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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-Reviews

Ysbryd + Nebelgrund + Helsang: Im Tode vereint (Split)

nebelgrund2Label: Winterwolf Tonschmiede

Spielzeit: 37:42 Min.

Genre: Black Metal

Info: Ysbryd; Nebelgrund; Helsang 

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Eine sehr feine Split-CD wurde unlängst via Winterwolf Tonschmiede unters Volk gebracht, mit jeweils zwei Beiträgen von Ysbryd, Nebelgrund und Helsang. Erstgenannte Formation sollte eigentlich jeder Black Metaller mit gutem Geschmack durch das hervorragende Debüt-Werk "Kraft" (Review hier!) kennen und wer dieses Album so wie ich verdammt geil findet, wird sich über die beiden neuen Songs definitiv freuen, denn sie knüpfen nahtlos an "Kraft" an. Das heisst, es gibt qualitativ hochwertigen Midtempo-Black Metal auf die Ohren, der wieder komplett überzeugt! Weiter geht es mit einem weiteren Ein-Mann-Unternehmen, nämlich Nebelgrund. Protagonist Nebelgeist geht ein ganzes Stück rauer und dreckiger an die Sache heran, was aber auch seinen brutalen Reiz hat und wer die bisher erschienenen Alben "Die Reise" (2016) und "Wahn im Nebel" (2018) kennt, weiss um die Qualitäten des Kollegen. Ich bin schon sehr auf das kommende (dritte) Album "Des Zornes Glut" gespannt, welches im Herbst erscheinen soll. Während der erste Song rasant durchs Unterholz bollert, ist "Weg in die Schatten 2 (Anderswelt)" ein fast schon doomiger Brecher, der für mich den Höhepunkt dieser Split darstellt. Den Abschluss machen zwei Songs der Band Helsang, die ich bislang noch nicht kannte, was aber wohl daran liegt, dass die Burschen bis zu dieser Split noch nix veröffentlicht haben. (höhö!) (Hier tummeln sich übrigens (u.a.) Gestalt von Ysbryd und Schattenwesen von Todesweihe!) Die Formation liefert uns wiederum eine andere Facette des Black Metals: Ein extrem ätzender Gesang trifft auf niveauvollen Black Metal, der überwiegend im Midtempo-Bereich beheimatet ist und mit einer sehr kalten und bösartigen Atmosphäre ausgestattet ist. Insgesamt also eine ausgezeichnete Split-CD mit drei Bands, denen ich allen noch eine große Zukunft vorhersagen möchte. Großartiger Underground-Stoff, der übrigens auf schmale 100 Exemplare limitiert ist!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Nebelgrund - Weg in die Schatten 1 (Der Tod)
2. Nebelgrund - Weg in die Schatten 2 (Anderswelt)
3. Ysbryd - Vom Bettler und vom Krieger
4. Ysbryd - Ein Leben im Angesicht der Gezeiten
5. Helsang - Unterwelt
6. Helsang - Der Weg zur Hel

Knoest - Dag

Knoest CoverLabel: Ván Records

Spielzeit: 32:37 Min.

Genre: Pagan Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wenn sich (aktuelle und ehemalige) Mitglieder von Bands wie Fluisteraars und Wederganger zu einer neuen Kapelle zusammenfinden geht man eigentlich davon aus, dass man auch hier hervorragenden niederländischen Black Metal zu hören bekommt. Eigentlich... Denn was das Trio auf ihrem Debüt zum Besten gibt, ist zwar von einer Top-Qualität, hat aber mit orthodoxem Black Metal nicht sonderlich viel am Hut. Dreh- und Angelpunkt ist der erstklassige Viking Metal Gesang von Joris van Gelre, den man zwar schon von seiner Performance bei Wederganger, Heidevolk oder :Nodfyr: kennt, doch noch nie klang seine Stimme derart grandios wie hier bei Knoest! Zu diesem gesellt sich dann gar abwechslungsreiche Musik, die sich von aggressivem Black Metal bis hin zu folklorischen Klängen bewegt. Angenehm facettenreich präsentiert man sich, wodurch dieses Album von Beginn an fesselt und den Hörer bis zum Schluss nicht mehr aus seinen Fängen lässt. So lasse ich mir Pagan Black Metal gefallen, anspruchsvoll, ohne Klischees und darüber hinaus mit einer einwandfreien Produktion ausgestattet - sollte man unbedingt mal reinhören!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Ochtend 05:13 
2. Middag 08:15 
Side B
3. Avond 07:14 
4. Nacht 11:45

Bastard Grave - Diorama Of Human Suffering

bastardgravexxl2017Label: Pulverised Records

Spielzeit: 37:42 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Manches Mal hat man als Rezensent einer CD-Review mit ein paar relativ wenigen Wörtern eine Review recht kurz und schmerzlos abgeschlossen. Ist mir gerade wieder geschehen:

Als Nachfolger des formidablen, 2015 veröffentlichten Debütalbums 'What Lies Beyond' erscheint dieser Tage das Zweitwerk der fünf Schweden, die auf diesem neun zünftige Nackenbrecher in knapp 38 Minuten präsentieren. Im Gesamtbild wirkt alles sehr viel durchdachter konzipiert, besser produziert und macht auch einen großen Schritt in Richtung Songwriting. Was soll ich noch weiter sagen?

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Drowning In An Ocean Of Bile
02. Diorama Of Human Suffering
03. Transubstantiation Into Feces
04. Inner Carnivore
05. Life In The Sewers
06. Translucent Visions
07. Madness Of Creation
08. Non-Functioning Pile Of Rot
09. Stench Of Infection

Damnation Defaced - The Devourer

damnation2019Label: Apostasy Records

Spielzeit: 45:37 Min.

Genre: Melodic Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das Klischee, das Extrem-Metal-Musiker die bösestete und verkommenste Art Mensch darstellen, war meiner Ansicht nach schon immer gediegen; gebt beispielsweise einem x-beliebigem Haufen Death-Metaller eine Kiste Bier und eine Großpackung Klopapier und Ihr werdet sehen, wie böse und ernsthaft die Kollegen sind (ich sag' nur "Die Mumie Teil 5 und 6).

Was die Musik angeht, sollte extremer Metal allerdings tatsächlich brutal, kompromisslos und in die Fresse sein. Gerade im Melodeath-Bereich trifft das aber leider nicht immer zu; hier wird häufiger zu verschmust oder gar zu lieb agiert und im allerschlimmsten Fall noch mit viel Pathos und Platitude um sich geworfen. Vielleicht bin ich ja, was das betrifft, zu sehr Purist, doch Melodic Death Metal MUSS ganz einfach Eier haben.
Die Niedersachsen Damnation Defaced haben jedenfalls das, was der mexikanische Bandit als Cojones bezeichnet und spielen ihren Melodeath alles andere als weichgespült. Stattdessen dominieren auf Album Nummer vier die nötige Härte und zum Teil wahnwitzige Geschwindigkeiten, der Gesang ist mordsbrutal und im positiven Sinne dreckig. Was die melodischen Part angeht, beweist das Quintett aus Celle ein gewisses Gespür, ohne dabei zu sehr ins Poppige und/oder Seichte abzudriften. Der Einsatz von Keyboards und gesampelten Klangbildern erfolgt dezent und effizient, was die Kompositionen alles in allem adäquat abrundet.

Insgesamt ist 'The Devourer' ein recht vielschichtiges Album geworden, welches zwei oder drei Gehördurchgänge benötigt, um richtig zu knallen. Dann aber richtig.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Re-Entering The Void
02. Between Innocence And Omnivores
03. Hunter And The Vermin
04. Race For The Grail
05. Stargazer
06. System Of Iniquity
07. Palace Of Dead Souls
08. Tiefenrausch
09. Through Asteroids And Cosmic Dust
10. Unbound The Prophecy
11. Vultures (Escape From Nadrog)
12. The Dark Companion

Celestial Grave - Secular flesh

Celestial Grave  Secular fleshLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 31:20 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wie es sich für ein solch zauberhaftes Underground-Webzine wie XXL-Rock gehört, sind die Finnen von Celestial Grave selbstverständlich keine Unbekannten für uns, so gab es bereits Rezensionen ihres "Burial ground trance"-Demos (Hier!) und ihrer "Pvtrefactio"-EP (Hier!). Nun gibt es endlich den ersten Longplayer der Kollegen und für Freunde der Band kann ich beschwingt ausrufen, dass sich am Stil überhaupt nicht geändert hat. Das heisst, es gibt nach wie vor einen dreckig/räudigen Underground Black Metal auf die Ohren, der herrlich garstig und ätzend aus den Boxen schallt. Nichts für Schöngeister, aber für die gibt es ja genug andere Kapellen. Leider hat die fehlende Weiterentwicklung der Band auch beim Sound stattgefunden, bzw. eben nicht. Der bleibt auch auf "Secular flesh" etwas zu dünn (selbst für Underground Black Metal Verhältnisse!), was jetzt aber nicht so doll stört. Insgesamt also eine feine Sache für alle Gegner des Hochglanz-Mainstreams!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Lamentation 06:05
2. Secular Flesh 06:03
3. Gasping from Lips of Night 08:36
4. Calamitous Love 10:36

Khaos - ...encircles us... (MC)

khaos encirclesLabel: Unholy Prophecies

Spielzeit: 13:49 min.

Genre: Death Metal

Info: /

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Schön, dass man immer wieder neue Bands im einheimischen Underground entdeckt, bei denen man anerkennend denkt: Ja schau mal an!!! Meine neuste Entdeckung sind die Jungs von Khaos, die mit "Encircles us" ihr allererstes Demo unters Volk bringen. Und das Teil weiss zu gefallen, herrlich brutaler Old School Death Metal schallt uns da entgegen, mit viel Energie eingeprügelt und auf einem sehr ordentlichen technischen Niveau agierend. Sänger Oliver (Underground-Kennern vielleicht schon durch Nekrovault oder Volcanic bekannt) rödelt wunderbar abgefuckt ins Mikro und verleiht dem Ganzen noch einen lecker dreckigen Touch. Schade, dass es nach knapp 14 Minuten schon vorbei ist, aber die vier präsentierten Songs haben es in sich und gefallen mir ganz ausgezeichnet! Eine Band, die man auf jeden Fall unterstützen sollte!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. MORIBUND
2. HETZER
3. NANGA PARBAT – WE ARE NOTHING
4. SET ME FREE

Cro-Mags - Don't give in (7")

Cro Mags  Don't give iLabel: Arising Empire Records

Spielzeit: 06:05 min.

Genre: Hardcore

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Große Verwirrung im Hause Cro-Mags: Seit April gibt es ja jetzt zwei Formationen mit diesem Namen, bzw. die eine nennt sich nunmehr Cro-Mags JM - was für ein Schwachsinn... Auf jeden Fall hat die Band mit dem Original-Namen um Harley Flanagan die Nase vorn, zumindest was Veröffentlichungen angeht, denn ihre EP "Don't give in" ist digital schon erhältlich und im August wird die 7" (wohl in zig Farben) nachgeliefert. Musikalisch gibt es keine Überraschungen, die drei Songs sind im typischen Cro-Mags-Stil, will heissen heftiger Hardcore mit dem gewissen Etwas. Ich bin ja definitiv kein großer Liebhaber der Hardcore-Szene, aber diese Band hat mir irgendwie immer gefallen, gerade wegen ihres ganz eigenen, unverwechselbaren Sounds. Die drei präsentierten Songs sind somit ziemlich cool, auch wenn der Opener meiner Meinung nach ein wenig zu spät aus der Hüfte kommt, bzw. ein bisserl zu lang ist. Mal schauen, was da in Zukunft von den beiden Cro-Mags-Kapellen noch auf uns zukommt...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

01. Don’t Give In
02. Drag You Under
03. No One’s Victim

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