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Die Grüne Welle - Wirf dein Leben weg

gruene welleLabel: Drakkar Entertainment

Spielzeit: 37:28 Min.

Genre: Punkrock/ Deutschrap/ Ska

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Achtung! Heute ist Punk-Tach! Wer ausschließlich Kotz/Furz/Rülps-Lalla hört, kann getrost mit dem Lesen aufhören und sich wieder der aktuellen Scheibe (Link hier) von Cryptic Brood widmen. Wer anderen Musikrichtungen gegenüber aufgeschlossener ist und eben auch gerne einen Punk-Tach einlegt, könnte mit der aktuellen Platte der auf Quintettgröße geschrumpften Formation Die Grüne Welle, 'Wirf dein Leben weg!' seinen/ ihren Spaß haben.

Wenn man es genau nimmt, ist Die Grüne Welle keine reinrassige Punkrock-Kapelle: ursprünglich als Hiphop-Duo gestartet, entwickelte sich die Formation Schritt für Schritt zu einer echten Band, welche Einflüsse aus Punkrock, Rap und Ska in ihrer Musik vereint. Nach den selbstproduzierten ersten beiden Alben 'Badabäääm!' (2013) sowie 'Macht blau' (2015) stellt 'Wirf dein Leben weg' nicht nur das Drittwerk, sondern auch das Labeldebüt des baden-württembergischen Quintetts dar. Vergleiche zu beispielsweise Such A Surge oder Megavier darf man durchaus ziehen, wobei Die Grüne Welle durch den Einsatz eines Saxophons und hymnenartiger Refrains sehr eigenständig und frisch klingt. Textlich rechnet man mit Wutbürgern, Spießern, Karrieristen und anderen Randgruppen ;) ab und setzt sich selbstkritisch, aber auch -ironisch mit dem eigenen Leben auseinander.

Fazit: 'Wirf dein Leben weg' verbreitet viel gute Laune und hat einige Hits ('Hier im Dreck', 'Bier gegen Wein'...) in petto. Erschienen ist die Scheibe auf CD und Vinyl sowie digital.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Hier im Dreck
02. Dämonen
03. Bier gegen Wein
04. Wutbürger
05. Kein Problem
06. Wirf dein Leben weg
07. See You In Hell
08. Teilzeitchrist
09. One Love
10. Gesternmorgennichts
11. Für die Massen
12. Knopfdruck

Morast - Il nostro silenzio

Morast  Il nostro silenzioLabel: Totenmusik

Spielzeit: 35:39 Min.

Genre: Black/Death Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Schön, wenn ein Bandname derart perfekt zur Musik passt, wie es bei Morast der Fall ist. Auf ihrem zweiten Longplayer nach "Ancestral void" (2017) (Review hier!) zelebriert das Quartett wieder einmal seine überaus eigenständige Mischung aus angeschwärztem Death Doom, der sich nie zu schade ist, auch benachbarte Genres wie Sludge oder Drone zu besuchen. Die Musik der Kollegen ist unglaublich massiv und tonnenschwer - man hat es förmlich vor dem geistigen Auge, wie sich Morast durch eben diesen quälen und dabei nur langsam und mühevoll voran kommen. Und mit jedem Schritt wächst die Wut und der Zorn, was sich mit der Verzweiflung und der Angst paart, ob man jemals wieder aus dieser Todesfalle entkommen werde. Man merkt vielleicht an dieser Beschreibung, dass die Atmosphäre hier eine große Rolle spielt und diese wurde von den vier Musikern unglaublich intensiv und mitreissend in Szene gesetzt. Man leidet quasi bei jedem Takt, bei jeder Zeile mit und lässt sich für 35 Minuten in einen akustischen Moloch hinabziehen, der extrem dunkel und boshaft erscheint und nichts anderes vorhat, als Dich und Deine Seele zu vernichten... Ich bin restlos begeistert von diesem herrlichen Album, welches natürlich perfekt in die kalte und dunkle Jahreszeit passt. Kann man kaum besser machen!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

01. A Farewell
02. Cut
03. Il Nostro Silenzio
04. RLS
05. Nachtluft
06. November

Marras - Where light comes to die

Marras  Where light comes to dieLabel: Spread Evil Distribution

Spielzeit: 33:39 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wenn mal wieder nichts Vernünftiges im TV läuft, was macht ein finnischer Musiker da? Richtig - er gründet noch 'ne Band! So verwundert es nicht, dass sich auch bei Marras fünf Protagonisten tummeln, die man u.a. auch bei Kapellen wie Vargrav, Druadan Forest oder Förgjord (um nur eine Handvoll zu nennen...) findet. Hier frönen sie allesamt dem nordischen Black Metal, der durch dezente aber allgegenwärtige Keyboards abgerundet wird. Die Scheibe ist recht gut geraten, da merkt man flott, dass keine Greenhorns am Werke sind. Umrandet werden die Songs durch mehrere sogenannte "Prologi", kurze Intermezzi, meist instrumental und gerne auch mit Sprachsamples unterstützt. Das hätte man für mich jetzt nicht unbedingt machen müssen, es stört mich allerdings viel weniger als ich zunächst befürchtet hatte, bzw. wie bei anderen Veröffentlichungen. So bleibt eine gute halbe Stunde solide gemachter Black Metal mit eben jenen Zwischenspielen. Für ein Debüt geht das völlig in Ordnung, fürs nächste Album sollte man sich aber noch ein ganzes Stück steigern, um nicht in der riesigen Masse an Black Metal Bands unterzugehen.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Prologi (Guidance) 01:02
2. Overture of the Lonely Journey 02:28
3. Lifeless Sculptures 04:20
4. Prologi (Faith) 01:36
5. Sea of Trees 06:08
6. Prologi (Damnation) 01:27
7. Transition of the Lightless Path 02:20
8. Where Light Comes to Die 04:54
9. Prologi (Desolation) 01:45
10. Chamber of Penance 07:49

Tan Kozh - Lignages oubliés

Tan KozhneuLabel: Antiq Records

Spielzeit: 44:28 Min.

Genre: Pagan Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Auch wenn sich der Bandname irgendwie asiatisch anhört, kommt die Band Tan Kozh aus Frankreich. Der Name kommt übrigens aus dem Bretonischen und soll soviel wie "Altes Feuer" bedeuten. Das passt ganz gut zur Musik, die man grob als Pagan Black Metal bezeichnen kann, wobei der Pagan-Anteil definitiv nicht nicht zu hoch angerechnet werden sollte, wobei auch die Black Metal Seite eher zum melodischen tendiert und auch mal eine flotte Black'n'Roll Momente aufweist. Also nichts für Puristen, sondern eher was für etwas aufgeschlossenen Hörer. Zu denen gehöre ich wohl nicht, denn obwohl das Ganze rein technisch tadellos abgeht, fehlt mir irgendwie der Zugang. Für ein gutes Pagan-Album fehlen mir einfach die entsprechenden Zutaten (die hier nur angedeutet werden...) und für ein gutes Black Metal Album ist mir das Teil einfach zu luschig. Das Debüt der Franzosen ist so weder Fisch noch Fleisch und sitzt musikalisch irgendwie zwischen den Stühlen. Da hilft es auch nichts, dass komplett auf Französisch gesungen wird, was mir wiederum sehr gut gefällt. Naja, dieses Werk wird wohl nicht so oft bei mir dudeln...

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Troisième fonction 05:20
2. De Brest à Brest-Litovsk 04:03
3. Ecce Homo 03:24
4. ...et la haine nous sauvera tous... 03:14
5. Sacrifice 05:48
6. Équinoxe 05:04
7. Interlude 02:52
8. Viens à moi 04:05
9. Imprécation 05:11
10. À la gloire d'Indra 05:27

Fleshcrawl - Into The Catacombs Of Flesh

Fleshcrawl   IntoLabel: Apostasy Records

Spielzeit: 39:38 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: 29. November 2019

Puh! Zwölf Jahre ist es her, dass Fleshcrawl - eine der dienstältesten Todesbleiformationen (Gründungsjahr 1987) unserer nicht immer schönen Republik - ihre letzte Platte 'Structures Of Death' veröffentlichte. Das Quintett um Drummer (und einziges verbliebenes Gründungsmitglied) Bastian Herzog lässt mit 'Into The Catacombs Of Flesh' dieser Tage zum neunten Mal den Knüppel aus dem Sack. Zwölf zum Teil recht kurze, aber knackige Songs bringen es auf immerhin knapp 40 Minuten und geben dem Album somit eine angenehme Gesamtspielzeit.

Im direkten Vergleich zum Vorgängeralbum ist der Fünfer melodischer geworden, was aber nicht bedeutet, dass man sich vom schwedisch anmutenden Death Metal entfernt hätte: auch anno 2019 spielen Fleshcrawl die Mucke, für die sie seit Jahrzehnten stehen. Und das ist auch gut so. Mal wird ordentlich Gas gegeben ('Chained Impalement', 'Of Frozen Bloody Grounds'), mal der Doom-Hammer geschwungen ('Grave Monger') und mit 'Law Of Retaliation' den seligen Bolt Thrower gehuldigt.

'Into The Catacombs Of Flesh' ist in der Diskographie der fünf Süddeutschen beileibe nicht die stärkste Scheibe, macht aber durchaus eine Menge Spaß. Und nach all der Zeit sollte man froh sein, ein neues und zudem gutklassiges Fleshcrawl-Album auf die Lauscher zu bekommen.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Into The Catacombs Of Flesh
02. Mass Obliteration
03. Ossuary Rituals
04. Funeral Storm
05. Grave Monger
06. Chained Impalement
07. Law Of Retaliation
08. Obliteration Bizarre
09. Red Streams Of Sorrow
10. Of Frozen Bloody Grounds
11. Suffer The Dead
12. Among Death And Desolation

Cryptic Brood - Outcome Of Obnoxious Science

Crypric Brood  Outcome Of Obnoxious ScienceLabel: War Anthem Records

Spielzeit: 38:38 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Cryptic Brood sind für uns keine Unbekannten. Kollege Hemmer hatte bereits einige Veröffentlichungen (hier und dort) der Niedersachsen auf dem Seziertisch und durfte die Kollegen auch schon interviewen. 'Outcome Of Obnoxious Science' stellt das knapp 39-minütige zweite Album des Wolfsburger Trios dar. Präferiert Ihr grabesfeuchten, recht räudigen und mitunter schleppend langsamen Death Metal? Mögt Ihr Euren Death Metal außerdem reißend schnell und chaotisch anmutend? Hört Ihr lieber Autopsy und ganz frühe Death als all die technisch versierten, aber generisch klingenden Todesbleikapellen? Wenn Ihr all diese Fragen mit einem entschiedenen "Ja" beantworten könnt, ist die neueste Scheibe der 2013 ins Leben gerufenen Cryptic Brood aus Wolfsburg vielleicht genau das Richtige für Eure total verkorksten Ohren. ;) Die Produktion ist fett, ohne ansatzweise klinisch daher zu kommen, das Coverartwork stimmt schon vorab auf die wunderbar kaputte Mucke ein, doch das Beste ist echt der sehr abwechslungsreiche Gesang der drei Protagonisten: vom tiefen Growlen bis hin zu den verzweifelten Schreien eines scheinbar Wahnsinnigen ist echt alles dabei!

Fazit: Sehr geile Scheibe!

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Biting Through Flesh
02. Harrowing Hallucinations
03. Mantled With The Stench Of Death
04. Wading Through Remains
05. Slaves Of Hypnotic Commands
06. Ferocious Torment
07. Outcome Of Obnoxious Science
08. Haunted By Nightmarish Visions
09. Interlude
10. Coated With Human Skin
11. Relish In Ecstasy

Ragnarok - Non Debellica

ragnarok2019Label: Agonia Records

Spielzeit: 46:33 Min.

Genre: Black Metal

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Na da habe ich ja (leider!!!) weit daneben gelegen, als ich vor drei Jahren den norwegischen Black Metallern mit ihrem damaligen Mega-Album "Psychopathology" (Review hier!) den endgültigen (und lange verdienten!) Durchbruch prophezeit habe. Hat irgendwie nicht geklappt... Gottseidank hat sich die Band davon überhaupt nicht verunsichern lassen und das Beste gemacht, was man da tun kann: Einfach das nächste saugeile Werk auf die Menschheit loslassen! "Non Debellica" ist wieder ein unglaublich starkes, aggressives und mächtiges Geschoss geworden, was mich persönlich überhaupt nicht überrascht. Nordischer Black Metal in Reinkultur: Kalt und bösartig und trotzdem mit einem Händchen für so manch gelungene düstere Melodie und dezent eingesetzten Elementen aus der Pagan/Viking-Ecke. Die Norweger sind darüber hinaus eine der wenigen Bands, die zwar einen sehr sauberen und druckvollen Sound haben, mich aber trotzdem voll und ganz begeistern. Hier passt das einfach verdammt gut zusammen und wirkt nie künstlich, zu sehr modern oder gar dem Black Metal Mainstream angepasst. Im direkten Verbleich gefällt mir "Psychopathology" zwar ein klein wenig besser, dennoch ist die neue Scheibe wieder einmal ein großartiges Stück schwarzer Tonkunst!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Non Debellicata 04:18
2. Chapel of Shadows 04:58
3. Sanctimoneous 04:06
4. Bestial Emptiness 03:38
5. Nemesis 04:32
6. The Great Destroyer 04:50
7. Gerasene Demoniac 04:26
8. The Gospel of Judas Iscariot 05:08
9. Jonestown Lullaby 04:40
10. Asphyxiation 05:57

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