gar nicht weit weg von der Wahrheit, befürchte ich...

Ein ausgesprochen finsteres und faszinierendes Album. Begleitet von einer tiefschwarzen und bösartigen Atmosphäre zieht Dich die Musik in ihren unheiligen Bann - Großartig!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. תַּחַת הַשָׁמֶשׁ 03:30
2. עֵת לָמוּת 05:00
3. מָחַצְתִּי וַאֲנִי אֶרְפָּא 04:52
4. בּוּקָה וּמְבוּקָה 03:40
5. Μέθαι καὶ φαρμακεία 06:37
6. Οὐθέν εἰμι 05:13
7. Περὶ ὀστέων νεκρῶν 04:48
8. Ὁ Ἀμήν 04:35

Megascavenger: As Dystopia Beckons

Megascavenger  As dystopia beckonsxxlLabel: Selfmadegod Records

Spielzeit: 31:18 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 01. März 2016

 

Endlich mal wieder was Frisches von Kollege Rogga - Juchu! An alle, die jetzt denken "Och nö, nicht schon wieder, ist doch eh immer dasselbe!" richtet sich mein höllischer Zorn, denn a) stimmt gar nicht und b) diesmal schon überhaupt nicht!

Im Ernst, der neue Longplayer von Roggas Projekt Nummer 311 ist wirklich anders, erst mal weil der gute Mann zu seinem bekannten Death Metal Sound ordentlich Industrial beigemischt hat (was sich extrem gut anhört, sollte er wirklich öfter mal probieren!!), sondern vor allem, weil er die absolute Killer-Elite an Death Metal Sängern um sich gescharrt hat, die ihn bei seinen Industrial-Krachern genial unterstützen. Da finden sich Kam Lee, Dave Ingram, der Sven von "Fleshcrawl", der Adrie von "Sinister", Jocke von "Entrails" und noch mehr. Dadurch klingt natürlich jeder Song anders und macht dieses Album doppelt und dreifach interessant. Brutal bis zum Anschlag und darüber hinaus!

Ich bin total begeistert von diesem Klassentreffen der Growl-Könige, aber nicht nur wegen der tollen Sänger (am besten gefällt mir der Beitrag von Dave Ingram!), sondern auch der knallharte Industrial-Death mäht alles nieder, was in die Nähe seiner von getrocknetem Blute rostenden Klinge gerät! Geil, geil, geil!!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Rotting Domain 04:36
2. The Machine That Turns Humans into Slop 02:40
3. Dead City 03:47
4. As the Last Day Has Passed 03:50
5. The Hell That Is in This World 03:04
6. Dead Rotting and Exposed 03:03
7. Steel Through Flesh Extravaganza 02:59
8. The Harrowing of Hell 03:56
9. As Dystopia Beckons 03:23

Bosque: Beyond

Bosque  BeyondxxlLabel: Dunkelheit Produktionen

Spielzeit: 40:25 Min.

Genre: Funeral Doom

Info: /

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 01. Februar 2016

 

Und wieder geht es nach Portugal, aber diesmal gaaaaanz langsam. Denn hier präsentiert sich Alleinunterhalter "DM" mit dem neuen Werk seiner Band "Bosque". Bei Szenefreunden dürfte die Band eigentlich schon bekannt sein, denn das Projekt gibt es bereits seit 2005. Verschrieben hat sich der gute Mann voll und ganz dem Funeral Doom und den gibt es auf "Beyond" fast in Perfektion!

Drei Songs, ein jeder fast eine Viertelstunde lang, bieten uns tiefschwarze Langsamkeit. Minimalistisch und monoton wälzt sich der Lavasound durch die Ohren des Hörers. Wer Abwechslung und Innovation sucht, der ist hier definitiv an der falschen Adresse (wie ganz allgemein beim Funeral Doom!), alle anderen können sich von der herrlichen Atmosphäre, die sich zwischen bitterböse und totaler Verzweiflung positioniert hat, verzaubern lassen. Einzig der sehr intensive Gesang ist mir zu stark in den Hintergrund gemischt worden, das trübt den sehr guten Gesamteindruck aber nur ein ganz klein wenig. Insgesamt gefällt mir dieses monotone Monstrum nämlich verdammt gut!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Calling the Rain 13:07
2. Paradox 13:03
3. Enter 14:15

Lubbert Das: Deluge

Lubbert Das  DelugexxlLabel: Dunkelheit Produktionen

Spielzeit: 25:24 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 01. Februar 2016

 

Nein, ich habe mich nicht beim Bandnamen verschrieben, diese Formation heißt wirklich "Lubbert Das" und nicht umgekehrt. Die meisten unserer hochgebildeten Leser werden es sicherlich schon bemerkt haben, dass es sich um den Namen eines Mannes auf einem Gemälde von Hieronymus Bosch handelt. Soviel dazu.

Die Niederländische Band existiert seit 2012, hat 2014 ein Demo mit dem Titel "Keye" herausgebracht und vorliegendes Werk im letzten Jahr als extrem limitierte Kassette. "Dunkelheit Productions" waren nun so freundlich, die Musik auch auf CD zu tackern, was ich für eine sehr gute Idee halte, denn die Mucke ist ziemlich geil.

Das Trio spielt herrlich altmodischen, typisch nordischen Black Metal, dass man meinen könnte, jemand hätte ein verschollenes Tape einer norwegischen Band aus den frühen Neunzigern ausgebuddelt. Der Sound klingt ähnlich. Recht dünn und verwaschen, was aber in Ordnung geht, da es sich ja eigentlich um Demo-Aufnahmen handelt und außerdem ist es Black Metal, kein Prog! Die beiden Songs auf der EP knacken beide fast die Grenze zur Viertelstunde, faszinieren aber gerade deshalb umso mehr. Das ultimative Old School Getrümmer, mit monotonem Schlagzeug, aber mit gekonnt eingesetzten Wechseln im Tempo und einer unheilvollen Atmosphäre. Sicherlich nichts für Schöngeister unter den Black Metallern, aber jedem, der den Beginn der sogenannten "Zweiten Welle" mitgemacht hat, dürfte es beim Hören dieser CD warm ums schwarze Herz werden und die Gedanken schweifen zurück in die gute alte Zeit, als Black Metal noch nicht salonfähig war, die Kirchen brannten und "Dead" noch am Leben war.... (Tschuldigung, muss mir kurz die Tränen aus den Augen wischen!) Gutes Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Stone, God's Blood 11:50
2. Forlorn Ages 13:34

Toxic Waltz: From A Distant View

toxic waltz distant view 8669Label: Violent Creek

Spielzeit: 48:47 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 19. März 2016

 

Wenn sich eine Band nach einem Song von "Exodus" benennt, da kann man schon mal hinhören. Im Falle von "Toxic Waltz" lohnt sich das auch, denn die Kollegen aus Bayern machen richtig geilen Krach!

Um genau zu sein, handelt es sich hier um wunderbaren Old School Thrash, den die Kollegen auf ihrem zweiten Longplayer zelebrieren. Dabei steht der Bay Area Sound besonders Pate und man hört natürlich die berühmten Vorbilder heraus. Aber man kann auf gar keinen Fall von einer reinen Kopie reden, die Band hat jetzt schon einen recht eigenständigen Stil für sich gefunden - Hervorragend! Die Riffs knallen ordentlich und auch die Stimme von Sänger Angelo ist wunderbar aggressiv und scheint für den Thrash wie geschaffen zu sein. Hier wächst ein Newcomer heran, der die "alte Schule" verinnerlicht und ein richtig gutes Album abgeliefert hat. Gefällt mir bedeutend besser, als viele Bands des sogenannten "Neo-Thrash". Kaufen, moschen, glücklich sein!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Deify
2. Blindness
3. Generosity Exploited
4. From a distant View
5. Off to the Red
6. Secret War
7. The Gold you want
8. 13 Days to Live
9. Eternal Aftermath
10. Mass Atrocity

Craigh: Of Dreams and Wishes

Craigh Of Dreams and Wishes 300x257Label: Dark Wings

Spielzeit: 49:41 Min.

Genre: Metalcore

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 13. Februar 2016

 

Diese Schweizer Formation existiert seit 2004 und kommt nun mit ihrem Debüt-Album daher. Wer nun denkt, nach einer derart langen Aufwärmphase käme jetzt etwas richtig doll innovatives, oder außergewöhnliches in den heimischen CD-Player, den muss ich leider enttäuschen.

Die Kollegen haben sich einer Mischung aus Metalcore, Modern Metal und Alternative verschrieben, die leider total abgenudelt und unoriginell klingt. Mann, so was hat man mittlerweile schon hunderttausend Male gehört, damit gewinnt keiner mehr auch nur 'nen halben Blumentopf. In dieser total übersättigten Szene muss man heutzutage schon etwas echt Herausragendes präsentieren und davon ist die Band sehr weit entfernt. Ich finde so was immer sehr schade, denn auch diese Musiker haben sicherlich viel Herzblut ihre Sache investiert, trotzdem ist das Ergebnis einfach belanglos und überflüssig. Braucht echt kein Mensch.

Christian Hemmer

XXL WertungS

Tracklist:

1. Origin
2. Deathless Wings
3. Ronny B. Johnson
4. Again and Again
5. The Hearts Drive
6. Hate to Love You
7. Every End
8. The Light Inside
9. Going Commando
10. Unity
11. Destroy to Create
12. Shattered
13. Desire Remains

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