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Anomalie - Between The Light

Anomalie- Between the lightLabel: Art of Propaganda Records

Spielzeit: 42:27 Min.

Genre: Post Black Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Facebook

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Wenn zur Beschreibung einer Band die Schlagworte „Ein-Mann-Projekt" und „Post-Black Metal" fallen, dann ist leider des Öfteren zu erhöhter Vorsicht geraten. Gerade in diesem Zusammenhang haben meine Ohren schon viel Schlimmes über sich ergehen lassen müssen. Aber es gibt natürlich auch immer wieder positive Ausnahmen und Anomalie sind definitiv eine solche!

„Between the light" ist weder ein Schnellschuss, noch ein Beispiel gnadenlosen Untalentes - nein das Teil ist richtig gut geworden. Der Geist hinter dem Ganzen hört auf den Namen Marrok und ist noch bei einigen anderen Bands unterwegs, von denen Selbstentleibung sicherlich die beste und bekannteste sein dürfte.

Der Grundtenor des Albums ist sicherlich im Depressive Black Metal anzusiedeln, wobei Marrok auch immer wieder mal das Gaspedal durchdrückt und ordentlich losbrettert. Trotzdem, auch was die Atmosphäre des Werkes angeht, befinden wir uns deutlich im Reiche der Verzweiflung und Melancholie, die (wie schon gesagt) bisweilen von Passagen des Hasses unterbrochen wird. Der Kollege versteht es im Übrigen sehr gut, durch den variablen Einsatz seiner Stimme diese Atmosphäre zu unterstreichen. So reicht seine Ausdrucksweise vom verschwörerischen Flüstern über cleanen Gesang bis hin zu Black Metal-Typischen Kreisch-Einlagen. Aber alles halt immer sehr gut der Musik und der mit ihr transportierten Stimmung angepasst. So scheut er auch nicht vor dem Einsatz einer Gastsängerin im dritten Song „Tales of a Dead City" zurück, deren Gesang aber ebenfalls perfekt ins Konzept passt und zu keinem Moment den Eindruck von Kitsch oder ähnlichem hinterlässt.

Ein wahrlich ausdrucksstarkes Album, bei dem jeder Song für sich stehen kann (und dadurch für die nötige Abwechslung gesorgt ist), das Album funktioniert aber trotzdem ebenfalls wunderbar als ein harmonisch/Homogenes Ganzes. Dass die abschließende (gelungene) Coverversion des Nine Inch Nails-Klassikers „Hurts" sich fast schon selbstverständlich in diese Harmonie einreiht, bestätigt meine Aussage nur noch zusätzlich.

Der Herr Marrok hat eindeutig seine Hausaufgaben gemacht und mit seinem Debut ein verdammt gutes Album abgeliefert, das wunderbar mit den verschiedenen Emotionen jongliert, aber niemals seine Härte und seinen Bezug zur „dunklen Seite" verliert. Gut gemacht!

Christian Hemmer

XXL-WertungXL-1

Tracklist:

1. Blinded
2. Not like Others
3. Tales of a Dead City
4. Oxymora
5. Recall to Life
6. Hurt (Nine Inch Nails cover)

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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